35 – Leistungen an Arbeitnehmer

Aktienbasierte Vergütungspläne

Der Konzern gewährte aktienbasierte Vergütung maßgeblich unter dem DB Equity Plan. Dieser gewährt das Recht, unter bestimmten Bedingungen Deutsche Bank-Stammaktien nach Ablauf einer festgelegten Zeit zu erhalten. Die Teilnehmer an einem aktienbasierten Vergütungsplan besitzen keinen Anspruch auf die Ausschüttung von Dividenden während der Anwartschaftsfrist.

Die Aktienrechte, die nach den Planregeln des DB Equity Plan begeben werden, können ganz oder teilweise verfallen, wenn der Teilnehmer sein Arbeitsverhältnis vor Ablauf der relevanten Anwartschaftsfrist auf eigenen Wunsch beendet. In bestimmten Fällen wie der betriebsbedingten Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder beim Eintritt in den Ruhestand bleibt die Anwartschaft in der Regel bestehen.

In Ländern, in denen rechtliche oder sonstige Einschränkungen die Begebung von Aktien verhindern, wurde die Vergütung unter dem DB Equity Plan in einer Planvariante gewährt, die einen Barausgleich vorsieht.

In der folgenden Tabelle werden die grundsätzlichen Merkmale dieser aktienbasierten Vergütungspläne dargestellt.

Jahre der Gewährung

Deutsch Bank Equity Plan

Anwartschaftsfrist

Spezielle Regelung für den vorgezogenen Ruhezustand

Anspruchsberechtigung

1

Für die Mitglieder des Vorstands oder der Senior Management Group und für alle übrigen Mitarbeiter, die der Regulierung gemäß InstitutsVergV unterliegen, erfolgt die Auslieferung der Aktien nach einer weiteren Wartefrist von sechs Monaten.

2

Die speziellen Regelungen für den vorgezogenen Ruhestand gelten nicht für die Mitglieder des Vorstands.

3

Für die Mitglieder des Vorstands erfolgt die Auslieferung der Aktien nach einer weiteren Wartefrist von drei Jahren. Für alle übrigen der Regulierung gemäß InstitutsVergV unterliegenden Mitarbeiter erfolgt die Auslieferung der Aktien nach einer weiteren Wartefrist von sechs Monaten.

4

Für die Mitglieder des Vorstands gilt eine andere Anwartschaftsregelung. Für alle übrigen der Regulierung gemäß InstitutsVergV unterliegenden Mitarbeiter erfolgt die Auslieferung der Aktien nach einer weiteren Wartefrist von sechs Monaten.

2014/
2013

Jährliche Vergütungs­komponente

1/3: 12 Monate1

Ja

Jährlich gewährte Bleibeprämie für ausgewählte Mitarbeiter

1/3: 24 Monate1

 

1/3: 36 Monate1

 

Zuteilung als Einmaltranche

Ja2

Mitglieder des Vorstands
oder der Senior
Management Group

nach 54 Monaten1

 

 

 

Bleibeprämie/
Akquisitionsprämie

Individuelle Festlegung

Ja

Ausgewählte Mitarbeiter mit dem Ziel, Schlüsselkompetenzen zu gewinnen oder zu halten

Jährliche Vergütungs­komponente – Unmittelbar zugeteilt

Individuelle Festlegung3

Nein

Mitarbeiter, die der Regulierung durch die InstitutsVergV unterliegen

2012/
2011

Jährliche Vergütungs­komponente

1/3: 12 Monate4

Ja

Jährlich gewährte Bleibeprämie für ausgewählte Mitarbeiter

1/3: 24 Monate4

 

1/3: 36 Monate4

 

Bleibeprämie/
Akquisitionsprämie

Individuelle Festlegung

Ja

Ausgewählte Mitarbeiter mit dem Ziel, Schlüsselkompetenzen zu gewinnen oder zu halten

Jährliche Vergütungs­komponente – Unmittelbar zugeteilt

Entfällt3

Nein

Mitarbeiter, die der Regulierung durch die InstitutsVergV unterliegen

2010

Jährliche Vergütungs­komponente

Gestaffelte Zuteilung in neun gleichen Tranchen im Zeitraum zwischen 12 Monaten und 45 Monaten nach Gewährung

Ja

Jährlich gewährte Bleibeprämie für ausgewählte Mitarbeiter

 

Zuteilung als Einmaltranche nach 54 Monaten

Ja

Jährlich gewährte Bleibeprämie für ausgewählte Mitarbeiter

Bleibeprämie/
Akquisitionsprämie

Individuelle Festlegung

Nein

Ausgewählte Mitarbeiter mit dem Ziel, Schlüsselkompetenzen zu gewinnen oder zu halten

2009

Jährliche Vergütungs­komponente

50 %: 24 Monate

Nein

Jährlich gewährte Bleibeprämie für ausgewählte Mitarbeiter

25 %: 36 Monate

 

25 %: 48 Monate

 

Bleibeprämie/
Akquisitionsprämie

Individuelle Festlegung

Nein

Ausgewählte Mitarbeiter mit dem Ziel, Schlüsselkompetenzen zu gewinnen oder zu halten

Darüber hinaus bietet der Konzern das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm Global Share Purchase Plan (GSPP) an. Mitarbeitern in bestimmten Ländern werden jeweils bis zu zehn Aktienrechte nach einer einjährigen Ansparphase und einer unmittelbar darauf folgenden Anwartschaftsfrist von ebenfalls einem Jahr gewährt. Per 31. Dezember 2014 wird dieser Plan von Konzerneinheiten in 30 Ländern an über 20.000 Mitarbeiter im sechsten Zyklus angeboten.

Der Konzern verfügt über weitere lokale aktienbasierte Vergütungspläne, die weder einzeln noch insgesamt wesentlich für den Konzernabschluss sind.

Ausstehende Aktienrechte

 

In Tsd Einheiten

Gewichteter Durchschnitt des beizulegenden Zeitwerts je Recht am Tag der Gewährung

Bestand zum 31. Dezember 2012

62.499

€ 35,25

Gewährt

26.250

€ 34,89

Ausgegeben

–35.555

€ 37,37

Verfallen

–1.903

€ 34,95

Bestand zum 31. Dezember 2013

51.291

€ 33,61

Gewährt

31.298

€ 31,01

Ausgegeben

–28.982

€ 34,47

Verfallen

–1.158

€ 32,81

Bestand zum 31. Dezember 2014

52.449

€ 31,60

Diese Übersicht enthält auch die Rechte, die unter den Planvarianten des DB Equity Plan gewährt wurden, die einen Barausgleich vorsehen.

Durch aktienbasierte Vergütungstransaktionen, die in bar abgegolten werden, entstehen Verbindlichkeiten. Zum 31. Dezember 2014 beliefen sich diese Verbindlichkeiten auf ungefähr 21 Mio € (31. Dezember 2013: 32 Mio €; 31. Dezember 2012: 44 Mio €).

Vom wertmäßigen Bestand an ausstehenden Aktienrechten zum 31. Dezember 2014 in Höhe von ungefähr 1,7 Mrd € wurden ungefähr 1,1 Mrd € zulasten des Personalaufwands des Berichtsjahres beziehungsweise in den Jahren davor bilanziell erfasst. Somit belief sich der zum 31. Dezember 2014 noch nicht erfasste Personalaufwand für ausstehende aktienbasierte Vergütung auf ungefähr 0,6 Mrd €.

Im Februar 2015 wurden ungefähr 8,3 Millionen Aktien an Begünstigte aus früheren Gewährungen im Rahmen des DB Equity Plan ausgegeben (davon 0,3 Millionen Einheiten unter der Planvariante des DB Equity Plan, die einen Barausgleich vorsieht).

Zusätzlich zu den in der obigen Tabelle enthaltenen Aktienrechten gewährte der Konzern im Februar 2015 im Rahmen des DB Equity Plan ungefähr 30,2 Millionen Aktienrechte basierend auf einem Kurs von 27,11 € je Aktienrecht. Davon wurden ungefähr 0,6 Millionen unter der Planvariante des DB Equity Plan gewährt, die einen Barausgleich vorsieht.

Unter Berücksichtigung der im Februar 2015 ausgegebenen beziehungsweise neu gewährten Aktienrechte beträgt der Bestand an ausstehenden Aktienrechten per Ende Februar 2015 ungefähr 74,3 Millionen Einheiten.

Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Charakterisierung der Pläne

Der Konzern bietet seinen Mitarbeitern eine Reihe von Plänen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (im Weiteren „Pensionspläne“ genannt, wenn nicht anders ausgeführt) an, die gemäß ihrer Art und Beschaffenheit in der Rechnungslegung zwischen beitragsdefinierten und leistungsdefinierten Plänen unterschieden werden. Die Höhe der Versorgungszusagen an die Mitarbeiter basiert in erster Linie auf deren Vergütung und der Dauer ihrer Konzernzugehörigkeit. Beiträge für beitragsdefinierte Pläne basieren zumeist auf einem Prozentsatz der Mitarbeitervergütung. Die weiteren Ausführungen in dieser Anhangangabe beziehen sich vorwiegend auf die leistungsdefinierten Pläne des Konzerns.

Die Pensionspläne des Konzerns lassen sich am besten anhand ihrer geografischen Verteilung unterteilen. Diese reflektiert die Unterschiede in Plancharakteristik und -risiko sowie hinsichtlich des jeweiligen regulatorischen Umfelds. Insbesondere können sich lokale regulatorische Anforderungen stark voneinander unterscheiden und bestimmen zu einem gewissen Grad die Planausgestaltung und -finanzierung. Relevant ist auch die Unterteilung nach Status der Planmitglieder, die eine grobe Einschätzung hinsichtlich der Fälligkeiten der Verpflichtungen des Konzerns gibt.

 

31.12.2014

in Mio €

Deutschland

Großbritannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

Pensionsverpflichtungen bezüglich

 

 

 

 

 

Aktive Planteilnehmer

4.611

813

405

780

6.609

Teilnehmer mit unverfallbarer Anwartschaft

1.983

2.266

478

195

4.922

Leistungsempfänger

4.669

1.216

492

285

6.662

Pensionsverpflichtung insgesamt

11.263

4.295

1.375

1.260

18.193

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

10.634

5.095

1.072

1.109

17.910

Ausfinanzierungsquote (in %)

94

119

78

88

98

 

31.12.2013

in Mio €

Deutschland

Großbritannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

Pensionsverpflichtungen bezüglich

 

 

 

 

 

Aktive Planteilnehmer

3.670

659

359

671

5.359

Teilnehmer mit unverfallbarer Anwartschaft

1.577

1.894

399

122

3.992

Leistungsempfänger

4.240

1.035

378

229

5.882

Pensionsverpflichtung insgesamt

9.487

3.588

1.136

1.022

15.233

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

9.142

4.099

856

921

15.018

Ausfinanzierungsquote (in %)

96

114

75

90

99

Die Mehrheit der Anspruchsberechtigten der Pensionspläne befindet sich in Deutschland, Großbritannien und den USA. Innerhalb der anderen Länder beziehen sich die größten Verpflichtungen auf die Schweiz und die Niederlande. In Deutschland und einigen europäischen Ländern werden Pensionszusagen auf kollektiver Basis mit Betriebsräten oder vergleichbaren Gremien vereinbart. Die wichtigsten Pläne des Konzerns werden durch Treuhänder, Vermögensverwalter oder vergleichbare Instanzen überwacht.

Pensionszusagen können im Rahmen der Gesamtvergütung für die Mitarbeiter eine wichtige Rolle spielen. Das Ziel des Konzerns ist eine für die Mitarbeiter im jeweiligen Marktumfeld attraktive Plangestaltung, die durch den Konzern nachhaltig erbracht werden kann. Zugleich versucht der Konzern das aus derartigen Zusagen erwachsene Risiko zu begrenzen. Aus diesem Grund ging der Konzern in den letzten Jahren in vielen Ländern auf beitragsdefinierte Pläne über.

In der Vergangenheit basierten die Pensionszusagen üblicherweise auf dem zum Pensionierungszeitpunkt erreichten Endgehalt. Diese Zusageformen bilden einen wesentlichen Teil der Verpflichtungen für Pensionäre und ausgeschiedene Anwärter. Derzeit sind die wichtigsten leistungsdefinierten Pensionspläne für aktive Mitarbeiter in Deutschland und den USA Kapitalkontenpläne, bei denen der Arbeitgeber jährlich einen auf das aktuelle Gehalt bezogenen Betrag auf individuelle Mitarbeiterkonten gutschreibt. Je nach Planregel wird der Saldo des Versorgungskontos durch einen festen Prozentsatz verzinst oder er partizipiert an der Marktentwicklung spezieller zugrunde liegender Anlageformen, um das Investitionsrisiko für den Konzern zu reduzieren. Teilweise, wie in Deutschland, ist eine garantierte Leistung in den Planregeln verankert, beispielsweise in Höhe der erfolgten Beiträge. Zum Pensionierungszeitpunkt können die Mitarbeiter gewöhnlich entscheiden, ob das erreichte Kapital als Einmalbetrag auszuzahlen ist oder in eine Rentenleistung umgewandelt werden soll. Die Umrechnung in eine Rente erfolgt zumeist am Pensionierungsstichtag mit den dann gültigen Marktkonditionen und Annahmen zur Lebenserwartung. In Großbritannien wurde der größte leistungsdefinierte Pensionsplan im Jahr 2011 für die noch leistungsberechtigten aktiven Mitarbeiter umgestaltet, um das gesamte langfristige Risiko für den Konzern zu verringern.

Zusätzlich unterhält der Konzern sowohl Pensionspläne und Leistungszusagen bei Vertragsbeendigung in weiteren Ländern wie auch – vor allem in den USA – Gesundheitsfürsorgepläne für derzeit tätige und pensionierte Mitarbeiter. Im Rahmen der Gesundheitsfürsorgepläne wird den Pensionären üblicherweise ein bestimmter Prozentsatz der erstattungsfähigen medizinischen Aufwendungen unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts gewährt. Sobald Pensionäre in den USA im staatlichen Krankenversicherungssystem Medicare leistungsberechtigt werden, erhalten sie eine Dotierung auf einem individuellen Konto und verlassen damit den Gesundheitsfürsorgeplan des Konzerns. Aufgrund des Verpflichtungsvolumens in Höhe von 197 Mio € per 31. Dezember 2014 (31. Dezember 2013: 151 Mio €) und der Planausgestaltung sind die Risiken aus den Gesundheitsfürsorgeplänen für den Konzern begrenzt.

Die im Folgenden dargestellten voraussichtlich zu zahlenden Versorgungsleistungen aus leistungsdefinierten Plänen beziehen sich auf zurückliegende und angenommene zukünftige Dienstzeiten und beinhalten sowohl Auszahlungen aus den Pensionsvermögen für ausfinanzierte Pläne als auch direkte Auszahlungen für nicht ausfinanzierte Pläne des Konzerns.

in Mio €

Deutschland

Großbritannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

Erfolgte Leistungszahlungen 2014

379

79

75

72

605

Erwartete Leistungszahlungen 2015

375

74

66

69

584

Erwartete Leistungszahlungen 2016

386

78

68

56

588

Erwartete Leistungszahlungen 2017

403

87

70

57

617

Erwartete Leistungszahlungen 2018

423

93

69

57

642

Erwartete Leistungszahlungen 2019

440

102

74

56

672

Erwartete Leistungszahlungen 2020–2024

2.471

654

368

288

3.781

Gewichteter Durchschnitt der Duration der Leistungsverpflichtung (in Jahren)

15

21

13

17

16

Gemeinschaftliche Pläne mehrerer Arbeitgeber

Der Konzern ist mit anderen Finanzinstituten in Deutschland Mitgliedsunternehmen des BVV, der in Ergänzung zu den Direktzusagen des Konzerns Altersvorsorgeleistungen an berechtigte Mitarbeiter in Deutschland leistet. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer leisten regelmäßig Beiträge an den BVV. Die Tarife des BVV sehen feste Rentenzahlungen mit Überschussbeteiligungen vor. Für den BVV gilt die Subsidiärhaftung des Arbeitgebers in Deutschland in Bezug auf die betriebliche Altersvorsorge der eigenen Mitarbeiter. Ein Anstieg der Pensionsleistungen kann auch durch die zusätzliche Verpflichtung enstehen, Anpassungen zum Ausgleich der Inflation zugunsten der Leistungsberechtigten vorzunehmen. Der Konzern klassifiziert den BVV-Plan als leistungsdefinierten gemeinschaftlichen Plan mehrerer Arbeitgeber und behandelt ihn in der Rechnungslegung als beitragsdefinierten Plan, da die verfügbaren Informationen nicht ausreichen, um die Vermögensgegenstände und die auf die gegenwärtigen und ehemaligen Mitarbeiter bezogenen Pensionsverpflichtungen den einzelnen Mitgliedsunternehmen zuzuordnen. Dies liegt maßgeblich in der Tatsache begründet, dass der BVV seine Vermögensanlagen weder den Leistungsberechtigten noch den Mitgliedsunternehmen vollständig zuordnet. Mit Bezug auf die letzten Veröffentlichungen des BVV ist dort derzeit keine Unterdeckung vorhanden, die künftige Beitragszahlungen des Konzerns beeinflussen würde. Jegliche zukünftige Überschüsse werden den Leistungsberechtigten zugerechnet, so dass diese die zukünftigen Beitragszahlungen nicht reduzieren können.

Zu den Aufwendungen des Konzerns für beitragsdefinierte Pläne zählt auch der jährliche Beitrag der Deutschen Postbank AG für die Altersversorgung ihrer Beamten an die Postbeamtenversorgungskasse. Die Leistungsverpflichtungen liegen bei der Bundesrepublik Deutschland.

Steuerung und Risiko

Der Konzern unterhält ein Pensions Risk Committee zur Überwachung der Pensionen und der damit verbundenen Risiken auf globaler Basis. Das Komitee tagt vierteljährlich, berichtet direkt an das Senior Executive Compensation Committee und wird durch das Pensions Operating Committee unterstützt.

In diesem Rahmen erlässt es Richtlinien über die Steuerung und das Risikomanagement und entwickelt sie fort, insbesondere in Bezug auf Ausfinanzierung, Portfoliostruktur und Bestimmung der versicherungsmathematischen Annahmen. In diesem Zusammenhang bezeichnet der Begriff „Risikomanagement“ die Kontrolle und Steuerung von Risiken, die dem Konzern aus Marktentwicklungen (zum Beispiel Zinssatz, Kreditausfallrisiko, Inflation), Anlagestruktur, regulatorischen oder rechtlichen Anforderungen erwachsen können, sowie die Überwachung demografischer Veränderungen (zum Beispiel Langlebigkeit). Darüber hinaus können Einschätzungen zur Ermittlung des Rückstellungsbedarfs für ungewisse Ertragsteuerpositionen den Wertansatz des Deckungsvermögens des Konzerns beeinflussen, wobei die endgültigen Verbindlichkeiten hiervon letztlich erheblich abweichen können. Insbesondere während und nach Akquisitionen oder bei Veränderungen im Umfeld (zum Beispiel rechtlich, steuerlich) werden Themen wie die grundsätzliche Planausgestaltung oder potenzielle Plananpassungen gründlich erörtert. Jegliche Planänderung erfordert in einem standardisierten Prozess die Zustimmung des Konzernbereichs Human Resources. Im Rahmen des Grades der jeweiligen Ausfinanzierung der Pensionspläne reduziert die Vermögensanlage die aus den Verpflichtungen resultierenden Risiken, führt jedoch zu Investitionsrisiken.

In den für den Konzern wichtigsten Ländern bezieht sich das aus den Plänen resultierende pensionsbezogene Risiko für den Konzern auf potenzielle Veränderungen in Kreditspreads, Inflation und Langlebigkeit, wenngleich deren Auswirkung durch die Anlagestrategie des Planvermögens reduziert werden soll.

Insgesamt versucht der Konzern derzeit den durch Marktbewegungen verursachten Einfluss der Pensionspläne auf den IFRS-Konzernabschluss durch Einbezug neutralisierender Instrumente in die Finanzierung zu minimieren. Der Konzern misst regelmäßig das Pensionsrisiko anhand von für diesen Zweck selbst entwickelten spezifischen Kennzahlen und Stresstests.

Finanzierung

Der Konzern unterhält verschiedene externe Vermögenstreuhandstrukturen, durch die die Mehrheit der Pensionsverpflichtungen ausfinanziert ist. Die Finanzierungsgrundsätze des Konzerns zielen – unter Beachtung spezifischer rechtlicher Regelungen – auf eine nahezu vollständige Deckung des Barwerts der Pensionsverpflichtung durch das Planvermögen in einem Rahmen von 90 % bis 100 % ab. Des Weiteren entschied der Konzern, dass einige Verpflichtungen nicht extern ausfinanziert werden. Dieser Ansatz wird von Zeit zu Zeit überprüft, beispielsweise, wenn sich lokale Vorschriften oder Praktiken verändern. Verpflichtungen nicht ausfinanzierter Pläne werden bilanziell zurückgestellt.

Für die meisten der extern ausfinanzierten Pläne bestehen Mindestdotierungsanforderungen. Zusätzlich kann der Konzern anhand der eigenen Finanzierungsgrundsätze über weitere Dotierungen entscheiden. Es gibt Standorte, wie beispielsweise in Großbritannien, an denen die Treuhänder mit dem Konzern gemeinsam die Dotierungshöhe vereinbaren. In den meisten Staaten erwartet der Konzern den vollen ökonomischen Nutzen eventueller Überdeckungen von Pensionsverpflichtungen durch Planvermögen, üblicherweise in Form reduzierter künftiger Dotierungen. Ausgehend von der nahezu vollständigen Ausfinanzierung und der für die wichtigsten ausfinanzierten Pläne eingeführten Investitionsstrategie erwartet der Konzern kurzfristig keine materiellen auszugleichenden Defizitbeträge. Beispielsweise werden die Zuführungen zu den Hauptplänen in Großbritannien und den USA im Jahr 2014 nahezu null sein. In Deutschland, wo es üblicherweise keine Mindestdotierungsanforderungen gibt, entscheidet der Konzern während des Jahres anhand der eigenen Finanzierungsrichtlinie über Erstattungen durch ihn geleisteter Pensionszahlungen oder Dotierungen in das Treuhandvermögen.

Für die Gesundheitsfürsorgepläne bildet der Konzern während der aktiven Dienstverhältnisse Rückstellungen und zahlt die Leistungen bei Fälligkeit aus eigenen Mitteln aus.

Versicherungsmathematische Methoden und Annahmen

Bewertungsstichtag für alle Pläne ist der 31. Dezember. Sämtliche Pläne werden durch unabhängige qualifizierte Aktuare gemäß der Methode des Verfahrens der laufenden Einmalprämien bewertet. Eine Konzernrichtlinie gibt den lokalen Aktuaren Vorgaben hinsichtlich der Bestimmung versicherungsmathematischer Annahmen, um deren Konsistenz global sicherzustellen.

Die folgende Darstellung der wichtigsten Bewertungsannahmen zur Verpflichtungsbestimmung per 31. Dezember erfolgt in Form gewichteter Durchschnitte.

 

31.12.2014

31.12.2013

 

Deutschland

Großbritannien

USA1

Andere Länder

Deutschland

Großbritannien

USA1

Andere Länder

1

Der Zinssatz für Gutschriften auf den Kapitalkontenplänen entspricht der Rendite 30-jähriger Staatsanleihen der USA.

Diskontierungszinssatz (in %)

2,0

3,7

3,9

2,3

3,6

4,5

4,8

3,4

Inflationsrate (in %)

1,5

3,4

2,2

2,0

1,9

3,7

2,3

2,2

Nominale Gehaltssteigerungsrate (in %)

2,0

4,4

2,2

2,6

2,8

4,7

2,3

3,1

Nominale Pensionssteigerungsrate (in %)

1,4

3,2

2,2

1,2

1,9

3,5

2,3

1,4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugrunde gelegte Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

für zum Bewertungsstichtag 65-jährige Männer

18,9

23,7

21,7

21,5

18,7

23,6

19,1

21,0

für zum Bewertungsstichtag 65-jährige Frauen

22,9

25,3

23,9

24,1

22,8

25,2

20,9

23,3

für zum Bewertungsstichtag 45-jährige Männer

21,5

25,4

23,4

23,2

21,4

25,3

20,5

22,6

für zum Bewertungsstichtag 45-jährige Frauen

25,5

27,1

25,6

25,7

25,3

27,0

21,7

24,7

Angewendete Sterbetafeln

Richttafeln Heubeck 2005G

SAPS Light mit CMI 2013 Projektionen

RP2014 Aggregate

Länder­spezifische Tabellen

Richttafeln Heubeck 2005G

SAPS Light mit CMI 2013 Projektionen

RP2000 Combined Healthy

Länder­spezifische Tabellen

Für die bedeutendsten Pläne des Konzerns wird der Diskontierungszinssatz zum Bewertungsstichtag über eine Zinsstrukturkurve hochrangiger Unternehmensanleihen – abgeleitet von umfänglichen durch anerkannte Indexanbieter bzw. Ratingagenturen veröffentlichte Anleiheinformationen – ermittelt, der den tatsächlichen Zeitpunkt zukünftiger Leistungen und deren Höhe für jeden Plan berücksichtigt. Für längere Laufzeiten ohne hinreichende Referenzgrößen von vergleichbaren Anleihen werden angemessene Extrapolationsmethoden für Zinsstrukturkurven mit entsprechenden Annahmen für Swapsätze und Kreditrisiko angewendet. Dabei wird für alle Pläne einer Währungszone ein einheitlicher Diskontierungszinssatz verwendet, der anhand der größten Verpflichtungen jeder dieser Zonen bestimmt wird. Für andere Pläne wird der Diskontierungszinssatz zum Bewertungsstichtag in angemessener Weise auf Grundlage hochrangiger Unternehmens- oder Staatsanleihen in Einklang mit den aus den Verpflichtungen resultierenden Fälligkeiten festgesetzt.

Die Annahmen zur Preissteigerungsrate in der Eurozone und in Großbritannien werden mit Bezug auf am Kapitalmarkt gehandelte Inflationsprodukte bestimmt. Maßgeblich sind die Inflationsswapsätze in den betreffenden Märkten zum jeweiligen Bewertungsstichtag. In anderen Ländern liegt der Bezug für deren Preissteigerungsannahmen üblicherweise auf den Inflationsprognosen von Consensus Economics Inc.

Die Annahmen zur zukünftigen Gehalts- und Pensionssteigerung werden für jeden Plan getrennt, falls sachgerecht, von der Inflationsrate abgeleitet und spiegeln sowohl Vergütungsstruktur oder -grundsätze im jeweiligen Markt als auch lokale rechtliche Anforderungen oder planspezifische Regelungen wider.

Neben anderen Parametern kann die Annahme der Lebenserwartung eine wesentliche Annahme zur Bestimmung der leistungsdefinierten Verpflichtung sein und folgt den in den jeweiligen Ländern üblichen Ansätzen. Wenn möglich, wurden potenzielle zukünftige Steigerungen der Lebenserwartung in die Annahmen mit einbezogen.

Überleitung von Verpflichtungen und Vermögenswerten – Auswirkung auf den Konzernabschluss

 

2014

in Mio €

Deutschland

Großbritannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

1

BHF-BANK, Tilney.

2

Beinhaltet die Startwerte von erstmals berücksichtigten kleineren Plänen.

3

Nur für extern finanzierte Pensionspläne.

4

Davon 952 Mio € in Sonstigen Vermögensgegenständen und 1.235 Mio € in Sonstigen Verbindlichkeiten erfasst.

Veränderungen im Barwert der Pensionsverpflichtung

 

 

 

 

 

Verpflichtung am Jahresanfang

9.487

3.588

1.136

1.022

15.233

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Laufender Dienstzeitaufwand

163

28

21

53

265

Zinsaufwand

330

166

55

35

586

Nachträglich zu verrechnender Dienstzeitaufwand und aus Planabgeltungen entstandener Gewinn/Verlust

13

1

0

17

31

In der Gesamtergebnisrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aufgrund der Veränderung finanzmathematischer Annahmen

1.883

405

35

184

2.507

Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aufgrund der Veränderung demografischer Annahmen

0

0

50

–1

49

Erfahrungsbedingter versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust

26

–22

–5

6

5

Kapitalfluss und andere Veränderungen

 

 

 

 

 

Zuführungen der Planteilnehmer

4

0

0

13

17

Leistungszahlungen

–379

–79

–75

–72

–605

Zahlungen aufgrund von Planabgeltungen

0

0

0

–10

–10

Akquisitionen/Veräußerungen1

–265

–57

0

–15

–337

Wechselkursveränderungen

0

265

158

25

448

Sonstige2

1

0

0

3

4

Verpflichtung am Jahresende

11.263

4.295

1.375

1.260

18.193

davon:

 

 

 

 

 

intern finanziert

0

15

197

122

334

extern finanziert

11.263

4.280

1.178

1.138

17.859

 

 

 

 

 

 

Veränderungen im beizulegenden Zeitwert des Planvermögens

 

 

 

 

 

Planvermögen am Jahresanfang

9.142

4.099

856

921

15.018

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Zinsertrag

322

189

41

32

584

In der Gesamtergebnisrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Ertrag aus Planvermögen abzüglich des in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Betrags

1.334

621

44

126

2.125

Kapitalfluss und andere Veränderungen

 

 

 

 

 

Zuführungen der Planteilnehmer

4

0

0

13

17

Zuführungen des Arbeitgebers

449

3

76

46

574

Leistungszahlungen3

–378

–78

–65

–39

–560

Zahlungen aufgrund von Planabgeltungen

0

0

0

0

0

Akquisitionen/Veräußerungen1

–238

–43

0

–14

–295

Wechselkursveränderungen

0

307

122

24

453

Kosten der Planadministration

–1

–3

–2

0

–6

Planvermögen am Jahresende

10.634

5.095

1.072

1.109

17.910

Finanzierungsstatus am Jahresende

–629

800

–303

–151

–283

 

 

 

 

 

 

Veränderungen in der Begrenzung des Ansatzes von Vermögenswerten

 

 

 

 

 

Saldo am Jahresanfang

0

0

0

–29

–29

Zinsaufwand

0

0

0

–1

–1

Veränderungen im Begrenzungswert

0

0

0

30

30

Wechselkursveränderungen

0

0

0

0

0

Saldo am Jahresende

0

0

0

0

0

 

 

 

 

 

 

Nettovermögenswert/-schuld

–629

800

–303

–151

–2834

 

2013

in Mio €

Deutschland

Großbritannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

1

DB Investment Services.

2

Umgruppierung eines Planes aus den Pensionsplänen in die sonstigen langfristigen Pläne.

3

Nur für extern finanzierte Pensionspläne.

4

Davon 952 Mio € in Sonstigen Vermögensgegenständen und 840 Mio € in Sonstigen Verbindlichkeiten erfasst. Des Weiteren 25 Mio € beziehungsweise 57 Mio € in zum Verkauf bestimmten Vermögensgegenständen beziehungsweise Verbindlichkeiten erfasst.

Veränderungen im Barwert der Pensionsverpflichtung

 

 

 

 

 

Verpflichtung am Jahresanfang

9.263

3.299

1.281

1.129

14.972

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Laufender Dienstzeitaufwand

163

28

24

70

285

Zinsaufwand

340

145

48

33

566

Nachträglich zu verrechnender Dienstzeitaufwand und aus Planabgeltungen entstandener Gewinn/Verlust

19

2

–3

–42

–24

In der Gesamtergebnisrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aufgrund der Veränderung finanzmathematischer Annahmen

–4

278

–71

–12

191

Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aufgrund der Veränderung demografischer Annahmen

–1

–34

1

–2

–36

Erfahrungsbedingter versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust

–12

3

14

–10

–5

Kapitalfluss und andere Veränderungen

 

 

 

 

 

Zuführungen der Planteilnehmer

5

0

0

14

19

Leistungszahlungen

–375

–70

–107

–102

–654

Zahlungen aufgrund von Planabgeltungen

0

0

0

0

0

Akquisitionen/Veräußerungen1

90

0

0

0

90

Wechselkursveränderungen

0

–63

–51

–40

–154

Sonstige2

–1

0

0

–16

–17

Verpflichtung am Jahresende

9.487

3.588

1.136

1.022

15.233

davon:

 

 

 

 

 

intern finanziert

7

14

154

137

312

extern finanziert

9.480

3.574

982

885

14.921

 

 

 

 

 

 

Veränderungen im beizulegenden Zeitwert des Planvermögens

 

 

 

 

 

Planvermögen am Jahresanfang

7.741

3.980

949

932

13.602

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Zinsertrag

316

175

35

30

556

In der Gesamtergebnisrechnung erfasste Pensionsaufwendungen

 

 

 

 

 

Ertrag aus Planvermögen abzüglich des in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Betrags

–601

98

–46

–8

–557

Kapitalfluss und andere Veränderungen

 

 

 

 

 

Zuführungen der Planteilnehmer

5

0

0

14

19

Zuführungen des Arbeitgebers

1.960

3

53

53

2.069

Leistungszahlungen3

–352

–69

–95

–79

–595

Zahlungen aufgrund von Planabgeltungen

0

0

0

0

0

Akquisitionen/Veräußerungen

73

0

0

0

73

Wechselkursveränderungen

0

–81

–38

–19

–138

Kosten der Planadministration

0

–7

–2

–2

–11

Planvermögen am Jahresende

9.142

4.099

856

921

15.018

Finanzierungsstatus am Jahresende

–345

511

–280

–101

–215

 

 

 

 

 

 

Veränderungen in der Begrenzung des Ansatzes von Vermögenswerten

 

 

 

 

 

Saldo am Jahresanfang

0

0

0

0

0

Veränderungen im Begrenzungswert

0

0

0

–29

–29

Saldo am Jahresende

0

0

0

–29

–29

 

 

 

 

 

 

Nettovermögenswert/-schuld

–345

511

–280

–130

–2444

Der Konzern hat keine Erstattungsansprüche hinsichtlich leistungsdefinierter Pläne.

In der Schweiz führte eine Planzusammenlegung zur teilweisen Auflösung eines Planes, was zu Verbesserungen in zurückgestellten Leistungen für ausscheidende und transferierte Mitarbeiter führte. Daraus ergab sich für 2014 ein nachträglich zu verrechnender Dienstzeitaufwand von 12 Mio €. Die Planzusammenlegung selbst, verbunden mit ungünstigen Veränderungen der Verpflichtungen im Verhältnis zum Vermögen während des Jahres, führte zu einer leichten Unterdeckung am Jahresende. Damit ergibt sich keine Begrenzung des Ansatzes von Vermögenswerten mehr, welche im Vorjahr in Höhe von 29 Mio € zum Tragen kam.

Hinsichtlich des Planvermögens dotierte der Konzern zusätzlich zu den regelmäßigen Einzahlungen einmalig etwa 100 Mio € in den USA und Deutschland, um den Finanzierungsstatus zu verbessern; im Jahr 2013 zahlte der Konzern einen Einmalbetrag von 1,45 Mrd € in das Treuhandvermögen ein, um den größten Teil der bisher noch nicht vollständig ausfinanzierten Leistungsverpflichtungen der Postbank auszufinanzieren.

Anlagestrategie

Vorrangiges Anlageziel des Konzerns ist es, die Bank vor starken Schwankungen des IFRS-Finanzierungsstatus seiner Pensionspläne abzusichern, wobei Risiken infolge von Durationsdisparitäten und Diversifizierung der Anlageklassen in begrenztem Umfang eingegangen werden, um langfristig die Kosten des Konzerns für Leistungen an Arbeitnehmer zu reduzieren.

Für die meisten der ausfinanzierten Pensionspläne wird ein verpflichtungsorientiertes Anlagekonzept angewendet. Ziel ist die Minimierung von Schwankungen zwischen dem Barwert der Leistungsverpflichtung und dem Wert des Planvermögens aufgrund von Kapitalmarktbewegungen. Dies wird durch eine gut passende Anlagestrategie im Planvermögen in Bezug auf Marktrisikofaktoren erreicht hinsichtlich Zinsniveau, Kreditausfallrisiko und Inflation. Dabei sollte das Planvermögen im Wesentlichen das Risikoprofil und die Währung der Verpflichtung widerspiegeln.

Dort, wo das entsprechende Absicherungsniveau durch physische Instrumente (zum Beispiel Unternehmens- und Staatsanleihen) nicht erreicht werden kann, werden Derivate eingesetzt. Diese Absicherungsinstrumente beinhalten vorwiegend Zins- und Inflationsswaps. Es werden aber auch andere Instrumente, wie Kreditausfallversicherungen und Zinstermingeschäfte, genutzt. In der Praxis ist die Umsetzung einer vollständigen Absicherung nicht möglich, beispielsweise durch eine unzureichende Markttiefe für Anleihen extrem langer Laufzeiten wie auch durch Liquiditäts- und Kostenaspekte. Darum beinhaltet das Planvermögen auch andere Anlageklassen, wie Aktien, Immobilien, Hochzinsanleihen oder Anleihen aus Schwellenländern, um eine langfristige Wertsteigerung und einen Nutzen aus der Risikostreuung zu erzielen.

Vermögensverteilung in verschiedene Anlageklassen

Die folgende Tabelle präsentiert die Vermögensverteilung der Pensionspläne des Konzerns zur Ableitung der Risiken hinsichtlich entscheidender Anlageklassen. Das beinhaltet sowohl physische Wertpapiere in den einzeln gemanagten Vermögensklassen als auch Anteile an Investmentfonds, die im Planvermögen gehalten werden.

Die Vermögenswerte umfassen notierte (das heißt Level 1 in Einklang mit IFRS 13 – der Zeitwert kann direkt von Preisen abgeleitet werden, die an aktiven und liquiden Märkten notiert sind) und weitere (das heißt Level 2 und 3 gemäß IFRS 13) Vermögensanlagen.

 

31.12.2014

31.12.2013

in Mio €

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

1

Die Verteilung des Aktienportfolios erfolgt weitestgehend anhand typischer Indizes in den jeweiligen Märkten, zum Beispiel ist der MSCI All Countries World Index der Maßstab für Großbritannien.

2

Hochrangig bedeutet BBB und darüber. Die durchschnittliche Bewertung der im Planvermögen des Konzerns gehaltenen Anleihen ist ungefähr A.

Liquide Mittel

1.056

102

25

68

1.251

976

134

40

59

1.209

Aktien1

134

560

108

208

1.010

138

486

84

259

967

Hochrangige Anleihen2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatsanleihen

3.517

1.502

400

255

5.674

3.043

1.201

312

227

4.783

Unternehmensanleihen

5.731

2.035

447

358

8.571

5.118

1.513

333

247

7.211

Nachrangige Anleihen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatsanleihen

54

0

0

14

68

103

0

0

1

104

Unternehmensanleihen

215

109

12

30

366

135

45

4

22

206

Strukturierte Produkte

14

389

42

29

474

20

531

40

22

613

Versicherungen

0

0

0

17

17

0

0

0

41

41

Alternative Anlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immobilien

114

117

0

35

266

59

95

0

30

184

Rohstoffe

25

0

0

2

27

25

0

0

2

27

Beteiligungen

51

0

0

0

51

50

1

0

0

51

Andere

56

0

0

33

89

40

0

0

3

43

Derivate (Marktwert) auf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsänderung

482

409

38

73

1.002

–267

62

43

7

–155

Kreditausfallrisiko

–27

–1

0

–1

–29

36

0

0

0

36

Inflationsveränderung

–763

–214

0

–12

–989

–349

29

0

0

–320

Wechselkursveränderung

–51

40

0

–1

–12

18

2

0

1

21

Andere

26

47

0

1

74

–3

0

0

0

–3

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

10.634

5.095

1.072

1.109

17.910

9.142

4.099

856

921

15.018

Die folgende Tabelle weist nur die Vermögensanlagen des Planvermögens aus, die in aktiven Märkten notiert sind, das heißt Level 1 gemäß der Einteilung nach IFRS 13.

 

31.12.2014

31.12.2013

in Mio €

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder

Insgesamt

Liquide Mittel

1.056

100

14

50

1.220

976

132

35

59

1.202

Aktien

131

560

108

206

1.005

99

486

84

259

928

Hochrangige Anleihen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatsanleihen

2.255

1.502

0

182

3.939

2.205

1.201

0

219

3.625

Unternehmensanleihen

26

1.887

0

84

1.997

0

0

0

0

0

Nachrangige Anleihen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatsanleihen

0

0

0

14

14

0

0

0

0

0

Unternehmensanleihen

78

97

0

3

178

0

0

0

0

0

Strukturierte Produkte

0

368

0

29

397

0

0

0

0

0

Versicherungen

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Alternative Anlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immobilien

9

68

0

0

77

0

0

0

0

0

Rohstoffe

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Beteiligungen

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Andere

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Derivate (Marktwert) auf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zinsänderung

0

0

0

13

13

0

0

0

0

0

Kreditausfallrisiko

–27

–1

0

0

–28

0

0

0

0

0

Inflationsveränderung

0

0

0

–3

–3

0

0

0

0

0

Wechselkursveränderung

0

40

0

0

40

0

0

0

0

0

Andere

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Beizulegender Zeitwert des notierten Planvermögens

3.528

4.621

122

578

8.849

3.280

1.819

119

537

5.755

Alle weiteren Teile des Planvermögens sind in sonstigen Vermögensanlagen investiert, vorwiegend in Level 2 gemäß der Einteilung nach IFRS 13 hinsichtlich der hochrangigen Unternehmensanleihen. Ein insgesamt relativ kleiner Anteil bezieht sich auf Level 3 gemäß der Einteilung nach IFRS 13 und bezieht sich größtenteils auf Immobilien, Versicherungsverträge und Derivate.

Die folgende Tabellen zeigen die Vermögensverteilung des „notierten“ wie auch sonstigen Planvermögens der leistungsdefinierten Pensionspläne des Konzerns nach wichtigen geografischen Regionen, in denen es investiert ist.

 

31.12.2014

in Mio €

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder der Eurozone

Weitere Industrie-
staaten

Entwicklungs- und Schwellen-
länder

Insgesamt

1

Beinhaltet hoch- und nachrangige Staatsanleihen.

2

Der größte Teil bezieht sich auf französische, italienische und niederländische Unternehmensanleihen.

Liquide Mittel

1.052

106

57

7

9

20

1.251

Aktien

75

84

415

174

168

94

1.010

Staatsanleihen1

2.089

1.457

628

933

82

553

5.742

Hochrangige Unternehmensanleihen

473

1.644

2.302

3.1062

688

358

8.571

Nachrangige Unternehmensanleihen

18

76

91

132

17

32

366

Strukturierte Produkte

14

409

36

13

2

0

474

Zwischensumme

3.721

3.776

3.529

4.365

966

1.057

17.414

Anteil (in %)

21

22

20

25

6

6

100

Weitere Anlagekategorien

 

 

 

 

 

 

496

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

 

 

 

 

 

17.910

 

31.12.2013

in Mio €

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder der Eurozone

Weitere Industrie-
staaten

Entwicklungs- und Schwellen-
länder

Insgesamt

1

Beinhaltet hoch- und nachrangige Staatsanleihen.

2

Der größte Teil bezieht sich auf französische und niederländische Unternehmensanleihen.

Liquide Mittel

976

134

40

25

28

6

1.209

Aktien

176

84

315

87

221

84

967

Staatsanleihen1

2.332

1.226

346

394

34

555

4.887

Hochrangige Unternehmensanleihen

686

1.025

1.627

2.7392

855

279

7.211

Nachrangige Unternehmensanleihen

5

28

84

55

20

14

206

Strukturierte Produkte

21

534

39

10

8

1

613

Zwischensumme

4.196

3.031

2.451

3.310

1.166

939

15.093

Anteil (in %)

28

20

16

22

8

6

100

Weitere Anlagekategorien

 

 

 

 

 

 

–75

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens

 

 

 

 

 

 

15.018

Per 31. Dezember 2014 sind im Planvermögen Derivate mit einem negativen Marktwert von 255 Mio € enthalten, bei denen Konzerneinheiten Vertragspartner sind. Weiterhin sind im beizulegenden Zeitwert des Planvermögens vom Konzern emittierte Wertpapiere im Wert von 6 Mio € enthalten und sonstige Forderungen gegen den Konzern in Höhe von 70 Mio €, jedoch keine vom Konzern genutzten Immobilienwerte.

Wichtige Risikosensitivitäten

Die Pensionsverpflichtung ist sensitiv in Bezug auf Veränderungen der Marktbedingungen und der Bewertungsannahmen. Die Sensitivitäten hinsichtlich der Veränderungen am Kapitalmarkt und der bedeutendsten Annahmen werden in der folgenden Tabelle dargestellt. Jeder Marktrisikofaktor bzw. jede Annahme wird dabei jeweils isoliert verändert. Die Sensitivitäten der Verpflichtungen sind Schätzungen basierend auf geometrischen Extrapolationsmethoden, die die Planduration bezogen auf jede Annahme nutzen. Die Duration ist ein Risikomaß für die grundsätzliche Sensitivität einer Verpflichtung hinsichtlich der Veränderung einer zugrunde liegenden Annahme und gibt eine angemessene Abschätzung für kleinere bis mittlere Veränderungen solcher Annahmen an.

Beispielsweise wird die Zinsduration von der Veränderung der Leistungsverpflichtung bezogen auf abweichende Zinsannahmen abgeleitet, die die lokalen Aktuare für die jeweiligen Pläne ermitteln. Die sich daraus ergebende Duration wird zur Abschätzung des aus der Verpflichtung resultierenden Neubewertungsverlusts oder -gewinns bei verändertem Diskontierungszinssatz benutzt. Für die anderen Annahmen wird ein ähnlicher Ansatz angewandt, um die jeweiligen Sensitivitäten abzuleiten.

Seitdem der Konzern ein verpflichtungsorientiertes Anlagekonzept verfolgt, verursachen Veränderungen in den Verpflichtungen durch Änderung der kapitalmarktbedingten Bewertungsannahmen, hauptsächlich beim Zinssatz und bei der Inflationsrate, auch Bewegungen im Planvermögen. Um das Verständnis für das Gesamtrisikoprofil des Konzerns bezogen auf wichtige Kapitalmarktbewegungen zu erhöhen, werden deshalb die Nettoveränderungen von Pensionsverpflichtungen und Planvermögen dargestellt; bei Annahmen ohne Einfluss auf die Vermögenswerte wird nur die Veränderung der Verpflichtung gezeigt.

Die vermögensbezogenen Sensitivitäten werden durch den Konzernbereich Market Risk Management für die größten Pläne des Konzerns durch Nutzung von risikosensitiven Faktoren bestimmt. Diese Sensitivitätsberechnungen basieren auf Daten von den Vermögensmanagern der Pläne und werden linear extrapoliert, um die geschätzte Veränderung im Marktwert des Planvermögens im Falle der Veränderung des darunterliegenden Risikofaktors zu zeigen.

Die Sensitivitäten stellen in Bezug auf Kapitalmarktbewegungen und wesentliche Annahmen plausible Veränderungen über die Zeit dar. Der Konzern ist nicht in der Position, Einschätzungen zur Wahrscheinlichkeit dieser Veränderungen auf dem Kapitalmarkt oder in den Annahmen anzugeben. Während diese Sensitivitäten die Gesamtveränderung auf das Finanzierungsniveau verdeutlichen, können sich die Auswirkung des Einflusses und die Bandbreite angemessener alternativer Annahmen zwischen verschiedenen Plänen unterscheiden, was im Gesamtergebnis enthalten ist. Obwohl das Planvermögen wie auch die Verpflichtungen sensitiv auf ähnliche Risikofaktoren sind, können sich tatsächliche Veränderungen im Planvermögen und den Verpflichtungen durch eine unzureichende Korrelation zwischen Marktrisikofaktoren und versicherungsmathematischen Annnahmen nicht vollständig ausgleichen. Durch nichtlineare Zusammenhänge ist bei der Extrapolation dieser Sensitivitäten hinsichtlich der Kapitalmarktbedingungen und der wichtigsten Annahmen Vorsicht geboten in Bezug auf den gesamten Finanzierungsstatus. Etwaige Maßnahmen des Managements zur Reduzierung verbundener Risiken in den Pensionsplänen sind in diesen Sensitivitätszahlen nicht enthalten.

 

31.12.2014

31.12.2013

in Mio €

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder

Deutsch­land

Groß­britannien

USA

Andere Länder

1

Die erwarteten Veränderungen im beizulegenden Zeitwert des Planvermögens beinhalten nur die simulierten Auswirkungen der größten Pläne in Deutschland, Großbritannien, den USA, auf den Kanalinseln, in der Schweiz, den Niederlanden und Belgien, welche mehr als 99 % des gesamten Zeitwerts repräsentieren. Der Vermögenswert für die übrigen Länder bleibt bei dieser Darstellung unverändert.

2

Umfasst zugleich die Sensitivität hinsichtlich des Rentenanstiegs, der im gewissen Grad direkt an die Inflationsrate gekoppelt ist.

3

Dies entspricht geschätzt in etwa dem Anstieg der Lebenserwartung um circa 1 Jahr.

Diskontierungszinssatz (–100 bp):

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstieg (–) in der Leistungsverpflichtung

–1.740

–950

–90

–220

–1.355

–800

–60

–155

Erwarteter Anstieg (+) im Planvermögen1

1.525

925

75

115

1.200

640

55

85

Erwartete Nettoveränderung im Finanzierungsstatus (Anstieg (+)/Verringerung (–))

–215

–25

–15

–105

–155

–160

–5

–70

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diskontierungszinssatz (+100 bp):

 

 

 

 

 

 

 

 

Verringerung (+) in der Leistungsverpflichtung

1.505

775

85

180

1.185

650

55

130

Erwartete Verringerung (–) im Planvermögen1

–1.525

–925

–75

–115

–1.200

–640

–55

–85

Erwartete Nettoveränderung im Finanzierungsstatus (Anstieg (+)/Verringerung (–))

–20

–150

10

65

–15

10

0

45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreditrisikorate (–100 bp):

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstieg (–) in der Leistungsverpflichtung

–1.740

–950

–180

–230

–1.355

–800

–140

–155

Erwarteter Anstieg (+) im Planvermögen1

880

225

45

40

705

170

35

20

Erwartete Nettoveränderung im Finanzierungsstatus (Anstieg (+)/Verringerung (–))

–860

–725

–135

–190

–650

–630

–105

–135

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreditrisikorate (+100 bp):

 

 

 

 

 

 

 

 

Verringerung (+) in der Leistungsverpflichtung

1.505

775

160

190

1.185

650

125

130

Erwartete Verringerung (–) im Planvermögen1

–880

–225

–45

–40

–705

–170

–35

–20

Erwartete Nettoveränderung im Finanzierungsstatus (Anstieg (+)/Verringerung (–))

625

550

115

150

480

480

90

110

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inflationsrate (–50 bp):2

 

 

 

 

 

 

 

 

Verringerung (+) in der Leistungsverpflichtung

350

330

0

75

325

265

0

55

Erwartete Verringerung (–) im Planvermögen1

–245

–290

0

–10

–195

–260

0

–15

Erwartete Nettoveränderung im Finanzierungsstatus (Anstieg (+)/Verringerung (–))

105

40

0

65

130

5

0

40

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inflationsrate (+50 bp):2

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstieg (–) in der Leistungsverpflichtung

–365

–355

0

–80

–335

–285

0

–60

Erwarteter Anstieg (+) im Planvermögen1

245

290

0

10

195

260

0

15

Erwartete Nettoveränderung im Finanzierungsstatus (Anstieg (+)/Verringerung (–))

–120

–65

0

–70

–140

–25

0

–45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gehaltssteigerungsrate (–50 bp):

 

 

 

 

 

 

 

 

Verringerung (+) in der Leistungsverpflichtung

80

15

0

15

70

10

0

20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gehaltssteigerungsrate (+50 bp):

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstieg (–) in der Leistungsverpflichtung

–80

–15

0

–15

–70

–10

0

–20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstieg der Lebenserwartung um 10 %3

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstieg (–) in der Leistungsverpflichtung

–275

–85

–25

–20

–220

–75

–20

–15

Erwarteter Kapitalfluss

Die im Folgenden dargestellten erwarteten Zahlungen des Konzerns im Jahr 2015 bezüglich seiner Pensionspläne umfassen sowohl die Leistungszahlungen für nicht extern ausfinanzierte Pläne, die Zuführungen zum Planvermögen extern ausfinanzierter leistungsdefinierter Pensionspläne als auch Beiträge an beitragsdefinierte Pensionspläne.

 

2015

in Mio €

Insgesamt

Erwartete Zuführungen

 

zum Planvermögen leistungsdefinierter Versorgungspläne

265

zum BVV

50

zur Postbeamtenversorgungskasse

100

zu beitragsdefinierten Plänen

230

Erwartete Leistungszahlungen für intern finanzierte Versorgungspläne

35

Erwartete Zahlungen für Pensionspläne

680

Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer

Die folgende Tabelle bietet eine Aufstellung spezifischer Aufwandspositionen gemäß den Anforderungen nach IAS 19 beziehungsweise IFRS 2.

in Mio €

2014

2013

2012

1

Einschließlich Akquisitionsprämien und Einmalaufwand zur beschleunigten Amortisation noch nicht amortisierter Komponenten für aufgeschobene Vergütung aufgrund der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses unter Einbezug solcher Anteile, die als Restrukturierungsaufwand erfasst wurden.

2

Ohne Einmalaufwand zur beschleunigten Amortisation noch nicht amortisierter aufgeschobener Vergütungskomponenten.

Aufwendungen für leistungsdefinierte Pläne

 

 

 

Dienstzeitaufwand

296

261

289

Nettozinsaufwand (+)/-ertrag (–)

3

10

11

Gesamtaufwendungen leistungsdefinierter Pläne

299

271

300

Aufwendungen für beitragsdefinierte Pläne

 

 

 

Beiträge an den BVV

51

51

51

Beiträge an die Postbeamtenversorgungskasse

97

97

105

Beiträge an beitragsdefinierte Pläne

228

221

219

Gesamtaufwendungen beitragsdefinierter Pläne

376

369

375

Pensionsaufwendungen insgesamt

675

640

675

Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung

229

230

231

Aufwand für in Aktien zu begebene aktienbasierte Vergütung1

860

918

1.097

Aufwand für in bar auszuzahlende aktienbasierte Vergütung1

11

29

17

Aufwand für aufgeschobene Barvergütungen1

815

811

1.133

Aufwand für Abfindungszahlungen2

205

274

472