Grundlage der Erstellung

 (nicht testiert)

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss beinhaltet die Abschlüsse der Deutschen Bank AG sowie ihrer Tochtergesellschaften (zusammen der „Konzern“) und wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Dieser Abschluss wird in Übereinstimmung mit dem IFRS-Standard zur Zwischenberichterstattung (IAS 34, „Interim Financial Reporting“) dargestellt und steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards („IFRS“), wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden. Die Anwendung der IFRS führt zu keinen Unterschieden zwischen den von der EU übernommenen IFRS und den vom IASB veröffentlichten IFRS.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Deutschen Bank ist nicht testiert und beinhaltet zusätzliche Angaben zur Segmentberichterstattung, zur Gewinn- und Verlustrechnung, zur Bilanz und zu Sonstigen Finanzinformationen. Er sollte in Verbindung mit dem testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2012 gelesen werden, der mit Ausnahme von den in der Anhangangabe „Effekt aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden“ dargelegten erstmals angewandten Rechnungslegungsvorschriften nach den gleichen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt wurde.

Die Erstellung von Abschlüssen gemäß IFRS verlangt vom Management, Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu treffen. Bereiche, in denen dies notwendig ist, beinhalten die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts bestimmter finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Umwidmung von finanziellen Vermögenswerten, die Wertminderung von Krediten und Rückstellungen für außerbilanzielle Verpflichtungen im Kreditgeschäft, die Wertminderung sonstiger finanzieller und nicht finanzieller Vermögenswerte, den Ansatz und die Bewertung von aktiven latenten Steuern und die Bilanzierung von ungewissen Verpflichtungen aus Gerichts- und aufsichtsbehördlichen Verfahren sowie ungewissen Steuerpositionen. Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Ausweis von Aktiva und Passiva, von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen. Die veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres gewertet werden.

Im Jahr 2012 entschied der Konzern mit Bezug auf den in der Eurozone angewandten Diskontierungszinssatz für leistungsdefinierte Pensionspläne, sowohl die zugrunde liegende Grundgesamtheit für Anleihen zusätzlich um hochrangige gedeckte Bankschuldverschreibungen zu erweitern und diese somit zu stabilisieren als auch im Bereich der Kurvenextrapolation eine Anpassung der berücksichtigten Grundgesamtheit für Anleihen unter Aufrechterhaltung der AA-Kreditqualität der Kurve vorzunehmen. Dies hatte einen Anstieg des Diskontierungszinssatzes von 30 Basispunkten im ersten Quartal 2012 und 40 Basispunkten im zweiten Quartal 2012 zur Folge. Dieser Anstieg führte zu einer Verringerung der versicherungsmathematischen Verluste, die unmittelbar in der Sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung erfasst wurden, von ungefähr 308 Mio € vor Steuern im ersten Quartal 2012 und von ungefähr 395 Mio € vor Steuern im zweiten Quartal 2012.

Im vierten Quartal 2012 hat der Konzern seine Bewertungsmethodik zur Berücksichtigung des eigenen Kreditrisikos für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts bei derivativen Instrumenten verfeinert (üblicherweise als „Debt Valuation Adjustment“ oder „DVA“ bezeichnet). Zuvor hatte der Konzern den Einfluss des eigenen Kreditrisikos auf den beizulegenden Zeitwert von derivativen Instrumenten auf Basis von historischen Ausfällen bestimmt. Die Verfeinerung der Bewertungsmethodik verändert DVA hin zu einem marktbasierten Bewertungsverfahren. Auf Basis einer verbesserten Transparenz der Marktpreise für das Kontrahentenrisiko verfeinerte der Konzern im vierten Quartal 2012 zusätzlich seine Bewertungsmethodik zur Bestimmung des „Credit Valuation Adjustment“ („CVA“). Die Auswirkungen dieser Verfeinerung wurden im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 ausgewiesen.