Geschäfte mit nahestehenden Dritten

 (nicht testiert)

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden im Rahmen des normalen Geschäftsverlaufs durchgeführt und es gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen einschließlich Zinssätzen und Sicherheiten wie für vergleichbare Geschäfte mit fremden Dritten.

Geschäfte mit Personen in Schlüsselpositionen

Personen in Schlüsselpositionen sind Personen, die für die Planung, Leitung und Überwachung der Tätigkeiten des Deutsche Bank-Konzerns direkt oder indirekt zuständig und verantwortlich sind. Der Konzern zählt die Mitglieder des Vorstands in seiner aktuellen Aufstellung und des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft für Zwecke des IAS 24 zu Personen in Schlüsselpositionen. Zum 30. Juni 2014 hat der Konzern Kredite und Zusagen in Höhe von 3 Mio € an Personen in Schlüsselpositionen vergeben und Einlagen in Höhe von 14 Mio € von Personen in Schlüsselpositionen erhalten. Zum 31. Dezember 2013 betrugen die Kredite und Zusagen an Personen in Schlüsselpositionen 4 Mio € und die Einlagen von Personen in Schlüsselpositionen 12 Mio €. Daneben bietet der Konzern Personen in Schlüsselpositionen und deren nahen Familienangehörigen Bankdienstleistungen wie zum Beispiel Zahlungsverkehrs- und Kontoführungsdienstleistungen sowie Anlageberatung an.

Geschäfte mit Tochtergesellschaften, assoziierten und gemeinschaftlich geführten Unternehmen

Geschäfte zwischen der Deutschen Bank AG und deren Tochtergesellschaften gelten als Geschäfte mit nahestehenden Dritten. Sofern diese Transaktionen bei der Konsolidierung eliminiert werden, werden sie nicht als Geschäfte mit nahestehenden Dritten offengelegt. Geschäfte zwischen dem Konzern und seinen assoziierten und gemeinschaftlich geführten Unternehmen und deren jeweiligen Tochterunternehmen gelten ebenfalls als Geschäfte mit nahestehenden Dritten.

Begebene Kredite und gewährte Garantien

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

30.6.2014

31.12.2013

1

Im zweiten Quartal 2013 erfolgte für einige Unternehmen, die nach der Equitymethode bilanziert wurden, eine erstmalige Vollkonsolidierung. Für Kredite, die diesen Unternehmen bereitgestellt wurden, erfolgte eine Eliminierung im Rahmen des Konsolidierungsprozesses. In diesem Zusammenhang resultierte ebenfalls die Reduktion der zugehörigen Wertberichtigungen und Wertberichtigungsbestände für Kreditausfälle.

2

Davon waren zum 30. Juni 2014 und zum 31. Dezember 2013 2 Mio € Forderungen überfällig.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Anfangsbestand

357

918

Im Laufe des Jahres begebene Forderungen aus dem Kreditgeschäft

302

528

Rückzahlungen von Forderungen aus dem Kreditgeschäft

299

676

Veränderung des Konsolidierungskreises

0

–3971

Wechselkursveränderungen/Sonstige

–1

–16

Forderungen aus dem Kreditgeschäft, Endbestand2

359

357

 

 

 

Sonstige kreditrisikobehaftete Transaktionen:

 

 

Wertberichtigungsbestand für Kreditausfälle

5

6

Wertberichtigungen für Kreditausfälle

0

0

Garantien und sonstige Verpflichtungen

60

54

Erhaltene Einlagen

 

Assoziierte Unternehmen und sonstige nahestehende Unternehmen

in Mio €

30.6.2014

31.12.2013

Einlagen, Anfangsbestand

167

245

Einlagenzuflüsse

68

105

Einlagenabflüsse

76

179

Veränderung des Konsolidierungskreises

–42

–3

Wechselkursveränderungen/Sonstige

0

–2

Einlagen, Endbestand

117

167

Sonstige Geschäfte

Zum 30. Juni 2014 bestanden Handelsaktiva und positive Marktwertsalden aus derivativen Finanztransaktionen mit assoziierten Unternehmen in Höhe von 68 Mio € (31. Dezember 2013: 130 Mio €). Zum 30. Juni 2014 bestanden keine Handelspassiva und negative Marktwertsalden aus derivativen Finanztransaktionen mit assoziierten Unternehmen (31. Dezember 2013: 1 Mio €).

Geschäfte im Rahmen von Pensionsplänen

Der Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe seiner Versorgungseinrichtungen für Leistungen nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen, für die er Finanzdienstleistungen einschließlich der Vermögensanlage erbringt. Diese Versorgungseinrichtungen können Aktien oder Wertpapiere der Deutschen Bank AG halten oder mit diesen handeln. Zum 30. Juni 2014 waren die Geschäfte mit diesen Versorgungseinrichtungen für den Konzern nicht wesentlich.