Entwicklung der Aktiva

Der Gesamtanstieg um 97 Mrd € (oder 6 %) zum 31. Dezember 2014 gegenüber dem 31. Dezember 2013 war hauptsächlich auf eine Erhöhung der positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten um 125 Mrd € im Berichtszeitraum zurückzuführen, die überwiegend bei Zins- und Währungsprodukten im Laufe des vierten Quartals zu verzeichnen waren, trotz erheblicher Maßnahmen für Kontraktanpassungen und Novation von Geschäften zur Reduzierung von Marktwerten.

Die Veränderungen unserer Bilanzsumme beinhalten einen Anstieg in Höhe von 91 Mrd € aus Wechselkursveränderungen, insbesondere aufgrund der deutlichen Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro, auf welche 79 Mrd € der Erhöhung entfielen, hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte.

Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung trugen 32 Mrd € zur Gesamterhöhung bei, überwiegend durch erhöhte Sicherheitsleistungen, die mit dem Anstieg der negativen Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten einhergingen.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft stiegen um 29 Mrd € an, wobei höhere Inanspruchnahmen in CB&S, Deutsche AWM sowie GTB teilweise durch einen gesteuerten Abbau in unserer NCOU kompensiert wurden.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (in den Übrigen Aktiva enthalten) erhöhten sich um 16 Mrd €, hauptsächlich bedingt durch einen Anstieg von hochliquiden Wertpapieren in Höhe von 12 Mrd €, die im Rahmen der strategischen Liquiditätsreserve der Gruppe gehalten werden. Dieser Anstieg resultiert aus der fortgesetzten Optimierung unserer Liquiditätsreserven.

Diese Anstiege wurden teilweise durch einen Rückgang um 73 Mrd € bei Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) sowie Wertpapierleihen, sowohl auf Basis fortgeführter Anschaffungskosten als auch zum beizulegenden Zeitwert bewertet, ausgeglichen. Der Rückgang war überwiegend auf einen Abbau von Wertpapierfinanzierungen, die wir Kunden zur Verfügung gestellt haben, verminderter Wertpapierausleihungen zur Deckung von Short-Positionen infolge des Abbaus von Short-Positionen sowie auf die Anwendung von IAS 32 R in 2014 zurückzuführen. Dieser Standard erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen eine Aufrechnung von Finanzaktiva und Finanzpassiva aus bilateralen Reverse Repo- und Repo-Geschäften.

Der Rückgang der Handelsaktiva um 14 Mrd € entfiel hauptsächlich auf Schuldverschreibungen und wurde durch einen Anstieg bei Aktientiteln geringfügig kompensiert.

Verzinsliche Einlagen bei Kreditinstituten verringerten sich im gleichen Zeitraum um 14 Mrd €, während die Barreserve um 3 Mrd € anstieg, hauptsächlich als Folge aus der gesteuerten Reduktion unserer Wholesale-Einlagen.