Interview mit den Vorstandsvorsitzenden

Jürgen Fitschen & Anshuman Jain

Jürgen Fitschen und Anshuman Jain

Wie war das Jahr 2014 für die Bankenbranche?

Fitschen: Es war ein Jahr der Herausforderungen für die gesamte Branche – und für die Deutsche Bank. In der globalen Wirtschaft erlebten wir eine „Welt mit drei Geschwindigkeiten“: Führende asiatische Volkswirtschaften wuchsen stark, die Erholung der US-Wirtschaft beschleunigte sich, während die Eurozone nur ein geringes Wachstum verzeichnete. Die Zinsen blieben auf einem historisch niedrigen Niveau und die Regulierung der Bankenbranche nahm zu, vor allem in Bezug auf Kapital und Verschuldung. Weltweit haben Banken auf die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten hingearbeitet. Die damit verbundenen Kosten erreichten ein bisher ungekanntes Ausmaß. Außerdem war das Jahr von zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Dazu gehörten die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten. Diese Unsicherheiten bestehen nach wie vor.

Welches Ergebnis hat die Deutsche Bank 2014 in diesem Umfeld erwirtschaftet?

Jain:Die finanzielle Performance der Deutschen Bank verbesserte sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die Jürgen Fitschen beschrieben hat, deutlich. Die Erträge beliefen sich auf 32 Mrd € und waren damit im Vergleich zu 2013 nahezu unverändert. Aber das Ergebnis erhöhte sich signifikant. Der Gewinn vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr von 1,5 Mrd € auf 3,1 Mrd € mehr als verdoppelt, der Jahresüberschuss stieg von 681 Mio € auf 1,7 Mrd €. Das spiegelt die gute Performance unserer Kerngeschäftsfelder, eine geringere Risikovorsorge im Kreditgeschäft und niedrigere Kosten für noch anhängige Rechtsstreitigkeiten im Berichtsjahr wider.

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