14 – Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente

Bewertungsmethoden und Kontrolle

Der Konzern verfügt im Rahmen des Bewertungsprozesses über ein etabliertes Kontrollsystem, das sich aus internen Kontrollstandards, -methoden und -verfahren zusammensetzt.

In aktiven Märkten notierte Preise – Der beizulegende Zeitwert von in aktiven Märkten notierten Finanzinstrumenten wird auf Grundlage von Preisnotierungen ermittelt, soweit diese im Rahmen von regelmäßigen und aktuellen Transaktionen verwendete Preise darstellen.

Bewertungsverfahren – Der Konzern verwendet Bewertungsverfahren für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Finanzinstrumenten, sofern keine in aktiven Märkten notierten Preise verfügbar sind. Zu den für die Bewertung von Finanzinstrumenten verwendeten Verfahren gehören Modellierungstechniken, die Verwendung indikativer Preisangaben ähnlicher Instrumente, Preisangaben aus weniger aktuellen und weniger häufigen Transaktionen sowie Kursgebote von Brokern.

Für einige Finanzinstrumente liegt statt eines Preises eine Kursnotierung oder ein sonstiger notierter Parameter vor. In solchen Fällen wird für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Börsenkurs oder der Parameter als Eingangsgröße in einem Bewertungsmodell verwendet. Für einige Finanzinstrumente werden branchenübliche Modellierungstechniken wie DCF-Verfahren und gängige Optionspreismodelle verwendet. Diese Modelle sind abhängig von geschätzten zukünftigen Zahlungsströmen, Diskontierungsfaktoren und der Volatilität. Für komplexere oder spezifische Finanzinstrumente werden differenziertere Modellierungstechniken benötigt, die auf Annahmen und komplexeren Parametern wie Korrelationen, Annahmen über vorzeitige Tilgungsgeschwindigkeiten, Ausfallraten oder die Höhe der Verluste beruhen.

Häufig müssen in Bewertungsmodellen mehrere Eingangsparameter verwendet werden. Soweit möglich, basieren diese auf beobachtbaren Informationen oder werden aus den Preisen relevanter, in aktiven Märkten gehandelter Finanzinstrumente abgeleitet. Sind für die Eingangsparameter keine beobachtbaren Informationen verfügbar, werden andere Marktinformationen berücksichtigt. Beispielsweise werden Eingangsparameter durch indikative Kursgebote von Brokern und Konsenspreisangaben gestützt, sofern diese Informationen zur Verfügung stehen. Sind keine beobachtbaren Informationen verfügbar, basieren die Eingangsparameter auf anderen relevanten Informationsquellen wie Preisen für ähnliche Transaktionen, historischen Daten, wirtschaftlichen Eckdaten sowie wissenschaftlichen Informationen, die entsprechend angepasst werden, um die Ausgestaltung des tatsächlich zu bewertenden Finanzinstruments und die derzeitigen Marktbedingungen zu reflektieren.

Wertanpassungen – Wertanpassungen sind integraler Bestandteil des Bewertungsprozesses. Für die Ermittlung angemessener Wertanpassungen wendet der Konzern Verfahren an, die Faktoren wie Geld-/Briefspannen, Liquidität, Kontrahentenrisiko, eigenes Kredit- oder Finanzierungsrisiko berücksichtigen. Wertanpassungen aufgrund von Geld-/Briefspannen sind erforderlich, um auf Mittelkursen basierende Bewertungen der entsprechenden Geld-/Briefbewertung anzupassen. Die Geld-/Briefbewertung stellt den beizulegenden Zeitwert für ein Finanzinstrument am besten dar und entspricht daher dessen beizulegendem Zeitwert. Der Buchwert einer Kaufposition wird vom Mittel- auf den Geldkurs und der Buchwert einer Verkaufsposition vom Mittel- auf den Briefkurs angepasst. Die Geld-/Briefkursanpassung wird von den Geld-/Briefkursen, die in der relevanten Handelsaktivität beobachtet werden, und von Kursgeboten sonstiger Broker/Dealer oder sonstiger sachverständiger Kontrahenten abgeleitet. Entspricht der notierte Preis für das Finanzinstrument bereits dem Geld-/Briefkurs, ist keine Geld-/Briefanpassung erforderlich. Sofern der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments aus einer Modellierungstechnik abgeleitet wird, basieren die in diesem Modell verwendeten Parameter in der Regel auf einem Mittelkurs. Solche Finanzinstrumente werden üblicherweise auf Portfoliobasis gesteuert und, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, werden Wertanpassungen vorgenommen, um die Kosten der Schließung der Nettorisikoposition der Bank bezüglich einzelner Markt- und Kontrahentenrisiken zu reflektieren. Diese Wertanpassungen werden aus den Geld-/Briefkursen, die in relevanten Handelsaktivitäten beobachtet werden, und aus Kursgeboten sonstiger Broker/Dealer bestimmt.

Wenn komplexe Bewertungsmodelle genutzt oder weniger liquide Positionen bewertet werden, sind Geld-/ Briefspannen für diese Positionen möglicherweise nicht direkt am Markt verfügbar. Deshalb müssen die Abschlusskosten dieser Geschäfte sowie deren Modelle und Parameter geschätzt werden. Wenn diese Anpassungen festgelegt werden, untersucht der Konzern die Bewertungsrisiken, die mit dem Modell und den Positionen verbunden sind. Die resultierenden Wertanpassungen werden regelmäßig überprüft.

Wertanpassungen bezüglich Kontrahentenrisiken (Credit Valuation Adjustment, CVA) sind erforderlich, um die erwarteten Kreditverluste zu berücksichtigen, soweit ein solcher Faktor im Rahmen der Modellierungstechnik für das Erfüllungsrisiko des Kontrahenten nicht bereits enthalten ist. Der Betrag der Wertanpassung bezüglich Kontrahentenrisiken wird auf alle relevanten außerbörslichen Derivate angewandt und durch die Bewertung des potenziellen Kreditrisikos gegenüber bestimmten Kontrahenten unter Berücksichtigung gehaltener Sicherheiten, des Effekts von relevanten Nettingarrangements, des erwarteten Ausfallrisikos (Loss Given Default) und der Ausfallwahrscheinlichkeit auf der Grundlage von verfügbaren Marktinformationen inklusive CDS (Credit Default Swap) Spreads bestimmt. Sollten Kontrahenten-CDS-Spreads nicht verfügbar sein, werden Näherungswerte verwendet.

Der beizulegende Zeitwert der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verpflichtungen des Konzerns (beispielsweise Verbindlichkeiten aus außerbörslichen Derivategeschäften und zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Verpflichtungen aus strukturierten Schuldverschreibungen) bezieht Bewertungsanpassungen bei Forderungen (Debt Valuation Adjustment, DVA) zur Messung die Veränderung des eigenen Kreditrisikos aus dieser finanziellen Verpflichtung mit ein. Bei derivativen Verpflichtungen berücksichtigt der Konzern seine eigene Bonität, indem er diese Bonität dem potenziellen künftigen Risiko aller Kontrahenten gegenüberstellt. Dabei werden vom Konzern bereitgestellte Sicherheiten, der Effekt von maßgeblichen Nettingverträgen, die erwarteten Verluste bei Ausfall und die Ausfallwahrscheinlichkeit des Konzerns auf Basis von CDS-Marktpreisen berücksichtigt. Die Veränderung des eigenen Kreditrisikos für Verpflichtungen aus strukturierten Schuldverschreibungen wird durch Abzinsung der vertraglichen Cashflows des Instruments mithilfe des Zinssatzes berechnet, zu dem vergleichbare Finanzinstrumente zum Bewertungsstichtag begeben werden würden, da dies den Wert aus der Perspektive eines Marktteilnehmers reflektiert, der die identische Schuldverschreibung als Anlage hält.

Bei der Bestimmung von Wertanpassungen bezüglich des Kontrahentenrisikos und Bewertungsanpassungen bei Forderungen können sich zusätzliche Wertanpassungen bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ergeben. Diese sind nötig, sofern der zu erwartende Ausfall eines einzelnen Geschäfts oder das betrachtete Bonitätsrisiko in seiner Beschaffenheit von verfügbaren CDS-Instrumenten abweicht.

Refinanzierungsbezogene Bewertungsanpassungen (Funding Valuation Adjustments, FVA) sind notwendig, um die vom Markt implizierten Finanzierungskosten bei der Bewertung der derivativen Positionen zum beizulegenden Zeitwert zu berücksichtigen. Die refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassungen spiegeln die diskontierten Spreads, die bei unbesicherten und teilweise besicherten Derivaten angerechnet werden, wider und werden ermittelt, indem vom Markt implizierte Finanzierungskosten für Forderungen und Verbindlichkeiten geschätzt werden.

Bei Unsicherheiten der im Rahmen einer Modellierungstechnik verwendeten Annahmen wird eine zusätzliche Anpassung vorgenommen, um den kalkulierten Preis dem erwarteten Marktpreis des Finanzinstruments anzugleichen. Solche Transaktionen haben typischerweise keine regelmäßig beobachtbaren Geld-/Briefspannen und die Anpassungen dienen der Schätzung der Geld-/Briefspannen durch Kalkulation der zur Transaktion gehörigen Liquiditätsprämie. Sofern ein Finanzinstrument so komplex ist, dass die Kosten für die Auflösung dieser Transaktion höher wären als die entsprechenden Kosten für die dazugehörigen Einzelrisiken, wird eine zusätzliche Anpassung vorgenommen, um dies zu berücksichtigen.

Validierung und Kontrolle – Ein unabhängiges Spezialistenteam im Bereich Finance hat die Aufgabe, das Kontrollsystem für Bewertungen festzulegen und weiterzuentwickeln sowie die entsprechenden Prozesse zu steuern. Dieses Spezialistenteam ist unter anderem damit betraut, Bewertungskontrollprozesse für alle Geschäftsbereiche durchzuführen, die Bewertungskontrollmethoden und -techniken sowie das Ausarbeiten und die Steuerung des formellen Rahmenwerks der Bewertungsrichtlinien kontinuierlich weiterzuentwickeln. Besondere Aufmerksamkeit legt das unabhängige Spezialistenteam auf solche Bewertungen, bei denen Einschätzungen durch das Management Teil der Bewertungsprozesse sind.

Die Ergebnisse des Bewertungskontrollprozesses werden im Rahmen des monatlichen Berichtszyklus zusammengestellt und analysiert. Abweichungen, die vordefinierte und genehmigte Toleranzgrenzen überschreiten, werden sowohl innerhalb des Bereichs Finance als auch mit den Führungskräften der jeweiligen Geschäftsbereiche eskaliert, um diese zu überprüfen beziehungsweise zu klären und gegebenenfalls Anpassungen zu veranlassen.

Für Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert anhand von Bewertungsmodellen ermittelt wird, werden die im Rahmen des Modells verwendeten Annahmen und Verfahren durch ein unabhängiges, für die Modellvalidierung zuständiges Spezialistenteam, das dem Bereich Risikomanagement des Konzerns angehört, validiert.

Kurs- und Preisangaben sowie Parameter für einzelne Transaktionen stammen aus einer Reihe von Drittquellen einschließlich Börsen, Pricing-Service-Anbietern, verbindlichen Kursangaben von Brokern sowie Konsens-Pricing-Services. Die Preisquellen werden geprüft und bewertet, um die Qualität des resultierenden beizulegenden Zeitwerts zu beurteilen und denen, die größere Bewertungssicherheit und Relevanz bereitstellen, mehr Gewichtung zu verleihen. Die Ergebnisse werden, sofern möglich, mit tatsächlichen Transaktionen am Markt verglichen, um eine Kalibrierung der Modellbewertungen anhand von Marktpreisen sicherzustellen.

Die in Bewertungsmodellen verwendeten Preise und Eingangsparameter, Annahmen sowie Wertanpassungen werden anhand unabhängiger Quellen verifiziert. Ist eine solche Verifizierung aufgrund fehlender beobachtbarer Daten nicht möglich, wird der Schätzwert des beizulegenden Zeitwerts mittels geeigneter Verfahren auf seine Angemessenheit überprüft. Zu diesen Verfahren gehören die Durchführung einer Neubewertung mithilfe unabhängig entwickelter Modelle (einschließlich existierender Modelle, die unabhängig nachkalibriert wurden), die Prüfung der Bewertungsergebnisse anhand geeigneter vergleichbarer Instrumente und sonstiger Richtgrößen sowie die Anwendung von Extrapolationsverfahren. Die Kalibrierung der Ergebnisse der Bewertungsmodelle anhand von Markttransaktionen erlaubt eine Einschätzung, ob die Bewertungsmodelle eine Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts ergeben, die Marktpreisen entspricht.

Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts

Die zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen Finanzinstrumente wurden den drei Kategorien gemäß der IFRS-Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts zugeordnet.

Level 1 – mittels notierter Preise in aktiven Märkten bewertete Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert direkt von Preisen an aktiven, liquiden Märkten abgeleitet werden kann und bei denen das im Markt beobachtbare Finanzinstrument repräsentativ für das im Bestand des Konzerns zu bewertende Instrument ist.

Hierzu zählen Staatanleihen, börslich gehandelte Derivate sowie Eigenkapitaltitel, die in aktiven und liquiden Märkten gehandelt werden.

Level 2 – mittels Bewertungsverfahren auf Basis beobachtbarer Marktdaten bewertete Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert aus gleichartigen, an aktiven Märkten gehandelten Finanzinstrumenten oder mittels Bewertungsverfahren, deren sämtliche Eingangsparameter beobachtbar sind, ermittelt werden kann.

Hierzu zählen eine Vielzahl der außerbörslichen Derivate, börsennotierte Investment-Grade-Kreditanleihen, einige CDS, eine Vielzahl der forderungsbesicherten Schuldverschreibungen (Collateralized Debt Obligation, „CDO“) sowie viele der weniger liquiden Aktien.

Level 3 – mittels Bewertungsverfahren auf Basis nicht beobachtbarer Parameter bewertete Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert nicht aus am Markt beobachtbaren Daten ermittelt werden kann und die ein anderes Bewertungsverfahren benötigen. Die Finanzinstrumente dieser Kategorie weisen eine Wertkomponente auf, die nicht beobachtbar ist und einen wesentlichen Einfluss auf den beizulegenden Zeitwert hat.

Hierzu zählen komplexere außerbörsliche Derivate, notleidende Kredite, hochgradig strukturierte Anleihen, illiquide Asset Backed Securities (ABS), illiquide CDOs (Kassa und synthetisch), Risikopositionen gegenüber Monolineversicherern, einige Private-Equity-Investments, viele gewerbliche Immobilienkredite, illiquide Kredite und einige Kommunalanleihen.

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente1

 

31.12.2014

31.12.2013

in Mio €

In aktiven
Märkten
notierte
Preise
(Level 1)

Auf Marktdaten basierende Bewertungs-
methode
(Level 2)

Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungs-
methode
(Level 3)

In aktiven
Märkten
notierte
Preise
(Level 1)

Auf Marktdaten basierende Bewertungs-
methode
(Level 2)

Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungs-
methode
(Level 3)

1

Die Beträge in dieser Tabelle werden generell brutto ausgewiesen. Dies steht im Einklang mit den in der Anhangangabe 1 „Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze und -einschätzungen“ dargestellten Rechnungslegungsgrundsätzen zur Aufrechnung von Finanzinstrumenten des Konzerns.

2

Dies bezieht sich hauptsächlich auf zu Sicherungszwecken gehaltene Derivate.

3

Beinhaltet zum Verkauf bestimmte langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen hinsichtlich der BHF-BANK in 2013.

4

Aufgrund der Vertragsbedingungen entspricht bei diesen Investmentverträgen der Rückkaufswert dem beizulegenden Zeitwert. Siehe Anhangangabe 41 „Versicherungs- und Investmentverträge“ für nähere Informationen zu diesen Verträgen.

5

Dies bezieht sich auf Derivate, die in Verträge eingebettet sind, deren Basisvertrag zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird, für die das eingebettete Derivat jedoch getrennt ausgewiesen wird. Die getrennt ausgewiesenen eingebetteten Derivate können sowohl positive als auch negative Marktwerte aufweisen, werden aber aus Konsistenzgründen in obiger Tabelle in der Kategorie des beizulegenden Zeitwerts des Basisvertrags ausgewiesen. Die getrennt ausgewiesenen eingebetteten Derivate werden laufend zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Zum Zweck dieser Angabe wird das getrennt ausgewiesene eingebettete Derivat auf verschiedene Kategorien des beizulegenden Zeitwerts aufgeteilt.

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:

 

 

 

 

 

 

Handelsaktiva

82.020

100.505

13.155

86.634

111.411

12.025

Wertpapiere des Handelsbestands

81.789

86.894

8.957

86.325

94.269

6.960

Sonstige Handelsaktiva

232

13.611

4.198

309

17.143

5.065

Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

5.439

614.960

9.559

7.421

486.614

10.556

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte

8.826

104.307

4.152

7.083

174.391

3.123

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

36.272

23.597

4.427

23.948

21.049

3.329

Sonstige zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte2,3

0

4.3352

0

60

7.3472

1

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte insgesamt

132.558

847.705

31.294

125.146

800.811

29.033

 

 

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen:

 

 

 

 

 

 

Handelspassiva

25.290

16.510

43

36.449

19.331

24

Wertpapiere des Handelsbestands

25.244

15.826

43

36.438

18.490

24

Sonstige Handelspassiva

46

685

0

12

841

0

Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

5.890

597.759

6.553

7.815

467.293

8.321

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

2

34.763

2.366

197

88.466

1.442

Investmentverträge4

0

8.523

0

0

8.067

0

Sonstige zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen2,3

0

5.5612

–5525

4

1.4952

–2475

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen insgesamt

31.181

663.117

8.410

44.465

584.651

9.539

In 2014 gab es, basierend auf liquiditätsbezogenen Prüfverfahren, Umklassifizierungen in der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts von Level 1 in Level 2 bei den Wertpapieren des Handelsbestands (11 Mrd € auf der Aktivseite und 2,3 Mrd € Verbindlichkeiten) und von Level 2 in Level 1 bei den zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten finanziellen Vermögenswerten (1,5 Mrd €).

Bewertungsverfahren

Nachstehend werden die Bewertungsmethoden erläutert, die zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der verschiedenen Arten von Finanzinstrumenten eingesetzt werden.

Festverzinsliche Wertpapiere von staatlichen und quasistaatlichen Emittenten und Unternehmen sowie Eigenkapitaltitel – Sofern es keine in jüngster Zeit durchgeführten Transaktionen gibt, kann der beizulegende Zeitwert auf Basis des letzten Marktpreises, bereinigt um alle seither erfolgten Risiko- und Informationsänderungen, ermittelt werden. Werden auf einem aktiven Markt vergleichbare Instrumente notiert, wird der beizulegende Zeitwert durch Anpassung des Vergleichswerts um die jeweiligen Differenzen in den Risikoprofilen dieser Instrumente bestimmt. Sind keine vergleichbaren Werte verfügbar, wird der beizulegende Zeitwert anhand komplexerer Modellierungstechniken bestimmt. Diese Techniken umfassen DCF-Verfahren, die die aktuellen Marktkonditionen für Kredit-, Zins-, Liquiditäts- und sonstige Risiken berücksichtigen. Bei Modellierungstechniken für Eigenkapitaltitel können auch Ertragsmultiplikatoren eingesetzt werden.

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere („MBS/ABS“) – Zu diesen Instrumenten gehören private und gewerbliche MBS sowie sonstige ABS einschließlich CDOs. ABS weisen besondere Merkmale auf, da sie mit unterschiedlichen zugrunde liegenden Vermögenswerten besichert sind und die Kapitalstruktur der Emittenten variiert. Die Komplexität steigt darüber hinaus, wenn die zugrunde liegenden Vermögenswerte selbst ABS sind, wie dies beispielsweise bei vielen forderungsbesicherten Schuldverschreibungen der Fall ist.

Wenn es keine zuverlässigen externen Preisermittlungen gibt, werden ABS entweder anhand einer vergleichenden Analyse auf der Grundlage ähnlicher am Markt beobachtbarer Transaktionen oder anhand branchenüblicher Modelle unter Berücksichtigung verfügbarer beobachtbarer Daten bewertet. Die externen, branchenüblichen Modelle kalkulieren die Zins- und Tilgungszahlungen im Rahmen einer Transaktion auf der Grundlage von Annahmen, die unabhängigen Preistests unterzogen werden können. Die Eingangsparameter beinhalten Annahmen über vorzeitige Tilgungen, Verlustannahmen (Zeitpunkt und Verlusthöhe) und einen Diskontierungszinssatz (Spread, Rendite oder Diskontierungsmarge). Diese Eingangsgrößen/Annahmen basieren auf tatsächlichen Transaktionen, externen Marktanalysen und gegebenenfalls Marktindizes.

Kredite – Bei bestimmten Krediten lässt sich der beizulegende Zeitwert anhand des Marktpreises einer erst kürzlich erfolgten Transaktion unter Einbeziehung sämtlicher Risiko- und Informationsveränderungen seit dem Transaktionsdatum ermitteln. Sofern keine aktuellen Markttransaktionen vorliegen, wird der beizulegende Zeitwert anhand von Kursangaben von Brokern, Konsenspreisfeststellungen, vergleichbaren Instrumenten oder mithilfe von DCF-Verfahren bestimmt. In den DCF-Verfahren werden je nach Angemessenheit Eingangsparameter für Kredit-, Zins- und Währungsrisiken, geschätzte Ausfallverluste und die bei Ausfällen ausgenutzten Beträge verwendet. Die Parameter Kreditrisiko, geschätzte Ausfallverluste und Ausnutzung zum Zeitpunkt des Ausfalls werden, sofern verfügbar und angemessen, anhand von Informationen über die betreffenden Kredit- oder CDS-Märkte ermittelt.

Leveraged-Finance-Kredite können sich durch transaktionsspezifische Merkmale auszeichnen, die die Relevanz der am Markt beobachtbaren Transaktionen einschränken. Gibt es vergleichbare Transaktionen, für die beobachtbare Parameter externer Pricing Services vorliegen, werden diese Informationen entsprechend den Transaktionsunterschieden angepasst. Gibt es keine vergleichbaren Transaktionen, wird ein DCF-Verfahren angewandt, bei dem die Kreditrisikoaufschläge aus dem entsprechenden Index für Leveraged-Finance-Kredite abgeleitet werden. Dabei werden die Branchenklassifizierung, die Nachrangigkeit des Kredits sowie sonstige relevante Informationen über den Kredit und den jeweiligen Kontrahenten berücksichtigt.

Außerbörsliche derivative Finanzinstrumente – Transaktionen, die dem Marktstandard entsprechen und an liquiden Märkten gehandelt werden – wie Zinsswaps, Devisentermingeschäfte und Optionskontrakte in G-7-Währungen –, sowie Aktienswaps und Optionskontrakte auf börsennotierte Wertpapiere oder Indizes werden anhand von branchenüblichen Standardmodellen mit notierten Eingangsparametern bewertet. Die Eingangsparameter können, soweit möglich, von Pricing Services oder Konsens-Pricing-Services eingeholt beziehungsweise aus kürzlich durchgeführten Transaktionen an aktiven Märkten abgeleitet werden.

Für komplexere Finanzinstrumente werden differenziertere Modellierungstechniken verwendet, die für das Finanzinstrument spezifisch und anhand verfügbarer Marktpreise kalibriert sind. Ist eine Kalibrierung des Bewertungsergebnisses anhand relevanter Marktreferenzen nicht möglich, werden Bewertungsanpassungen genutzt, um das Bewertungsergebnis um alle Differenzen zu bereinigen. In weniger aktiven Märkten werden Informationen aus weniger häufig stattfindenden Markttransaktionen, Kursangaben von Brokern sowie Extrapolations- und Interpolationsverfahren abgeleitet. Sind keine beobachtbaren Preise oder Eingangsgrößen vorhanden, ist eine Einschätzung durch das Management erforderlich, um den beizulegenden Zeitwert mithilfe anderer relevanter Informationsquellen zu bestimmen, die historische Daten, die Fundamentalanalyse der wirtschaftlichen Eckdaten der Transaktion und vergleichbare Daten von ähnlichen Transaktionen beinhalten.

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen unter der Fair Value Option – Der beizulegende Zeitwert der zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten finanziellen Verpflichtungen, die unter Anwendung der Fair Value Option in diese Kategorie klassifiziert wurden, enthält sämtliche Marktrisikofaktoren einschließlich des mit dieser finanziellen Verpflichtung in Verbindung stehenden Kreditrisikos des Konzerns. Zu den finanziellen Verpflichtungen gehören strukturierte Anleihen, strukturierte Einlagen und sonstige durch konsolidierte Gesellschaften emittierte strukturierte Wertpapiere, die unter Umständen nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden. Der beizulegende Zeitwert dieser finanziellen Verpflichtungen wird durch die Abzinsung der vertraglichen Zahlungsströme mithilfe der relevanten kreditrisikoadjustierten Zinsstrukturkurve ermittelt. Die Marktrisikoparameter werden entsprechend vergleichbaren Finanzinstrumenten bewertet, die als Vermögenswerte gehalten werden. So werden Derivate, die in die strukturierten Finanzinstrumente eingebettet sind, anhand der im Abschnitt „Außerbörsliche derivative Finanzinstrumente“ erläuterten Methode bewertet.

Sind die zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten finanziellen Verpflichtungen, die unter der Fair Value Option klassifiziert wurden, wie beispielsweise Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen und aus Wertpapierpensionsgeschäften (Repos), besichert, wird die Verbesserung der Kreditqualität bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der Verpflichtung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen – Der Konzern hält Vermögenswerte, die mit Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen im Zusammenhang stehen. Der Konzern ist vertraglich verpflichtet, diese Vermögenswerte zu nutzen, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Aus diesem Grund wird der beizulegende Zeitwert für die Verbindlichkeiten aus den Investmentverträgen, das heißt der Rückkaufswert der Verträge, durch den beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Vermögenswerte bestimmt.

Analyse der Finanzinstrumente mit einem beizulegenden Zeitwert, der mithilfe von Bewertungsverfahren ermittelt wurde, die wesentliche nicht beobachtbare Parameter enthalten (Level 3)

Zu einigen der Finanzinstrumente in der dritten Kategorie bestehen identische oder ähnliche kompensierende Positionen bezüglich der nicht beobachtbaren Parameter. Die diesbezüglichen IFRS-Vorschriften fordern jedoch, dass diese Vermögenswerte und Verbindlichkeiten brutto dargestellt werden.

Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere – In dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts sind bestimmte illiquide Unternehmensanleihen aus Wachstumsmärkten und illiquide strukturierte Unternehmensanleihen enthalten. Darüber hinaus werden hier bestimmte Bestände an Anleihen ausgewiesen, die von Verbriefungsgesellschaften emittiert wurden, sowie private und gewerbliche MBS, forderungsbesicherte Schuldverschreibungen und andere ABS. Der Anstieg im Berichtszeitraum ist hauptsächlich auf eine Kombination aus Käufen und Umklassifizierungen von Vermögenswerten zwischen den Kategorien 2 und 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts aufgrund von Veränderungen in den unbeobachtbaren Eingangsparametern zur Bewertung dieser Instrumente zurückzuführen.

Positive und negative Marktwerte aus derivativen Instrumenten dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts werden auf Basis eines oder mehrerer wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter bewertet. Diese nicht beobachtbaren Parameter können bestimmte Korrelationen umfassen, bestimmte langfristige Volatilitäten, bestimmte Raten für vorzeitige Tilgungen sowie bestimmte Kreditrisikoaufschläge und andere transaktionsspezifische Faktoren.

Level-3-Derivate enthalten kundenspezifische Derivate forderungsbesicherter Schuldverschreibungen, deren zugrunde liegender Referenzpool aus Unternehmensvermögenswerten nicht mit regelmäßig gehandelten Indizes vergleichbar ist, bestimmte Tranchen von Indexkreditderivaten, bestimmte Optionen, deren Volatilität nicht beobachtbar ist, bestimmte Basketoptionen, in denen die Korrelationen zwischen den zugrunde liegenden Vermögenswerten nicht beobachtbar sind, langfristige Zinsoptionen und Fremdwährungsderivate, die sich auf mehrere Währungen beziehen, sowie bestimmte Credit Default Swaps, für die der Kreditrisikoaufschlag nicht beobachtbar ist.

Der Rückgang im Berichtszeitraum wurde sowohl von Abwicklungen und Umklassifizierungen von Vermögenswerten zwischen den Kategorien 2 und 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts aufgrund von Veränderungen in den unbeobachtbaren Eingangsparametern zur Bewertung dieser Instrumente verursacht.

Andere zu Handelszwecken gehaltene Instrumente in der dritten Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts beinhalten in erster Linie handelbare Kredite, deren Wert anhand von Bewertungsmodellen auf Basis eines oder mehrerer wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter bestimmt wird. Level-3-Kredite umfassen illiquide Leveraged Loans und illiquide private und gewerbliche Hypothekendarlehen. Der Rückgang des Bestands im Berichtszeitraum ist hauptsächlich Verkäufe zurückzuführen.

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Vermögenswerte/Verpflichtungen – Bestimmte Unternehmenskredite und strukturierte Verbindlichkeiten, welche unter der Fair Value Option als zum beizulegenden Zeitwert designiert wurden, sind in dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts enthalten. Die Unternehmenskredite werden mithilfe von Bewertungsmethoden bewertet, die beobachtbare Kreditrisikoaufschläge, Erlösquoten und nicht beobachtbare Ausnutzungsgrade berücksichtigen. Revolvierende Kreditzusagen werden der dritten Kategorie der Hierarchie zugewiesen, da der Ausnutzungsgrad bei einem Ausfall einen wesentlichen Parameter darstellt, der nicht beobachtbar ist.

Darüber hinaus enthalten bestimmte emittierte Hybridanleihen, die zum beizulegenden Zeitwert klassifiziert wurden, eingebettete Derivate, die auf Basis wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter bewertet wurden. Diese nicht beobachtbaren Parameter umfassen die Korrelationen der Volatilitäten einzelner Aktien. Der Anstieg der Vermögenswerte im Berichtszeitraum beruhte hauptsächlich auf neuen Emissionen. Der Anstieg der Verpflichtungen ist auf Umklassifizierungen in die Kategorie 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts und neue Emissionen zurückzuführen.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte enthalten notleidende Kredite, für die keine Handelsabsicht besteht, sowie börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, wenn es keine angemessenen Vergleichsinstrumente gibt und der Markt als sehr illiquide angesehen wird. Der Anstieg der Vermögenswerte im Berichtszeitraum beruhte hauptsächlich auf Käufen und Gewinnen aus Marktwertänderungen.

Überleitung der Finanzinstrumente in der Level-3-Kategorie

Überleitung der Finanzinstrumente in der Level-3-Kategorie

 

31.12.2014

in Mio €

Bestand am Jahres­anfang

Verände­rung des Konsoli­dierungs­kreises

Gewinne/ Verluste insgesamt1

Käufe

Verkäufe

Emis­sionen2

Abwick­lungen3

Umwid­mung in Level 34

Umwid­mung aus Level 34

Bestand am Jahres­ende

1

Die Gewinne und Verluste sind im Wesentlichen im Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Der Betrag umfasst ebenfalls Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen sind, sowie unrealisierte Gewinne/Verluste (–) aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, nach Steuern, und Wechselkursänderungen, die in der Sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung, nach Steuern, erfasst werden. Weitere Finanzinstrumente sind durch Instrumente der Level-1- oder Level-2-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts abgesichert, die zugehörige Tabelle beinhaltet aber nicht die Gewinne und Verluste aus diesen Absicherungsinstrumenten. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Instruments in der Level-3-Kategorie der Hierarchie werden beobachtbare und nicht beobachtbare Parameter herangezogen. Die Gewinne und Verluste, die in der Tabelle gezeigt werden, sind auf Veränderungen sowohl der beobachtbaren als auch der nicht beobachtbaren Parameter zurückzuführen.

2

Die Spalte „Emissionen“ zeigt die bei einer Begebung von Schuldtiteln erhaltenen Barmittel sowie den an den Kreditnehmer gezahlten Barbetrag bei der Gewährung eines Kredits.

3

Die Spalte „Abwicklungen“ beinhaltet die Zahlungen, die bei der Abwicklung der finanziellen Vermögenswerte/Verpflichtungen fällig sind. Für Schuldtitel und Kredite beinhaltet dies den Rückzahlungsbetrag zum Fälligkeitstermin, Abschreibungen auf den Kapitalbetrag sowie Tilgungen. Für Derivate werden in dieser Spalte alle Zahlungen berücksichtigt.

4

Umwidmungen in und Umwidmungen aus Level 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts beziehen sich auf Veränderungen der Beobachtbarkeit von Eingangsparametern. Sie werden im Jahresverlauf zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Jahresanfang ausgewiesen. Für Instrumente, die in die Level-3-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts transferiert wurden, zeigt die Tabelle die Gewinne und Verluste und die Zahlungsströme der Instrumente, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden. Ebenso werden Gewinne und Verluste sowie Zahlungsströme der Instrumente, die im Jahresverlauf aus Level 3 der Hierarchie transferiert wurden, nicht berücksichtigt, weil sie in der Tabelle so dargestellt sind, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden.

5

Das Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten enthält einen Gewinn von 144 Mio €, der in der Sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung, nach Steuern, ausgewiesen wird, sowie einen Gewinn von 31 Mio €, der in der Gewinn- und Verlustrechnung im Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen wird.

6

Betrifft zum Verkauf bestimmte langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen hinsichtlich der BHF-BANK.

7

Der Betrag beinhaltet Wechselkursänderungen. Für zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte beträgt die Veränderung einen Gewinn von 585 Mio € und für zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen einen Gewinn von 128 Mio €. Diese Effekte resultieren im Wesentlichen aus derivativen Finanzinstrumenten. Die Wechselkursänderungen werden in der Kumulierten sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung, nach Steuern, ausgewiesen.

8

Bei den Vermögenswerten stehen positive Beträge für Gewinne und negative Beträge für Verluste. Bei den Verbindlichkeiten stehen positive Beträge für Verluste und negative Beträge für Gewinne.

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wertpapiere des Handelsbestands

6.960

0

738

3.567

–2.081

0

–597

2.175

–1.804

8.957

Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

10.556

0

740

0

0

0

–1.250

1.167

–1.654

9.559

Sonstige Handelsaktiva

5.065

0

–43

1.642

–2.167

778

–845

943

–1.173

4.198

Zum Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte

3.123

0

266

265

–5

2.175

–1.802

192

–61

4.152

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

3.329

0

5335

1.901

–406

0

–1.234

432

–126

4.427

Sonstige zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte6

1

–1

0

0

0

0

0

0

0

0

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte insgesamt

29.033

–1

2.2337,8

7.373

–4.659

2.953

–5.727

4.908

–4.819

31.294

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wertpapiere des Handelsbestands

24

0

2

0

0

0

–5

40

–18

43

Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

8.321

0

490

0

0

0

–1.434

1.196

–2.019

6.553

Sonstige Handelspassiva

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Zum Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

1.442

0

–53

0

0

557

–221

882

–241

2.366

Sonstige zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen

–247

0

–69

0

0

0

–207

63

–93

–552

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen insgesamt

9.539

0

3717,8

0

0

557

–1.867

2.182

–2.371

8.410

 

31.12.2013

in Mio €

Bestand am Jahres­anfang

Verände­rung des Konsoli­dierungs­kreises

Gewinne/ Verluste insgesamt1

Käufe

Verkäufe

Emis­sionen2

Abwick­lungen3

Umwid­mung in Level 34

Umwid­mung aus Level 34

Bestand am Jahres­ende

1

Die Gewinne und Verluste sind im Wesentlichen im Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Der Betrag umfasst ebenfalls Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen sind, sowie unrealisierte Gewinne/Verluste (–) aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, nach Steuern, und Wechselkursänderungen, die in der Sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung, nach Steuern, erfasst werden. Weitere Finanzinstrumente sind durch Instrumente der Level-1- oder Level-2-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts abgesichert, die zugehörige Tabelle beinhaltet aber nicht die Gewinne und Verluste aus diesen Absicherungsinstrumenten. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts eines Instruments in der Level-3-Kategorie der Hierarchie werden beobachtbare und nicht beobachtbare Parameter herangezogen. Die Gewinne und Verluste, die in der Tabelle gezeigt werden, sind auf Veränderungen sowohl der beobachtbaren als auch der nicht beobachtbaren Parameter zurückzuführen.

2

Die Spalte „Emissionen“ zeigt die bei einer Begebung von Schuldtiteln erhaltenen Barmittel sowie den an den Kreditnehmer gezahlten Barbetrag bei der Gewährung eines Kredits.

3

Die Spalte „Abwicklungen“ beinhaltet die Zahlungen, die bei der Abwicklung der finanziellen Vermögenswerte/Verpflichtungen fällig sind. Für Schuldtitel und Kredite beinhaltet dies den Rückzahlungsbetrag zum Fälligkeitstermin, Abschreibungen auf den Kapitalbetrag sowie Tilgungen. Für Derivate werden in dieser Spalte alle Zahlungen berücksichtigt.

4

Umwidmungen in und Umwidmungen aus Level 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts beziehen sich auf Veränderungen der Beobachtbarkeit von Eingangsparametern. Sie werden im Jahresverlauf zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Jahresanfang ausgewiesen. Für Instrumente, die in die Level-3-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts transferiert wurden, zeigt die Tabelle die Gewinne und Verluste und die Zahlungsströme der Instrumente, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden. Ebenso werden Gewinne und Verluste sowie Zahlungsströme der Instrumente, die im Jahresverlauf aus Level 3 der Hierarchie transferiert wurden, nicht berücksichtigt, weil sie in der Tabelle so dargestellt sind, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden.

5

Das Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten enthält einen Gewinn von 10 Mio €, der in der Sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung, nach Steuern, ausgewiesen wird, sowie einen Gewinn von 20 Mio €, der in der Gewinn- und Verlustrechnung im Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen wird.

6

Beinhaltet eine Umklassifizierung aus zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte in zum Verkauf bestimmter langfristiger Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen von 1 Mio € hinsichtlich der BHF-BANK.

7

Der Betrag beinhaltet Wechselkursänderungen. Für zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte beträgt die Veränderung einen Verlust von 497 Mio € und für zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen einen Verlust von 60 Mio €. Diese Effekte resultieren im Wesentlichen aus derivativen Finanzinstrumenten. Die Wechsel-kursänderungen werden in der Kumulierten sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung, nach Steuern, ausgewiesen.

8

Bei den Vermögenswerten stehen positive Beträge für Gewinne und negative Beträge für Verluste. Bei den Verbindlichkeiten stehen positive Beträge für Verluste und negative Beträge für Gewinne.

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wertpapiere des Handelsbestands

10.306

0

–64

1.142

–2.981

0

–911

2.256

–2.788

6.960

Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

15.210

0

–2.355

0

0

0

–2.113

1.924

–2.111

10.556

Sonstige Handelsaktiva

4.609

0

–218

1.485

–1.744

1.266

–651

706

–389

5.065

Zum Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte

3.956

0

170

25

–41

906

–1.815

258

–336

3.123

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

3.940

–80

155

1.143

–160

0

–1.417

709

–8206

3.329

Sonstige zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

0

0

0

0

0

0

0

16

0

1

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte insgesamt

38.021

–80

–2.4527,8

3.794

–4.925

2.173

–6.907

5.853

–6.444

29.033

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wertpapiere des Handelsbestands

318

0

8

0

0

0

–169

12

–146

24

Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

9.286

0

224

0

0

0

–1.241

1.684

–1.631

8.321

Sonstige Handelspassiva

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Zum Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

1.417

0

–275

0

0

108

–94

570

–284

1.442

Sonstige zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen

–176

0

159

0

0

0

35

–220

–45

–247

Zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen insgesamt

10.845

0

1167,8

0

0

108

–1.468

2.045

–2.106

9.539

Sensitivitätsanalyse von nicht beobachtbaren Parametern

Basiert der Wert eines Finanzinstruments auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern, kann der hierfür zu verwendende Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen ausgewählt werden. Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Parameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem vorstehend ausgeführten Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen. Hätte der Konzern am 31. Dezember 2014 zur Bewertung der betreffenden Finanzinstrumente Parameterwerte zugrunde gelegt, die am äußeren Ende der Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen lagen und zu diesem Zeitpunkt verfügbar waren, hätte sich der ausgewiesene beizulegende Zeitwert um bis zu 3,3 Mrd € erhöht beziehungsweise um bis zu 2,9 Mrd € verringert. Zum 31. Dezember 2013 wäre der beizulegende Zeitwert um bis zu 3,0 Mrd € gestiegen beziehungsweise um bis zu 2,6 Mrd € gesunken. Um diese Auswirkungen zu berechnen, bewertet der Konzern bestimmte Finanzinstrumente neu, indem bestmögliche alternative Parameter herangezogen werden, oder nutzt eine Bewertungsmethode, die Wertanpassungen bezüglich der Geld-/Briefspanne berücksichtigt. Die Wertanpassung für Kosten der Vertragsaufhebung basiert auf der Geld-/Briefspanne, die gezahlt werden muss, um eine gehaltene Position in Finanzinstrumenten oder eine Risikokomponente zu schließen, und spiegelt als solche Faktoren wie Illiquidität oder Unsicherheit am Markt wider.

Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die sich aus der relativen Unsicherheit bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten ergeben, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass in der Praxis alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die vorgenannten Schätzwerte bezüglich der Unsicherheitsfaktoren die tatsächlichen Unsicherheitsfaktoren bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts zum Bilanzstichtag übertreffen. Ferner sind die vorliegenden Angaben weder eine Vorhersage noch eine Indikation für künftige Änderungen des beizulegenden Zeitwerts.

Für viele der hier berücksichtigten Finanzinstrumente, insbesondere für Derivate, stellen nicht beobachtbare Parameter lediglich eine Teilmenge der Parameter dar, die für die Preisermittlung des Finanzinstruments erforderlich sind. Bei der verbleibenden Teilmenge handelt es sich um beobachtbare Parameter. Daher dürfte der Gesamteffekt für diese Instrumente, der aus der Verschiebung der nicht beobachtbaren Parameter an das äußere Ende ihrer Bandbreite resultiert, im Vergleich zum gesamten beizulegenden Zeitwert relativ gering ausfallen. Für andere Instrumente wird der beizulegende Zeitwert auf der Grundlage des Preises für das gesamte Instrument ermittelt. Dies erfolgt beispielsweise durch Anpassung des beizulegenden Zeitwerts eines angemessenen Vergleichsinstruments. Zusätzlich werden alle Finanzinstrumente bereits zu solchen beizulegenden Zeitwerten bilanziert, die Bewertungsanpassungen für die Kosten der Schließung beinhalten und daher bereits die Unsicherheitsfaktoren berücksichtigen, mit denen Marktpreise behaftet sind. Ein in den vorliegenden Angaben ermittelter negativer Effekt aus diesen Unsicherheitsfaktoren wird daher stets das Ausmaß der Auswirkungen übersteigen, das bereits für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts im Konzernabschluss berücksichtigt wird.

Sensitivitätsanalyse von nicht beobachtbaren Parametern1

 

31.12.2014

31.12.2013

in Mio €

Positive Änderung des beizulegenden Zeitwerts durch Nutzung angemessener möglicher Alternativen

Negative Änderung des beizulegenden Zeitwerts durch Nutzung angemessener möglicher Alternativen

Positive Änderung des beizulegenden Zeitwerts durch Nutzung angemessener möglicher Alternativen

Negative Änderung des beizulegenden Zeitwerts durch Nutzung angemessener möglicher Alternativen

1

Gleicht sich eine aufgrund eines nicht beobachtbaren Parameters bestehende Risikoposition innerhalb verschiedener Instrumente aus, wird lediglich der Nettoeffekt in der Tabelle ausgewiesen.

Wertpapiere:

 

 

 

 

Schuldtitel

833

725

643

542

Mit Gewerbeimmobilien unterlegte Wertpapiere

57

47

39

32

Hypothekarisch besicherte und duch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere

235

229

233

229

Schuldtitel staatlicher und quasistaatlicher Emittenten

63

37

6

6

Unternehmensschuldtitel und andere Schuldtitel

478

412

365

275

Durch Grundpfandrechte und andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere

124

224

32

97

Derivate:

 

 

 

 

Kreditderivate

432

457

524

509

Aktienderivate

157

115

281

171

Zinsderivate

392

184

405

255

Wechselkursderivate

4

2

24

6

Sonstige

75

74

83

61

Forderungen aus dem Kreditgeschäft:

 

 

 

 

Forderungen aus dem Kreditgeschäft

1.175

988

701

619

Kreditzusagen

6

5

17

17

Sonstige

79

79

255

277

Insgesamt

3.277

2.854

2.966

2.554

Quantitative Informationen zur Sensitivität wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter

Die nicht beobachtbaren Parameter für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Level-3-Vermögenswerten sind häufig voneinander abhängig. Ferner bestehen oft dynamische Zusammenhänge zwischen nicht beobachtbaren und beobachtbaren Parametern sowie zwischen den Erstgenannten. Wirken sich diese wesentlich auf den beizulegenden Zeitwert eines bestimmten Instruments aus, werden sie explizit über Korrelationsparameter erfasst oder alternativ über Bewertungsmodelle und -verfahren überprüft. Basiert ein Bewertungsverfahren auf mehreren Parametern, schränkt die Wahl eines bestimmten Parameters häufig die Spanne anderer Parameter ein. Allgemeine Marktfaktoren (wie Zinssätze, Aktien-, Anleihe- oder Rohstoffindizes und Wechselkurse) können ebenfalls Auswirkungen haben.

Die unten aufgeführte Spanne zeigt den höchsten und niedrigsten Wert, der der Bewertung signifikanter Engagements in der Level-3-Kategorie zugrunde gelegt wird. Die Diversität der Finanzinstrumente, aus denen die Anhangangabe besteht, ist signifikant und deshalb können die Spannen bestimmter Parameter groß sein. Beispielsweise repräsentiert die Spanne der Bonitätsaufschläge auf hypothekarisch besicherte Wertpapiere nicht leistungsgestörte, liquidere Positionen mit niedrigeren Aufschlägen als weniger liquide, leistungsgestörte Positionen mit höheren Aufschlägen. Diese umfasst die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Instrumente mit geringerer Liquidität. Die unten aufgeführte weite Spanne ist zu erwarten, da bei der Bewertung der verschiedenen Engagementarten eine starke Differenzierung erfolgt, um relevante Marktentwicklungen zu erfassen. Im Folgenden werden die wesentlichen Parameterarten kurz beschrieben und signifikante Zusammenhänge zwischen diesen erläutert.

Kreditparameter werden verwendet, um die Bonität eines Geschäftspartners durch die Ermittlung der Ausfallwahrscheinlichkeit und der daraus resultierenden Verluste zu bewerten. Der Bonitätsaufschlag ist die Hauptkennzahl zur Bewertung der Bonität. Er stellt die Prämie auf das referenzierte Benchmark-Instrument (üblicherweise den LIBOR oder das jeweilige Treasury-Instrument, abhängig vom bewerteten Vermögenswert) oder die im Vergleich zum referenzierten Benchmark-Instrument höhere Rendite dar, die ein Anleiheinhaber als Gegenleistung für den Bonitätsunterschied zwischen dem Vermögenswert und der entsprechenden Benchmark fordern würde. Höhere Bonitätsaufschläge sind ein Zeichen für geringere Bonität und senken den Wert von Anleihen oder Krediten, die vom Kreditnehmer an die Bank zurückzuzahlen sind. Die Erlösquote entspricht einer Schätzung des Betrags, den ein Kreditgeber beim Ausfall eines Kreditnehmers beziehungsweise ein Anleiheinhaber beim Ausfall eines Anleiheemittenten erhalten würde. Eine höhere Erlösquote führt dazu, dass eine Anleiheposition besser bewertet wird, sofern die anderen Parameter unverändert bleiben. Die konstante Ausfallrate (Constant Default Rate – „CDR“) und die konstante Rate der vorzeitigen Tilgungen (Constant Prepayment Rate – „CPR“) ermöglichen eine Bewertung komplexerer Kredite und Schuldtitel. Diese Parameter dienen zur Schätzung der kontinuierlichen Ausfälle bei geplanten Rück- und Zinszahlungen oder zeigen, ob der Kreditnehmer zusätzliche (normalerweise freiwillige) vorzeitige Rückzahlungen vornimmt. Sie sind bei der Schätzung des beizulegenden Zeitwerts von Hypotheken- oder anderen Krediten besonders relevant, die der Kreditnehmer über einen bestimmten Zeitraum zurückzahlt oder vorzeitig zurückzahlen kann, wie zum Beispiel bei einigen Wohnungsbaukrediten. Eine höhere CDR hat eine schlechtere Kreditbewertung zur Folge, da der Kreditgeber letztlich eine geringere Rückzahlung erhalten wird.

Zinssätze, Bonitätsaufschläge, Inflationsraten, Wechsel- und Aktienkurse liegen einigen Optionsinstrumenten oder anderen komplexen Derivaten zugrunde, bei denen die Zahlung an den Derivateinhaber von der Entwicklung der zugrunde liegenden Referenzwerte abhängig ist. Volatilitätsparameter beschreiben wesentliche Attribute der Entwicklung von Optionen, indem sie eine Bewertung der Schwankungen bei den Erträgen aus dem zugrunde liegenden Instrument ermöglichen. Diese Volatilität ist ein Indikator für die Wahrscheinlichkeit einer Entwicklung. Eine höhere Volatilität bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ergebnis eintritt. Die zugrunde liegenden Referenzwerte (Zinssätze, Bonitätsaufschläge etc.) wirken sich auf die Bewertung von Optionen aus. Sie beschreiben die Höhe der Zahlung, die bei einer Option erwartet werden kann. Daher ist der Wert einer Option vom Wert des zugrunde liegenden Instruments und von dessen Volatilität abhängig, die die Höhe und Wahrscheinlichkeit der Zahlung bestimmt. Bei einer hohen Volatilität ist der Wert einer Option höher, da die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ertrags höher ist. Der Optionswert ist ebenfalls höher, wenn die entsprechende Zahlung signifikant ist.

Korrelationen werden verwendet, um Zusammenhänge zwischen zugrunde liegenden Referenzwerten zu beschreiben, wenn ein Derivat oder anderes Instrument mehr als einen Referenzwert hat. Einige dieser Zusammenhänge, zum Beispiel die Korrelation zwischen Rohstoffen sowie die Korrelation zwischen Zinssätzen und Wechselkursen, basieren üblicherweise auf makroökonomischen Faktoren wie den Auswirkungen der globalen Nachfrage auf die Rohstoffpreise oder dem Effekt der Zinsparität auf Wechselkurse. Bei Kreditderivaten und Aktienkorb-Derivaten können spezifischere Zusammenhänge zwischen Kreditreferenzwerten und Aktien bestehen. Kreditkorrelationen werden verwendet, um den Zusammenhang zwischen der Performance mehrerer Kredite zu bewerten. Aktienkorrelationen sollen den Zusammenhang zwischen den Renditen mehrerer Aktien beschreiben. Ein Derivat mit einem Korrelationsrisiko ist entweder eine Kauf- oder eine Verkaufsoption auf das Korrelationsrisiko. Eine hohe Korrelation legt nahe, dass ein starker Zusammenhang zwischen den zugrunde liegenden Referenzwerten besteht. Dadurch steigt der Wert dieser Derivate. Bei einer negativen Korrelation entwickeln sich die zugrunde liegenden Referenzwerte gegensätzlich, das heißt, ein Kursanstieg bei einem zugrunde liegenden Referenzwert führt zu einem Kursrückgang bei dem anderen.

Ein EBITDA („Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization“ – Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) multipler Ansatz kann für die Bewertung weniger liquider Wertpapiere genutzt werden. Bei diesem Ansatz wird der Unternehmenswert einer Gesellschaft geschätzt, indem die Kennzahl von Unternehmenswert zu EBITDA einer vergleichbaren, beobachtbaren Gesellschaft mit dem EBITDA der Gesellschaft, für die eine Bewertung erfolgen soll, ins Verhältnis gesetzt wird. Hierbei wird eine Liquiditätsanpassung vorgenommen, um dem Unterschied in der Liquidität des notierten Vergleichsunternehmens gegenüber der zu bewertenden Gesellschaft Rechnung zu tragen. Ein höheres Vielfaches eines Unternehmenswerts/EBITDA resultiert in einem höheren beizulegenden Zeitwert.

Finanzinstrumente, die der dritten Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts zugeordnet wurden, und Zusammenhänge zwischen nicht beobachtbaren Parametern

 

31.12.2014

 

Beizulegender Zeitwert

 

 

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Vermö-
genswerte

Verbind-
lichkeiten

Bewertungsverfahren1

Signifikante nicht beobachtbare Parameter (Level 3)

Spanne

1

Die Bewertungsverfahren und die anschließenden signifikanten nicht beobachtbaren Parameter beziehen sich jeweils auf die Gesamtposition.

2

Nicht länger ein signifikanter nicht beobachtbarer Parameter.

3

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten 50 Mio € sonstige Handelsaktiva, 405 Mio € sonstige zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Vermögenswerte und 293 Mio € sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte.

4

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten 1 Mrd € zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Wertpapierpensionsgeschäfte (Repos) und 104 Mio € sonstige zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen.

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente – Handelsbestand, zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte:

 

 

 

 

 

 

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere des Handelsbestands:

 

 

 

 

 

 

Mit Gewerbeimmobilien unterlegte Wertpapiere

342

0

Kursverfahren

Kurs

0 %

106 %

 

 

 

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

246

1.375

 

 

 

 

Konstante Ausfallrate2

 

 

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere

2.342

0

Kursverfahren

Kurs

0 %

184 %

 

 

 

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

72

1.648

 

 

 

 

Erlösquote

0 %

97 %

 

 

 

 

Konstante Ausfallrate

0 %

13 %

 

 

 

 

Konstante Rate der vorzeitigen Tilgungen

0 %

22 %

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere insgesamt

2.684

0

 

 

 

 

Festverzinsliche Wertpapiere und andere Schuldtitel

5.936

1.202

Kursverfahren

Kurs

0 %

286 %

Handelsbestand

5.477

43

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

32

1.629

Schuldtitel staatlicher und quasistaatlicher Emittenten

835

 

 

 

 

 

Unternehmensschuldinstrumente und andere Schuldtitel

4.643

 

 

 

 

 

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

459

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

0

1.159

 

 

 

 

Eigenkapitaltitel

1.719

0

Marktansatz

Kurs-/Nettoinventarwert

49 %

100 %

Handelsbestand

795

0

 

Unternehmenswert/EBITDA (Vielfaches)

1

18

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

895

 

DCF-Verfahren

Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten

6 %

13 %

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

29

 

 

 

 

 

Forderungen aus dem Kreditgeschäft

10.648

0

Kursverfahren

Kurs

0 %

137 %

Handelsbestand

4.148

0

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

95

3.040

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte:

3.719

 

 

Konstante Ausfallrate

2 %

21 %

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

2.781

 

 

Erlösquote

0 %

67 %

Kreditzusagen

0

87

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

115

1.000

 

 

 

 

Erlösquote

20 %

80 %

 

 

 

Kreditpreismodell

Ausnutzungsgrad

0 %

100 %

Sonstige finanzielle Vermögenswerte und Verpflichtungen

7483

1.1214

DCF-Verfahren

IRR

2 %

24 %

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene nicht derivative Finanzinstrumente insgesamt

21.735

2.409

 

 

 

 

 

31.12.2014

 

Beizulegender Zeitwert

 

 

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Vermö-
genswerte

Verbind-
lichkeiten

Bewertungsverfahren

Signifikante nicht beobachtbare Parameter (Level 3)

Spanne

1

Beinhaltet Derivate, die in Verträge eingebettet sind, deren Basisvertrag zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird, für die das eingebettete Derivat jedoch getrennt ausgewiesen wird.

2

Es besteht kein wesentliches Exposure mehr für diesen Parameter.

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente:

 

 

 

 

 

 

Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten:

 

 

 

 

 

 

Zinsderivate

3.324

2.211

DCF-Verfahren

Zinssatz bei Swaps (Bp.)

42

2.418

 

 

 

 

Zinssatz bei Inflationsswaps

–1 %

8 %

 

 

 

 

Konstante Ausfallrate

2 %

27 %

 

 

 

 

Konstante Rate der vorzeitigen Tilgungen

2 %

21 %

 

 

 

Optionspreismodell

Inflationsvolatilität

0 %

8 %

 

 

 

 

Zinsvolatilität

1 %

101 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Zinssätzen

–2 %

100 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Basiswerten hybrider Kapitalinstrumente

–70 %

95 %

Kreditderivate

3.586

1.921

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

155

9.480

 

 

 

 

Erlösquote

0 %

100 %

 

 

 

Korrelationspreismodell

Kreditkorrelation

13 %

96 %

Aktienderivate

1.118

1.258

Optionspreismodell

Aktienvolatilität

8 %

84 %

 

 

 

 

Indexvolatilität

8 %

99 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Indizes

48 %

98 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Aktien

9 %

95 %

Devisenderivate

264

242

Optionspreismodell

Volatilität

6 %

26 %

Sonstige Derivate

1.267

3681

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

44

1.500

 

 

 

Optionspreismodell

Indexvolatilität

7 %

138 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Rohstoffen

–30 %

60 %

 

 

 

 

Rohstoff-Terminpreis (€/t)2

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene derivate Finanzinstrumente insgesamt

9.559

6.001

 

 

 

 

 

31.12.2013

 

Beizulegender Zeitwert

 

 

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Vermö-
genswerte

Verbind-
lichkeiten

Bewertungsverfahren1

Signifikante nicht beobachtbare Parameter (Level 3)

Spanne

1

Die Bewertungsverfahren und die anschließenden signifikanten nicht beobachtbaren Parameter beziehen sich jeweils auf die Gesamtposition.

2

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten 784 Mio € sonstige Handelsaktiva, 502 Mio € sonstige zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Vermögenswerte, 588 Mio € sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und 1 Mio € zum Verkauf bestimmte langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen hinsichtlich der BHF-BANK.

3

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten 67 Mio € sonstige zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen.

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente – Handelsbestand, zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte:

 

 

 

 

 

 

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere des Handelsbestands:

 

 

 

 

 

 

Mit Gewerbeimmobilien unterlegte Wertpapiere

361

0

Kursverfahren

Kurs

0 %

103 %

 

 

 

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

100

2.470

 

 

 

 

Konstante Ausfallrate

1 %

3 %

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere

2.274

0

Kursverfahren

Kurs

0 %

134 %

 

 

 

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

70

3.180

 

 

 

 

Erlösquote

0 %

70 %

 

 

 

 

Konstante Ausfallrate

0 %

25 %

 

 

 

 

Konstante Rate der vorzeitigen Tilgungen

0 %

30 %

Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere insgesamt

2.635

0

 

 

 

 

Festverzinsliche Wertpapiere und andere Schuldtitel

4.016

1.205

Kursverfahren

Kurs

0 %

156 %

Handelsbestand

3.898

16

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

438

5.000

Schuldtitel staatlicher und quasistaatlicher Emittenten

597

 

 

 

 

 

Unternehmensschuldinstrumente und andere Schuldtitel

3.300

 

 

 

 

 

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

118

 

 

 

 

 

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

 

1.189

 

 

 

 

Eigenkapitaltitel

1.074

8

Marktansatz

Kurs-/Nettoinventarwert

62 %

100 %

Handelsbestand

428

8

 

Unternehmenswert/EBITDA (Vielfaches)

1

14

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

646

 

DCF-Verfahren

Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten

7 %

12 %

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

 

 

 

 

 

 

Forderungen aus dem Kreditgeschäft

8.878

0

Kursverfahren

Kurs

0 %

122 %

Handelsbestand

4.280

0

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

59

3.500

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte:

2.621

 

 

Konstante Ausfallrate

5 %

22 %

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

1.976

 

 

Erlösquote

15 %

60 %

Kreditzusagen

0

186

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

5

1.000

 

 

 

 

Erlösquote

35 %

80 %

 

 

 

Kreditpreismodell

Ausnutzungsgrad

0 %

100 %

Sonstige finanzielle Vermögenswerte und Verpflichtungen

1.8752

673

DCF-Verfahren

IRR

2 %

46 %

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene nicht derivative Finanzinstrumente insgesamt

18.477

1.466

 

 

 

 

 

31.12.2013

 

Beizulegender Zeitwert

 

 

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Vermö-
genswerte

Verbind-
lichkeiten

Bewertungsverfahren

Signifikante nicht beobachtbare Parameter (Level 3)

Spanne

1

Die Bewertungsverfahren und die anschließenden signifikanten nicht beobachtbaren Parameter beziehen sich jeweils auf die Gesamtposition.

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente:

 

 

 

 

 

 

Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten:

 

 

 

 

 

 

Zinsderivate

2.551

2.156

DCF-Verfahren

Zinssatz bei Swaps (Bp.)

2

1.336

 

 

 

 

Zinssatz bei Inflationsswaps

0 %

8 %

 

 

 

Optionspreismodell

Inflationsvolatilität

0 %

3 %

 

 

 

 

Zinsvolatilität

10 %

95 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Zinssätzen

–2 %

91 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Basiswerten hybrider Kapitalinstrumente

–70 %

95 %

Kreditderivate

4.377

2.334

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

2

4.093

 

 

 

 

Erlösquote

0 %

75 %

 

 

 

Korrelationspreis- modell

Kreditkorrelation

13 %

88 %

Aktienderivate

1.419

1.987

Optionspreismodell

Aktienvolatilität

10 %

100 %

 

 

 

 

Indexvolatilität

11 %

98 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Indizes

62 %

98 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Aktien

10 %

97 %

Devisenderivate

529

455

Optionspreismodell

Volatilität

0 %

30 %

Sonstige Derivate

1.680

1.1421

DCF-Verfahren

Bonitätsaufschlag (Bp.)

320

1.500

 

 

 

Optionspreismodell

Indexvolatilität

4 %

23 %

 

 

 

 

Korrelation zwischen Rohstoffen

–30 %

100 %

 

 

 

 

Rohstoff-Terminpreis (€/t)

97

106

Zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene derivate Finanzinstrumente insgesamt

10.556

8.074

 

 

 

 

Unrealisiertes Ergebnis aus zum Bilanzstichtag gehaltenen Finanzinstrumenten der Level-3-Kategorie

Die unrealisierten Ergebnisse aus Finanzinstrumenten der Level-3-Kategorie basieren nicht ausschließlich auf nicht beobachtbaren Parametern, sondern zahlreiche der Parameter, die zur Bewertung der Finanzinstrumente in dieser Kategorie herangezogen werden, sind beobachtbar. Somit basiert die Veränderung der Ergebnisse teilweise auf Veränderungen der beobachtbaren Parameter im Laufe der Berichtsperiode. Viele der Positionen in dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts sind ökonomisch durch Finanzinstrumente abgesichert, die den anderen Kategorien der Hierarchie zugeordnet sind. Die kompensierenden Gewinne und Verluste, die aus den entsprechenden Absicherungsgeschäften erfasst wurden, sind nicht in der folgenden Tabelle reflektiert. Diese beinhaltet gemäß IFRS 13 nur die Gewinne und Verluste, die aus den originären Level-3-Instrumenten resultieren. Das unrealisierte Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Level-3-Kategorie ist sowohl im Zinsüberschuss als auch im Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.

in Mio €

31.12.2014

31.12.2013

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:

 

 

Wertpapiere des Handelsbestands

617

–5

Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

951

–1.609

Sonstige Handelsaktiva

–251

–50

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte

147

220

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

190

25

Sonstige zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

0

0

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte insgesamt

1.652

–1.419

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen:

 

 

Wertpapiere des Handelsbestands

0

5

Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten

–787

–396

Sonstige Handelspassiva

0

0

Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Verpflichtungen

–48

25

Sonstige zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen

46

–159

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen insgesamt

–789

–525

Insgesamt

864

–1.944

Erfassung des Handelstaggewinns („Trade Date Profit“)

Soweit in erheblichem Umfang nicht beobachtbare Parameter für Bewertungsmodelle zugrunde gelegt werden, erfolgt die Erfassung des betreffenden Finanzinstruments zum Transaktionspreis und jeglicher am Handelstag ermittelte Gewinn wird abgegrenzt. Die nachfolgende Tabelle zeigt im Jahresvergleich die Veränderung der Handelstaggewinne, die aufgrund der Anwendung wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter für zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente abgegrenzt wurden. Die Bestände setzen sich vorwiegend aus Derivaten zusammen.

in Mio €

2014

2013

Bestand am Jahresanfang

796

699

Neue Geschäfte während der Periode

650

595

Abschreibung

–251

–315

Ausgelaufene Geschäfte

–173

–127

Nachträgliche Veränderung der Beobachtbarkeit

–67

–40

Wechselkursveränderungen

18

–16

Bestand am Jahresende

973

796


Kennzahlenvergleich

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