Diversity und Inclusion machen den Unterschied

Anteil von Frauen in Führungspositionen gestiegen

Anteil von Frauen in Führungspositionen gestiegen (Balkendiagramm)

Die Deutsche Bank bekennt sich zu dem Wert einer auf Vielfalt und Inclusion basierenden Organisation. Sie sieht die Chancen und die Herausforderungen des demografischen Wandels. Gemischte Teams können ihr Potenzial jedoch nur in einem Umfeld entfalten, das auf Vertrauen, Respekt und Offenheit basiert. Daher stärkt die Bank das Bewusstsein ihrer Führungskräfte im Hinblick auf die positiven Effekte, die eine Kultur des Miteinanders mit sich bringt. Sie hat Diversity-Ziele für Mitarbeiter in Führungsfunktionen festgelegt, damit Führungskräfte in die Vielfalt ihrer Talente investieren und das Bewusstsein für Diversity gestärkt wird.

2014 hat die Bank den Workshop „Umgang mit unbewussten Denkmustern“ für Managing Directors und Directors in Deutschland auf weitere Regionen ausgeweitet. So haben immer mehr Führungskräfte die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Zudem stand das globale E-Learning-Programm „Kluge Köpfe denken anders – von der Bedeutung unterschiedlicher Sichtweisen“ im Fokus. Insgesamt haben über 6.000 Mitarbeiter daran teilgenommen.

Im Berichtsjahr hat die Bank den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter erhöht. Zwei weibliche Führungskräfte wurden in das Group Executive Committee (GEC) berufen. Die Programme zur Förderung von Frauen in Führungspositionen sind eine wichtige Säule der Diversity-Strategie. Am preisgekrönten ATLAS-Programm (Accomplished Top Leaders Advancement Strategy – Aufstiegsstrategie für erfolgreiche Top-Führungskräfte) für weibliche Managing Directors haben seit seinem Start 2009 bereits 42 Frauen teilgenommen. 56 % der Alumni wurden danach mindestens einmal befördert und 13 Teilnehmerinnen sind inzwischen Mitglieder globaler oder regionaler Executive Committees. Im Juni 2014 nahmen 37 weibliche Directors am fünften Women-Global-Leaders-Programm der Deutschen Bank an der INSEAD Business School teil.

Zusammen mit anderen DAX-Unternehmen hat die Deutsche Bank im Jahr 2011 eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet – vorbehaltlich der geltenden rechtlichen Bestimmungen weltweit –, bis Ende 2018 den Anteil weiblicher Führungskräfte in den Verantwortungsstufen Managing Director und Director auf 25 % und den Anteil außertariflicher Mitarbeiterinnen auf 35 % zu erhöhen. Gemäß ihrer Diversity-Strategie und dieser Selbstverpflichtung stellt die Bank für die Aufsichtsräte und auf der Ebene des Senior-Managements mehr weibliche Führungskräfte ein. Seit 2010 ist die Zahl der weiblichen Managing Directors und Directors um rund 260 (+17 %) und die der außertariflichen Mitarbeiterinnen um rund 2.200 (+18 %) gestiegen; ihr Anteil erreichte 2014 19,4 % beziehungsweise 31,7 %. Mit der „Women on Boards“-Initiative erhöhte sich der Anteil weiblicher Mitglieder in den regionalen Beratungsgremien 2014 auf 8,5 % und verdoppelte sich damit seit Beginn der Initiative im Jahr 2011. Der Anteil der Frauen in Aufsichtsräten blieb unverändert.


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