Unternehmensbereich Global Transaction Banking (GTB)

 

2. Quartal

 

 

Jan. − Jun.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2014

2013

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

2014

2013

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge insgesamt:

 

 

 

 

 

 

 

 

Transaction Services

1.035

1.036

–1

0

2.062

2.070

–8

0

Summe Erträge insgesamt

1.035

1.036

–1

0

2.062

2.070

–8

0

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

47

79

–32

–41

71

172

–101

–59

Zinsunabhängige Aufwendungen

759

633

126

20

1.396

1.256

140

11

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

Restrukturierungsaufwand

6

12

–5

–46

9

14

–5

–36

Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Ergebnis vor Steuern

228

324

–95

–29

595

642

–46

–7

Quartalsvergleich 2014 versus 2013

Im zweiten Quartal 2014 hielten die herausfordernden Bedingungen auf einigen Märkten von GTB an. Dazu gehörten anhaltend niedrige Zinsen, ein äußerst intensiver Wettbewerb und ein schwieriges geopolitisches Umfeld. Das Ergebnis vor Steuern wurde zudem beträchtlich von Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten belastet.

In diesem Umfeld zeigten sich die Erträge von GTB als sehr robust und blieben gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres unverändert. Das zweite Quartal 2013 beinhaltete einen Gewinn aus dem Verkauf von Deutsche Card Services. In Trade Finance sowie in Trust & Securities Services stiegen die Erträge infolge deutlicher Volumenzuwächse. Die Erträge im Cash Management-Geschäft entwickelten sich trotz des vorgenannten Niedrigzinsniveaus solide.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 47 Mio € und im Vorjahresquartal 79 Mio €. Der Rückgang resultierte vorwiegend aus einem Kreditereignis im Zusammenhang mit einem einzelnen Kunden in Trade Finance, das 2013 ausgewiesen worden war.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 126 Mio € (20 %). Dies ist überwiegend auf Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen. Darüber hinaus trugen Plattform-Investitionen im Rahmen der Geschäftsausweitung sowie höhere Ausgaben zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen zum Anstieg bei. Das Ergebnis des zweiten Quartals 2014 beinhaltete Umsetzungskosten für das OpEx-Programm in Höhe von 32 Mio €. Im zweiten Quartal 2013 hatten sich diese Kosten auf 23 Mio € belaufen.

Das Ergebnis vor Steuern ist aufgrund der Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten um 95 Mio € (29 %) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres gesunken.

Halbjahresvergleich 2014 versus 2013

Wie bereits erwähnt, blieb das Marktumfeld in den ersten sechs Monaten 2014 herausfordernd. Dies zeigte sich in niedrigen Zinssätzen, einem starken Wettbewerb und schwierigen geopolitischen Bedingungen auf einigen Märkten von GTB. Die ersten sechs Monate 2014 beinhalteten Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Erträge nur leicht um 8 Mio € zurück. Die ersten sechs Monate 2014 beinhalteten einen Gewinn aus dem Verkauf der registrar services GmbH, während im ersten Halbjahr 2013 ein Gewinn aus dem Verkauf der Deutsche Card Services verbucht worden war. Die Erträge in Trade Finance profitierten von steigenden Volumina. In Trust & Securities Services entwickelten sich die Erträge ebenfalls dank hoher Volumina solide. Im Cash Management-Geschäft litten die Erträge zunehmend unter dem Einfluss der anhaltend niedrigen Zinsen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im Berichtszeitraum auf 71 Mio € gegenüber 172 Mio € in den ersten sechs Monaten 2013. Der Rückgang resultiert vorwiegend aus einem Kreditereignis im Zusammenhang mit einem einzelnen Kunden in Trade Finance, das 2013 ausgewiesen worden war.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 140 Mio € (11 %). Wie bereits erwähnt, ist der Anstieg auf Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, Plattform-Investitionen im Rahmen der Geschäftsausweitung sowie höhere Ausgaben zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen zurückzuführen. Die Umsetzungskosten im Zusammenhang mit dem OpEx-Programm erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 21 Mio €.

Das Ergebnis vor Steuern ging um 46 Mio € (7 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück. Ursächlich für diesen Rückgang waren Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, die nur teilweise durch eine geringere Risikovorsorge im Kreditgeschäft kompensiert wurden.