Consolidation & Adjustments (C&A)


 

3. Quartal

 

 

Jan. – Sep.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2013

2012

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

2013

2012

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge insgesamt

–168

–410

242

–59

–595

–846

251

–30

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

0

1

–1

N/A

0

1

–1

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

–6

–111

105

–95

37

–1

38

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

–10

–6

–4

60

–20

–48

28

–58

Ergebnis vor Steuern

–152

–293

141

–48

–612

–798

186

–23

Quartalsvergleich 2013 versus 2012

Im dritten Quartal 2013 verzeichnete Consolidation & Adjustments (C&A) einen Verlust vor Steuern von 152 Mio € gegenüber 293 Mio € im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus sich im Zeitablauf ausgleichenden unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS, die im Berichtsquartal zu einem negativen Ergebnis von 58 Mio € gegenüber negativen 273 Mio € im Vorjahresquartal führten. Effekte aus Marktwertveränderungen von US-Dollar-Euro-Basis-Swaps, die im Rahmen der Refinanzierung des Konzerns genutzt werden, führten im Berichtsquartal zu keinem signifikanten Ergebnis. Ursächlich hierfür waren höhere Spreads bei US-Dollar-Euro-Basis-Swaps. Im Gegensatz hierzu waren im Vorjahresquartal negative Effekte von nahezu 135 Mio € enthalten. Zudem führten unterschiedliche Bilanzierungsmethoden im Zusammenhang mit ökonomisch abgesicherten kurzfristigen Positionen im dritten Quartal 2012 zu negativen Effekten von rund 90 Mio €. Dank gestiegener mittel- bis langfristiger Euro- und US-Dollar-Zinsstrukturkurven hatte dieser Effekt im Berichtsquartal keine signifikanten Auswirkungen. Die Ergebnisse im Vorjahresquartal beinhalteten zudem eine Erstattung der Bankenabgabe in Großbritannien, die aufgrund eines entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommens erfolgte und die Aufwendungen für die Bankenabgabe in Deutschland mehr als ausglich.

Neunmonatsvergleich 2013 versus 2012

In den ersten neun Monaten 2013 verzeichnete C&A einen Verlust vor Steuern von 612 Mio € gegenüber einem Verlust vor Steuern von 798 Mio € im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus Effekten aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS, die sich auf negative 226 Mio € in den ersten neun Monaten 2013 und negative 653 Mio € im Vorjahreszeitraum beliefen. Haupttreiber waren zudem die vorgenannten Effekte aus Marktwertbewertungen der US-Dollar-Euro-Basis-Swaps, die im Rahmen der Refinanzierung des Konzerns genutzt werden, und aus unterschiedlichen Bilanzierungsmethoden im Zusammenhang mit ökonomisch abgesicherten kurzfristigen Positionen. Darüber hinaus beinhalteten die ersten neun Monate 2012 positive Effekte aus steuerbezogenen Zinsen.