Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die folgende Tabelle zeigt die Veränderungen bei den sonstigen immateriellen Vermögenswerten nach Anlageklassen in den Geschäftsjahren 2014 und 2013.

 

Erworbene immaterielle Vermögenswerte

Selbst erstellte imma-
terielle Vermö-
genswerte

Sonstige imma-
terielle Vermö-
genswerte insgesamt

 

Nicht abzuschreibende

Abzuschreibende

Abzu-
schreibende

 

in Mio €

Rechte aus Vermögens-
verwaltungs-
verträgen im Publikums-
fondsgeschäft

Sonstige

Nicht abzuschrei-
bende erworbene immaterielle Vermögens­werte insgesamt

Kundenbe-
zogene immaterielle Vermögens­werte

Wert des erworbenen Versiche­rungsge­schäfts

Vertrags­basierte immaterielle Vermögens­werte

Software und Sonstige

Abzuschrei­bende erworbene immaterielle Vermögens­werte insgesamt

Software

 

1

Die 518 Mio € wurden im Sachaufwand und sonstigen Aufwand erfasst.

2

Davon waren 79 Mio € als Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte erfasst. Diese umfassten Wertminderungen auf kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte (72 Mio €) sowie auf vorteilhafte Verträge (7 Mio €). Weiterhin wurden Wertminderungen von 47 Mio € auf erworbene (4 Mio €) und selbsterstellte Software (43 Mio €) im Sachaufwand und sonstigen Aufwand ausgewiesen.

3

Die 582 Mio € wurden im Sachaufwand und sonstigen Aufwand erfasst.

4

Davon waren 146 Mio € als Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte erfasst. Diese enthielten Wertminderungen auf vertragsbasierte immaterielle Vermögenswerte (117 Mio €) sowie auf Markennamen (29 Mio €). Weiterhin wurden Wertminderungen von 48 Mio € auf selbsterstellte Software erfasst, welche im Sachaufwand und sonstigen Aufwand ausgewiesen wurden.

5

84 Mio € wurden als Umkehrung einer Wertminderung aus Vorjahren erfasst und unter Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen.

Anschaffungs-/Herstellungskosten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bestand zum 1. Januar 2013

878

440

1.318

1.519

848

686

938

3.991

2.261

7.570

Zugänge

0

0

0

24

0

0

41

65

663

728

Veränderung des Konsolidierungskreises

0

0

0

–12

0

0

11

–1

0

–1

Abgänge

0

0

0

0

0

0

19

19

36

55

Umklassifizierungen aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

0

0

0

–48

0

0

–41

–89

–10

–99

Umklassifizierung

0

0

0

0

0

0

22

22

–68

–46

Wechselkurs­veränderungen

–38

1

–37

–34

–18

–25

–16

–93

–34

–164

Bestand zum 31. Dezember 2013

840

441

1.281

1.449

830

661

936

3.876

2.776

7.933

Zugänge

0

0

0

40

0

0

52

92

962

1.054

Veränderung des Konsolidierungskreises

0

0

0

0

0

–14

–2

–16

0

–16

Abgänge

0

0

0

9

0

0

12

21

99

120

Umklassifizierungen aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Umklassifizierung

0

0

0

–3

0

–1

17

13

–26

–13

Wechselkurs­veränderungen

111

0

111

53

58

74

33

218

102

431

Bestand zum 31. Dezember 2014

951

441

1.392

1.530

888

720

1.024

4.162

3.715

9.269

Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bestand zum 1. Januar 2013

300

2

302

741

164

142

592

1.639

707

2.648

Abschreibungen für das Geschäftsjahr

0

0

0

99

32

36

112

279

239

5181

Veränderung des Konsolidierungskreises

0

0

0

–12

0

0

6

–6

0

–6

Abgänge

0

0

0

0

0

0

13

13

34

47

Umklassifizierungen aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

0

0

0

–39

0

0

–32

–71

–6

–77

Wertminderungen

0

0

0

72

0

7

4

83

43

1262

Wertaufholungen

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Umklassifizierung

0

0

0

0

0

0

10

10

–21

–11

Wechselkurs­veränderungen

–13

0

–13

–25

–2

–5

–12

–44

–19

–76

Bestand zum 31. Dezember 2013

287

2

289

836

194

180

667

1.877

909

3.075

Abschreibungen für das Geschäftsjahr

0

0

0

99

35

35

78

247

335

5823

Veränderung des Konsolidierungskreises

0

0

0

0

0

–6

–2

–8

–1

–9

Abgänge

0

0

0

8

0

0

12

20

97

117

Umklassifizierungen aus/in (–) zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Wertminderungen

0

0

0

0

0

117

29

146

48

1944

Wertaufholungen

84

0

84

0

0

0

0

0

0

845

Umklassifizierung

0

0

0

1

0

0

2

3

–8

–5

Wechselkurs­veränderungen

37

1

38

49

14

17

19

99

63

200

Bestand zum 31. Dezember 2014

240

3

243

977

243

343

781

2.344

1.249

3.836

Bilanzwert:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 31. Dezember 2013

553

439

992

613

636

481

269

1.999

1.867

4.858

Zum 31. Dezember 2014

711

438

1.149

553

645

377

243

1.818

2.466

5.433

Abzuschreibende immaterielle Vermögenswerte

Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Zugänge zu den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten aus der Aktivierung von Aufwendungen im Zusammenhang mit der im Konzern vorgenommenen Entwicklung selbst erstellter Software 962 Mio €. Wertminderungen auf erworbene immaterielle Vermögenswerte von insgesamt 146 Mio € betrafen hauptsächlich das Investment in Maher Terminals LLC (NCOU; davon 116 Mio € für Mietrechte („vertragsbasiert“) und 29 Mio € für Markenname („Software und Sonstige“), was auf den anhaltend negativen Ausblick für das Container- und Geschäftsvolumen zurückzuführen war (für weitere Informationen zum Bewertungsergebnis für Maher Terminals LLC wird auf den Abschnitt „Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts“ in dieser Anhangangabe verwiesen). Die Wertminderung auf selbst erstellte Software von 48 Mio € war im Wesentlichen eine Folge der im Zuge des OpEx-Programms durchgeführten Überprüfung bestehender Plattform-Software.

Die Veränderungen der abzuschreibenden immateriellen Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2013 betrafen vor allem Zuführungen zu den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten über 663 Mio €. Erfasste Wertminderungen von 83 Mio € auf erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte waren vor allem auf das Firmenkundengeschäft in den Niederlanden (GTB) zurückzuführen, das von ähnlichen Belastungen bereits im Jahr 2012 betroffen war. Die Wertminderung auf selbst erstellte Software von 43 Mio € war im Wesentlichen eine Folge der im Zuge des OpEx-Programms durchgeführten Neubewertung bestehender Plattform-Software.

Im Geschäftsjahr 2012 betrugen die Wertminderungen auf kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte insgesamt 86 Mio €. Davon entfielen 73 Mio € auf die im vierten Quartal 2012 ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung des erworbenen Firmenkundengeschäfts in den Niederlanden (GTB) sowie 13 Mio € auf die Neuordnung des Consumer Banking-Geschäfts in PBC. Die Wertminderungen auf selbst erstellte Software von 95 Mio € resultierten überwiegend aus Änderungen gegenüber dem geplanten Einsatz eines IT-Systems in Deutsche AWM.

Sonstige immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden in der Regel linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben (mit Ausnahme des Werts des erworbenen Versicherungsgeschäfts, wie in Anhangangabe 41 „Versicherungs- und Investmentverträge“ erläutert).

Nutzungsdauern der sonstigen abzuschreibenden immateriellen Vermögenswerte nach Anlageklassen

 

Nutzungsdauer in Jahren

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte:

 

Software

bis zu 10

Erworbene immaterielle Vermögenswerte:

 

Kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte

bis zu 25

Vertragsbasierte immaterielle Vermögenswerte

bis zu 23

Wert des erworbenen Versicherungsgeschäfts

bis zu 30

Sonstige

bis zu 80

Nicht abzuschreibende immaterielle Vermögenswerte

Innerhalb dieser Anlageklasse erfasst der Konzern bestimmte vertragsbasierte und marketingbezogene immaterielle Vermögenswerte, bei denen von einer unbegrenzten Nutzungsdauer ausgegangen werden kann.

Im Einzelnen umfasst diese Anlageklasse die unten angegebenen Vermögensverwaltungsverträge im Publikumsfondsgeschäft und bestimmte Markennamen. Aufgrund der Besonderheiten dieser immateriellen Vermögenswerte sind Marktpreise in der Regel nicht verfügbar. Daher bewertet der Konzern solche Vermögenswerte anhand des Ertragswertverfahrens auf Grundlage einer DCF-Methode nach Steuern.

Vermögensverwaltungsverträge im Publikumsfondsgeschäft: Dieser Vermögenswert mit einem Bilanzwert von 711 Mio € bezieht sich auf das Publikumsfondsgeschäft des Konzerns in den USA und ist der ZGE Deutsche AWM zugewiesen. Er umfasst Vermögensverwaltungsverträge im Publikumsfondsgeschäft, die DWS Investments das ausschließliche Recht einräumen, eine Vielzahl von Investmentfonds für einen bestimmten Zeitraum zu verwalten. Da eine Verlängerung dieser Verträge einfach ist, die dafür anfallenden Kosten minimal sind und die Verträge bereits häufig verlängert wurden, rechnet der Konzern in absehbarer Zukunft nicht mit einer Begrenzung der Vertragsdauer. Deshalb dürften die Rechte für die Verwaltung der zugrunde liegenden Vermögenswerte für einen unbegrenzten Zeitraum Zahlungsströme generieren. Der immaterielle Vermögenswert wurde im Geschäftsjahr 2002, zum Zeitpunkt der Akquisition von Zurich Scudder Investments, Inc., von unabhängiger Seite zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Der erzielbare Betrag des Vermögenswerts von 711 Mio € entspricht dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung und wurde anhand der Residualwertmethode ermittelt. Das Bewertungsverfahren entspricht dem Level 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts. Die der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Kosten der Veräußerung zugrunde gelegten wesentlichen Annahmen umfassen den Asset-Mix, erwartete Cashflows und die effektive Gebührenrate. Die verwendeten Diskontierungsfaktoren (Eigenkapitalkosten) betrugen 10,7 % (2014) und 11,4 % (2013). Im Geschäftsjahr 2014 wurde eine Wertaufholung in Höhe von 84 Mio € verzeichnet und in der Gewinn-und Verlustrechnung als Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte erfasst. Die Wertaufholung resultierte insbesondere aus einem Anstieg der erwarteten Cashflows, die sich aus einer gestärkten Plattform, einem vorteilhaften Asset-Mix und einem Rückgang des Diskontierungsfaktors ergaben. Da die Bewertung zum Vorjahr unverändert blieb, erfolgte im Geschäftsjahr 2013 weder eine Wertminderung noch eine Wertaufholung. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Aufwand in Höhe von 202 Mio € als Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Wertminderung resultierte in erster Linie aus Rückgängen in der erwarteten Entwicklung der Zu- und Abflüsse bei den Invested Assets. Diese spiegelten die historischen Wachstumstrends und die Auswirkungen der im Jahr 2012 durchgeführten strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs sowie das Wettbewerbsumfeld wider.

Markennamen: Die übrigen nicht abzuschreibenden immateriellen Vermögenswerte beinhalten die im Jahr 2010 erworbenen Markennamen der Postbank (der ZGE PBC zugeordnet) und von Sal. Oppenheim (der ZGE Deutsche AWM zugeordnet). Die Marke „Postbank“ wurde im Jahr 2010 mit einem vorläufigen Wert von 382 Mio € verbucht. Im Zuge der Fertigstellung der Kaufpreisallokation im Jahr 2011 stieg der beizulegende Zeitwert des Markennamens „Postbank“ auf 411 Mio €. Die Marke „Sal. Oppenheim“ wurde mit einem Wert von 27 Mio € aktiviert. Da beide Markennamen für einen unbegrenzten Zeitraum Zahlungsströme generieren dürften, wurden sie als nicht abzuschreibende immaterielle Vermögenswerte klassifiziert. Beide Markennamen werden zum beizulegenden Zeitwert, basierend auf einer externen Bewertung zum Erwerbszeitpunkt, bilanziert. Die erzielbaren Beträge entsprechen dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung der Marken und wurden anhand der Residualwertmethode ermittelt. Seit dem Ersterwerb gab es keine Wertminderungen.


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