Consolidation & Adjustments

in Mio €

 

 

 

Veränderung 2014
gegenüber 2013

Veränderung 2013
gegenüber 2012

(sofern nicht anders angegeben)

2014

2013

2012

in Mio €

in %

in Mio €

in %

N/A – nicht aussagekräftig

1

Zinsüberschuss und zinsunabhängige Erträge.

2

Die Aktiva der Segmente sind konsolidiert, das heißt, Salden zwischen den Segmenten sind nicht enthalten.

3

RWA basieren auf Basel 2.5 Regeln per 31. Dezember 2013 und auf CRR/CRD 4-Vollumsetzung seit 1. Januar 2014. Risikogewichtete Aktiva in C&A enthalten Sachverhalte, die außerhalb der Managementverantwortung der Segmente lagen. Dies sind in erster Linie Konzernaktiva, die im Zusammenhang mit den Pensionsplänen des Konzerns stehen. Der Rückgang der risikogewichteten Aktiva in 2013 war im Wesentlichen auf den Risikoabbau bei unseren Pensionsverpflichtungen zurückzuführen.

4

Das durchschnittliche Active Equity in C&A reflektiert den verbleibenden, nicht den Segmenten zugeordneten Eigenkapitalbetrag, wie in Anhangangabe 4 „Segmentberichterstattung“ beschrieben.

Erträge insgesamt1

–497

–929

–975

432

–47

46

–5

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

1

0

0

0

38

0

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

389

830

582

–440

–53

247

42

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

–28

–15

–65

–13

82

49

–76

Ergebnis vor Steuern

–859

–1.744

–1.493

885

–51

–251

17

Aktiva2

10.474

10.371

11.576

102

1

–1.205

–10

Risikogewichtete Aktiva3

20.437

10.832

16.133

N/A

N/A

–5.300

–33

Durchschnittliches Active Equity4

2.037

0

0

2.037

N/A

0

N/A

2014

In C&A beliefen sich die Erträge auf negative 497 Mio €. Darin enthalten waren negative 336 Mio € im Zusammenhang mit Spreads für Kapitalinstrumente und ein Verlust von 66 Mio € aus einer refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassung bei internen unbesicherten Derivategeschäften zwischen Treasury und CB&S. Die vorgenannten Effekte beliefen sich 2013 auf negative 330 Mio € im Zusammenhang mit Spreads für Kapitalinstrumente und negative 276 Mio € aus der erstmaligen Anwendung einer refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassung. Die Erträge enthielten außerdem negative Effekte von 172 Mio € aus unterschiedlichen Bewertungsmethoden bei der Managementberichterstattung und gemäß IFRS im Vergleich zu negativen 249 Mio € in 2013, da die geringere Volatilität bei USD/EUR-Basis-Spreads und der Effekt aus eigenen Risikoprämien geringer ausgefallen ist.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen von 389 Mio € waren um 53 % geringer als im Vorjahr. Hauptursache hierfür ist das Ausbleiben einer wesentlichen Aufwendung für Rechtsstreitigkeiten von 528 Mio € in 2013. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen enthielten außerdem Aufwendungen von 342 Mio € für Bankenabgaben gegenüber 197 Mio € in 2013.

Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 28 Mio € resultierten hauptsächlich aus einem strukturierten Finanzprodukt. Im Geschäftsjahr 2013 hatten sie sich auf 15 Mio € belaufen und waren vor allem auf die Postbank zurückzuführen. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss werden von dem Ergebnis vor Steuern der Segmente abgezogen und in C&A wieder umgekehrt.

Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Verlust vor Steuern von 859 Mio € ausgewiesen nach einem Verlust von 1,7 Mrd € in 2013. Das Ergebnis wurde vorwiegend vom Wegfall wesentlicher Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten beeinflusst, die teilweise durch höhere Bankenabgaben aufgehoben wurden.

2013

Die Erträge in C&A beliefen sich in 2013 auf negative 929 Mio € und beinhalteten negative 330 Mio € im Zusammenhang mit Spreads für Kapitalinstrumente und einen Verlust von 276 Mio € infolge der erstmaligen Anwendung einer refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassung auf interne unbesicherte Derivategeschäfte zwischen Treasury und CB&S. In den Erträgen waren auch Effekte aus unterschiedlichen Bilanzierungs- und Terminierungsmethoden in Höhe von negativen 249 Mio € für Positionen enthalten, die bei der Managementberichterstattung zum beizulegenden Zeitwert und gemäß IFRS zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden. Diese Effekte gleichen sich über die Laufzeit der Positionen aus. Gegenüber 2012 waren diese Effekte deutlich weniger negativ und reflektierten vor allem die verringerten Basisrisikobewegungen in der EUR/USD-Relation und die ergebniswirksame Verlustabschreibung in den Vorjahren.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in Höhe von 830 Mio € waren um 42 % höher als im Vorjahr. Ursächlich dafür sind vor allem Kosten für Rechtsstreitigkeiten, wie der Vergleich mit der Kirch Gruppe in Höhe von 528 Mio €. Dem stand ein positiver Effekt aufgrund der Korrektur einer internen Kostenverrechnung in 2013 gegenüber. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen in 2013 beinhalteten ferner Rückstellungen für die Bankenabgabe von 197 Mio €.

Der Rückgang der Anteile ohne beherrschenden Einfluss, der vom Ergebnis vor Steuern in den Segmenten abgezogen und in C&A wieder umgekehrt wird, war hauptsächlich auf die Postbank zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Verlust vor Steuern von 1,7 Mrd € ausgewiesen nach 1,5 Mrd € im Vorjahr. Diese Verschlechterung war hauptsächlich auf den Vergleich mit der Kirch Gruppe und den vorgenannten Verlust infolge der erstmaligen Anwendung einer FVA zurückzuführen, die teilweise durch niedrigere negative Effekte aus unterschiedlichen Bewertungs- und Terminierungsmethoden und niedrigere Zinsunabhängige Aufwendungen kompensiert wurden.