Kreditrisikoengagements gegenüber ausgewählten Ländern der Eurozone

Vor dem Hintergrund der Risikosituation in der Eurozone wird in nachstehenden Tabellen ein Überblick über ausgewählte Länder der Eurozone gegeben. Das erhöhte Risiko für die betroffenen Staaten wird von einer Reihe von Faktoren bestimmt, unter anderem hoher Staatsverschuldung und/oder Budgetdefiziten, eingeschränktem Zugang zu Kapitalmärkten, anstehenden Fälligkeiten, schwachen ökonomischen Rahmendaten beziehungsweise Aussichten (einschließlich niedrigen Wachstums des Bruttoinlandsprodukts, geringer Wettbewerbsfähigkeit, hoher Arbeitslosigkeit und politischer Unsicherheit). Die wirtschaftliche Situation hat sich zu einem gewissen Grade verbessert, mit Wachstumsaussichten und stabilisierten Verhältnissen in diesen Volkswirtschaften, der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit und der Reduzierung des außenwirtschaftlichen Ungleichgewichts (zum Beispiel Defizite in der Leistungsbilanz). Dieser Anpassungsprozess wurde durch die OMT (Outright Monetary Transactions) der EZB und des ESM (European Stability Mechanism) unterstützt, indem eine glaubwürdige, aber nicht getestete Rückfalllinie zur Verfügung gestellt wurde und damit die Finanzierungskosten niedrig gehalten werden konnten. Obwohl eine kürzliche Meinung des Generalanwalts aussagt, dass das OMT-Programm nach Europäischen Recht gültig sein solle, wird nicht erwartet, dass der Gerichtshof der Europäischen Union eine finale Entscheidung vor dem Sommer 2015 erlassen wird. Das neu angekündigte Quantitative Easing-Programm wird ebenfalls dazu beitragen, die Finanzierungskosten in der Eurozone zu senken. Die Effektivität dieser Maßnahme wurde bewiesen durch die geringe Ansteckung anderer Anleihemärkte in der Eurozone trotz einer steigenden Unsicherheit bezüglich der Zukunft von Griechenland nach der Wahl von Syriza im Januar 2015.

Für die Darstellung unserer Engagements gegenüber ausgewählten Ländern der Eurozone verwenden wir zwei grundsätzliche Konzepte wie folgt:

  • In unserer „Risikomanagement-Perspektive“ berücksichtigen wir das Sitzland der Konzernmutter und spiegeln die Kreditnehmereinheit wider. Darunter werden alle Kreditlinien an eine Gruppe von Kreditnehmern, die miteinander verbunden sind (zum Beispiel durch eine Einheit, die eine Mehrheit der Stimmrechte oder des Kapitals an einer anderen Einheit hält), unter einem Schuldner konsolidiert. Diese Gruppe von Kreditnehmern wird in der Regel dem Herkunftsland der jeweiligen Muttergesellschaft zugeordnet. Beispielsweise ist ein Darlehen an einen Geschäftspartner in Spanien ein spanisches Risiko aus Sicht des Sitzlandes der Gesellschaft, aber ein deutsches Risiko aus Risikomanagement-Perspektive, wenn die jeweilige Gegenpartei eine Muttergesellschaft mit Sitz in Deutschland hat, die nach dem oben genannten Prinzip mit einem Schuldner verbunden ist. Aufrechnungen im Derivategeschäft sowie Sicherungsgeschäfte und Kreditsicherheiten werden in der Risikomanagement-Perspektive berücksichtigt. Die Bewertung der Sicherheiten folgt denselben stringenten Methoden und Prinzipen wie an anderer Stelle aufgezeigt. Ergänzend ordnen wir aus Sicht des Risikomanagements das Engagement gegenüber Zweckgesellschaften dem Sitzland der zugrunde liegenden Vermögenswerte und nicht dem Sitzland der Zweckgesellschaft zu. Ähnliche Überlegungen gelten für strukturierte Produkte. Wenn beispielsweise ein strukturiertes Wertpapier von einer Zweckgesellschaft in Irland ausgegeben wird, wird es als ein irisches Risiko in der „Sitzland-Perspektive“ betrachtet, aber wenn die zugrunde liegenden Vermögenswerte, die das strukturierte Wertpapier besichern, deutsche Hypothekendarlehen sind, wären die Engagements als deutsches Risiko in der Risikomanagement-Perspektive enthalten.
  • In unserer „Sitzland-Perspektive“ aggregieren wir das Kreditrisikoengagement unabhängig von jeglichen Verbindungen zu anderen Kreditnehmern auf Basis des Sitzlandes des Kreditnehmers oder im Falle von Kreditabsicherungen (CDS) nach den zugrunde liegenden Vermögensgegenständen zu den entsprechenden Ländern der Eurozone. Aus diesem Grund beziehen wir auch Kunden mit ein, deren Muttergesellschaft außerhalb dieser Länder ansässig ist, sowie Engagements mit Zweckgesellschaften, deren zugrunde liegende Vermögensgegenstände ihr Sitzland außerhalb dieser Länder haben.

Zusammengefasstes Nettoengagement gegenüber ausgewählten Ländern der Eurozone – Risikomanagement-Perspektive

in Mio €

31.12.2014

31.12.2013

Griechenland

416

466

Irland

750

455

Italien

14.808

15.419

Portugal

1.002

708

Spanien

8.273

9.886

Insgesamt

25.249

26.935

Das Nettoengagement reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2013 um 1,7 Mrd € überwiegend durch Rückgänge in Spanien und Italien, überwiegend verursacht durch Reduzierungen gegenüber Staaten, was teilweise wieder aufgehoben wird durch Anstiege in gehandelten Kreditpositionen in Irland und Portugal.

Unser oben dargestelltes Engagement besteht hauptsächlich aus stark diversifizierten, risikoarmen Retail- Portfolios, Klein- und Mittelstandskunden in Italien und Spanien sowie stärkeren Unternehmen und diversifizierten Mittelstandskunden. Unser Engagement gegenüber Finanzinstituten ist vornehmlich auf größere Banken in Spanien und Italien ausgerichtet, die typischerweise besichert sind. Das Engagement gegenüber Staaten ist unserer Ansicht nach auf einem überschaubaren Niveau. Nicht beachet wurde dabei ein grundsätzliches Ansteckungsrisiko nach einem Griechenland Ausstieg aus dem Euro.

Die folgenden, auf der Sitzland-Perspektive basierenden Tabellen zeigen unsere Bruttoposition, die darin enthaltenen nicht gezogenen Kreditlinien (ausgewiesen als „nicht gezogen“-Position) und unser Nettoengagement gegenüber diesen Ländern der Eurozone. Die Bruttoposition reflektiert unser Nettoengagement vor Berücksichtigung gekaufter Besicherung durch Kreditderivate mit Referenz des zugrunde liegenden Vermögenswerts auf eines dieser Länder, erhaltenen Garantien und Sicherheiten. Sicherheiten werden insbesondere im Retail Portfolio gehalten, aber auch gegenüber Finanzinstituten – vorwiegend basierend auf Nachschussvereinbarungen für Derivate – und gegenüber Unternehmen. Zusätzlich reflektieren die Beträge auch die Wertberichtigungen für Kreditausfälle. In einigen Fällen ist die Möglichkeit der Geschäftspartner für Ziehungen unter den verfügbaren Fazilitäten durch die spezifischen Vertragsvereinbarungen eingeschränkt. Die Nettoengagements werden nach Berücksichtigung von gehaltenen Sicherheiten, erhaltenen Garantien und sonstigen Kreditrisikominderungen, inklusive der nominalen Nettoposition aus gekauften beziehungsweise verkauften Kreditderivaten, gezeigt. Die dargestellten Brutto- und Nettoforderungen an ausgewählte europäische Länder beinhalten keine Tranchen von Kreditderivaten und Kreditderivate in Bezug auf unser Korrelationsgeschäft, die konstruktionsbedingt kreditrisikoneutral sind. Die Tranchenstruktur sowie die Korrelationen dieser Positionen eignen sich außerdem nicht für eine disaggregierte Darstellung der Nominalwerte je Land, da zum Beispiel identische Nominalwerte unterschiedliche Risikostufen für verschiedene Tranchenebenen repräsentieren.

Bruttoposition, darin enthaltene nicht gezogene Kreditlinien und unser Nettoengagement gegenüber ausgewählten europäischen Ländern – Sitzland-Perspektive

 

Staat

Finanzinstitutionen

Unternehmen

Retail

Sonstige

Insgesamt1

in Mio €

31.12.
2014

31.12.
2013

31.12.
2014

31.12.
2013

31.12.
2014

31.12.
2013

31.12.
2014

31.12.
2013

31.12.
2014

31.12.
2013

31.12.
2014

31.12.
2013

1

Ungefähr 56 % des Gesamtengagements zum 31. Dezember 2014 werden innerhalb der nächsten fünf Jahre fällig.

2

Sonstige Engagements gegenüber Irland enthalten Engagements an Kreditnehmer, bei denen der Sitz der Konzernmutter außerhalb Irlands liegt, sowie Engagements gegenüber Zweckgesellschaften, deren zugrunde liegende Vermögenswerte von Kreditnehmern in anderen Ländern stammen.

3

Nettoposition insgesamt beinhaltet keine Bewertungsanpassungen für das Ausfallrisiko für Derivate in Höhe von 300 Mio € zum 31. Dezember 2014 und 136 Mio € zum 31. Dezember 2013.

Griechenland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brutto

100

52

716

605

1.176

1.338

8

9

34

0

2.033

2.004

nicht gezogen

0

0

20

18

72

101

3

3

0

0

95

122

Netto

89

52

107

23

134

214

3

3

34

0

367

291

Irland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brutto

553

765

1.100

721

8.282

6.177

40

48

2.3502

1.9582

12.325

9.669

nicht gezogen

0

0

48

6

2.257

1.680

1

1

4762

3582

2.783

2.045

Netto

–21

175

524

438

5.154

4.537

5

9

2.3502

1.9512

8.012

7.110

Italien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brutto

4.673

1.900

5.736

5.232

8.512

8.400

19.330

19.650

1.310

648

39.560

35.830

nicht gezogen

0

0

952

955

3.064

3.407

199

190

28

2

4.242

4.554

Netto

244

1.374

3.431

2.500

5.900

6.529

6.768

6.994

1.229

572

17.573

17.969

Portugal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brutto

–5

38

404

257

1.053

1.392

2.023

2.163

205

78

3.680

3.928

nicht gezogen

0

0

37

36

122

172

31

28

0

0

191

237

Netto

–76

25

357

221

504

849

221

282

205

78

1.210

1.456

Spanien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brutto

696

1.473

2.465

3.349

9.345

9.288

10.585

10.721

840

637

23.931

25.468

nicht gezogen

0

4

738

662

3.832

3.321

481

521

16

3

5.068

4.510

Netto

275

1.452

2.084

2.389

6.834

6.436

1.894

2.060

792

502

11.879

12.839

Brutto insgesamt

6.018

4.228

10.421

10.164

28.368

26.595

31.986

32.591

4.738

3.321

81.530

76.899

nicht gezogen

0

4

1.795

1.677

9.348

8.680

715

743

520

364

12.378

11.468

Netto insgesamt3

511

3.078

6.504

5.572

18.526

18.566

8.892

9.347

4.609

3.103

39.041

39.666

Das Nettoengagement insgesamt gegenüber den ausgewählten europäischen Ländern reduzierte sich im Jahr 2014 um 625 Mio €. Der Rückgang war hauptsächlich auf sinkende Engagements gegenüber Italien und Spanien, im Wesentlichen in der Kategorie Staat, aber auch in Retail zurückzuführen, der teilweise durch höhere Engagements gegenüber Finanzinstitutionen, hauptsächlich in Italien, kompensiert wurde.

Aggregiertes Netto-Kreditrisikoengagement nach Finanzinstrumenten gegenüber Kunden mit Sitz in ausgewählten europäischen Staaten

 

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente

31.12.2014

in Mio €

Kredite vor Wertberichtigungen für Kreditausfälle

Kredite nach Wertberichtigungen für Kreditausfälle

Sonstige1

Zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte2

Derivate

Sonstige

Total3

1

Enthält überwiegend Eventualverbindlichkeiten und nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen.

2

Ohne Aktien und sonstige Kapitalbeteiligungen.

3

Nach Wertberichtigungen für Kreditausfälle.

Griechenland

201

182

92

0

85

28

387

Irland

2.101

2.068

2.707

481

843

1.728

7.827

Italien

10.785

9.775

3.791

672

4.071

3.085

21.393

Portugal

639

588

306

20

36

558

1.507

Spanien

5.622

4.983

3.642

231

510

2.015

11.381

Insgesamt

19.348

17.595

10.537

1.404

5.545

7.414

42.496

 

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente

31.12.2013

in Mio €

Kredite vor Wertberichtigungen für Kreditausfälle

Kredite nach Wertberichtigungen für Kreditausfälle

Sonstige1

Zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte2

Derivate

Sonstige

Total3

1

Enthält überwiegend Eventualverbindlichkeiten und nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen.

2

Ohne Aktien und sonstige Kapitalbeteiligungen.

3

Nach Wertberichtigungen für Kreditausfälle.

Griechenland

240

207

15

5

7

69

302

Irland

1.342

1.332

2.840

502

800

1.518

6.993

Italien

10.678

9.735

4.143

875

3.559

–176

18.136

Portugal

686

640

400

34

94

538

1.706

Spanien

6.214

5.460

3.386

1.015

510

1.483

11.853

Insgesamt

19.159

17.373

10.784

2.431

4.970

3.432

38.990

Die obigen Tabellen enthalten keine derivativen Kreditengagements, welche separat in der folgenden Tabelle dargestellt werden. Für unsere derivativen Kreditengagements in diesen Ländern der Eurozone zeigen wir Nominalwerte für gekaufte und verkaufte Sicherungsinstrumente als Bruttowerte und die resultierenden Nettonominalwerte sowie ihre beizulegenden Zeitwerte.

Engagement in Kreditderivaten mit Sitz der Referenzaktiva in ausgewählten europäischen Staaten

 

Nominalbeträge

31.12.2014

in Mio €

Verkaufte Absicherungen

Gekaufte Absicherungen

Nettoposition verkaufter/gekaufter Absicherungen

Beizulegender Zeitwert netto

Griechenland

901

–921

–20

2

Irland

4.344

–4.158

186

4

Italien

41.433

–45.253

–3.821

156

Portugal

5.876

–6.173

–297

6

Spanien

18.061

–17.563

498

10

Insgesamt

70.614

–74.068

–3.454

177

 

Nominalbeträge

31.12.2013

in Mio €

Verkaufte Absicherungen

Gekaufte Absicherungen

Nettoposition verkaufter/gekaufter Absicherungen

Beizulegender Zeitwert netto

Griechenland

1.260

–1.271

–11

–1

Irland

7.438

–7.321

117

0

Italien

60.203

–60.370

–167

100

Portugal

10.183

–10.432

–250

7

Spanien

28.452

–27.466

986

–4

Insgesamt

107.536

–106.860

675

101

In Einklang mit allgemeinen Marktusancen nutzen wir Kreditausfallversicherungen (CDS) als ein wichtiges Instrument zum Management von Kreditrisiken, um ungewünschte Konzentrationen im Kreditportfolio zu vermeiden. CDS-Verträge unterliegen der Standard ISDA-Dokumentation, welche Auslöseereignisse für den Versicherungsfall definiert, die dann Ausgleichszahlungen erfordern. Beispiele für diese Auslöseereignisse sind die Insolvenz des Referenzschuldners, die Unfähigkeit des Referenzschuldners, seinen vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen (zum Beispiel Zins- oder Tilgungsleistungen), sowie Umschuldungen des Referenzschuldners. Für verkaufte Kreditausfallversicherungen kommen ebenfalls die vorgenannten Auslöseereignisse zur Anwendung. Unsere gekauften Kreditausfallversicherungen, die der Risikoabsicherung dienen, sind überwiegend von Kreditinstituten mit sehr guter Bonitätseinstufung ausgegeben und unterliegen entsprechenden Sicherheitsvereinbarungen. Während wir eindeutig auf die Nettorisikoposition nach Berücksichtigung von Absicherungen/Sicherheiten fokussieren, untersuchen wir gleichzeitig unsere Bruttopositionen vor Absicherungen durch CDS in dem Bewusstsein der potenziellen Gefahr, dass ein definiertes CDS-Auslöseereignis nicht so ausgelöst wird wie erwartet.

Die Engagements, die sich auf die oben genannten Länder beziehen, werden auf Basis des im Abschnitt „Kreditrisiko“ unseres Risikoberichts zum Kreditrisiko beschriebenen Prozesses gesteuert und überwacht. Dies schließt detaillierte Bonitätsbeurteilungen und eine fortlaufende Beobachtung der Kunden ein. Es ist ein Rahmenwerk für die Steuerung von Konzentrationsrisiken, wie in den Abschnitten zu Länder- und Branchenrisiken beschrieben, etabliert. Dieses Rahmenwerk wird ergänzt durch regelmäßige Managementberichte einschließlich gezielter Portfolioprüfungen für diese Länder und Initiativen zur Risikoreduzierung der Portfolios.

Für Kreditabsicherungszwecke bemühen wir uns, Laufzeitinkongruenzen zu vermeiden. Dies hängt jedoch von der Verfügbarkeit der erforderlichen Sicherungsinstrumente im Markt ab. Wenn Laufzeitinkongruenzen nicht vermieden werden können, werden diese Positionen eng überwacht. Wir berücksichtigen die Sensitivitäten des Sicherungsinstruments und des Basiswerts, um Laufzeitinkongruenzen zu neutralisieren.

Unser Regelwerk hat die Zielsetzung, dass wir auf Eurokrisenereignisse eine angemessene Vorbereitung mit risikoreduzierenden Maßnahmen und adäquaten Notfallplänen haben. Wir denken, dass es seine Effektivität bewiesen hat, als der Druck auf Zypern stärker wurde. Dabei hat eine enge Koordination zwischen den Bereichen Risiko, Recht, den Geschäftsbereichen und anderen Infrastrukturfunktionen sichergestellt, dass konsistente operationelle und strategische Reaktionen konzernweit gewährleistet sind.

Insgesamt haben wir das Kreditvolumen in den GIIPS-Ländern seit Beginn der Schuldenkrise gesteuert und sind der Überzeugung, dass wir gut aufgestellt sind angesichts ausgewählter und früh ausgeübter Maßnahmen zur Risikoreduzierung bei diesen Staaten und schwächeren Kunden.