Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC)

 

2. Quartal

 

 

Jan. − Jun.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2014

2013

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

2014

2013

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

N/A – Nicht aussagekräftig

1

Enthält wesentliche Geschäftsaktivitäten der Postbank AG sowie BHW und norisbank.

Erträge:

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreditgeschäft

873

838

35

4

1.737

1.694

43

3

Einlagengeschäft

748

757

–8

–1

1.506

1.520

–14

–1

Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft

247

252

–5

–2

494

507

–13

–3

Wertpapier- und Versicherungsgeschäft

308

305

3

1

656

623

33

5

Postdienstleistungen und bankfremde Produkte

104

108

–5

–4

208

216

–8

–4

Sonstige Produkte

88

188

–100

–53

241

273

–31

–11

Erträge insgesamt

2.367

2.448

–81

–3

4.843

4.833

10

0

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

145

194

–49

–25

285

305

–20

–6

Zinsunabhängige Aufwendungen

1.819

1.747

72

4

3.634

3.538

96

3

Davon: Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Ergebnis vor Steuern

403

507

–104

–21

923

990

–67

–7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgliederung von PBC nach Geschäftsbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

Privat- und Geschäftskundenbank:

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge insgesamt

925

924

1

0

1.955

1.856

99

5

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

19

36

–18

–49

39

40

–1

–3

Zinsunabhängige Aufwendungen

812

761

50

7

1.618

1.572

46

3

Ergebnis vor Steuern

95

126

–32

–25

298

244

54

22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advisory Banking International:

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge insgesamt

538

528

11

2

1.070

1.035

35

3

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

63

61

1

2

129

117

13

11

Zinsunabhängige Aufwendungen

312

262

49

19

648

553

95

17

Ergebnis vor Steuern

164

204

–40

–20

292

365

–73

–20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Postbank:1

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge insgesamt

904

997

–93

–9

1.818

1.942

–124

–6

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

64

96

–32

–34

117

148

–31

–21

Zinsunabhängige Aufwendungen

696

723

–28

–4

1.368

1.413

–45

–3

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Ergebnis vor Steuern

145

177

–33

–18

333

381

–48

–13

Quartalsvergleich 2014 versus 2013

Die Erträge in PBC werden weiterhin von dem aktuellen Niedrigzinsumfeld beeinflusst. Auch verschiedene Sondereffekte haben sich auf die Ergebnisse der zweiten Quartale von 2014 beziehungsweise 2013 ausgewirkt. Die Auswirkungen im Berichtsquartal umfassen insbesondere Aufwendungen in Bezug auf Kreditbearbeitungsgebühren, die das Urteil des Bundesgerichtshofs in Deutschland im Mai 2014 reflektieren. Im zweiten Quartal 2013 hatten sich eine Reihe von positiven Sondereffekten materiell auf das Ergebnis vor Steuern ausgewirkt. Darin waren die teilweise Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank-Kreditkartenkooperation, die teilweise Auflösung von Risikovorsorge sowie bestimmte positive Einmaleffekte in der Postbank enthalten. Abgesehen davon blieb das Ergebnis in PBC nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahresquartal.

Im Berichtsquartal sanken die Erträge in PBC im Vergleich zum Vorjahresquartal um 81 Mio € (3 %) auf 2,4 Mrd €. Der Rückgang bei den Sonstigen Produkten von 100 Mio € (53 %) resultierte in erster Linie aus dem Wegfall der vorgenannten spezifischen Einmaleffekte, die im zweiten Quartal 2013 in der Postbank verzeichnet worden waren. Das Kreditgeschäft zeigte im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres mit einer Ertragssteigerung von 35 Mio € (4 %) eine gute Wachstumsdynamik, die auf gestiegene Volumina und verbesserte Margen zurückzuführen ist. Die Erträge im Wertpapier- und Versicherungsgeschäft legten im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 leicht um 3 Mio € (1 %) zu; ein weiterer Anstieg der Erträge im Vergleich zum Vorjahr. Im Einlagengeschäft nahmen die Erträge im Jahresvergleich nur geringfügig um 8 Mio € (1 %) ab. Dies zeigt den Erfolg der Maßnahmen, die PBC als Reaktion auf das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Europa ergriffen hat. Die Erträge aus Postdienstleistungen und bankfremden Produkten der Postbank sind gegenüber dem zweiten Quartal 2013 um 5 Mio € (4 %) gesunken. Dies entspricht der üblichen Ertragsvolatilität. Ursächlich für den leichten Rückgang der Erträge aus dem Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft um 5 Mio € (2 %) gegenüber dem Vorjahresquartal waren regulatorische Änderungen im Hinblick auf Gebühren für Zahlungstransaktionen.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft reduzierte sich um 49 Mio € (25 %) deutlich gegenüber dem Vergleichsquartal 2013. Dies war der Qualität des Kreditportfolios von PBC und einem günstigen wirtschaftlichen Umfeld in Deutschland zu verdanken. Im Vorjahresquartal wurde ein zusätzlicher Betrag in Höhe von 46 Mio € im Sonstigen Zinsüberschuss ausgewiesen. Dieser resultiert aus einer teilweisen Auflösung von Risikovorsorge der Postbank sowie einer Verbesserung der Kreditqualität der Postbank-Kredite, die der Konzern anlässlich der erstmaligen Postbankkonsolidierung zum beizulegenden Zeitwert bilanziert hatte.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 72 Mio € (4 %) auf 1,8 Mrd €. Dieser Anstieg hängt hauptsächlich mit dem bereits erwähnten Urteil des Bundesgerichtshofs in 2014 zusammen sowie mit der teilweisen Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank-Kreditkartenkooperation im zweiten Quartal des Vorjahres. Ohne Berücksichtigung dieser Sondereffekte entwickelten sich die Zinsunabhängigen Aufwendungen im Quartalsvergleich stabil. Einsparungen durch Effizienzmaßnahmen und gesunkene Umsetzungskosten, die beide Teil unseres OpEx-Programms waren, wurden durch gestiegene Infrastrukturkosten, insbesondere aufgrund höherer aufsichtsrechtlicher Anforderungen, aufgehoben.

Das Ergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 104 Mio € (21 %), vor allem aufgrund der oben erwähnten Sondereffekte.

Die Invested Assets erhöhten sich gegenüber dem 31. März 2014 um 2 Mrd €. Dies war hauptsächlich auf positive Marktwertentwicklungen und Nettomittelzuflüsse, insbesondere im Wertpapiergeschäft, zurückzuführen.

Halbjahresvergleich 2014 versus 2013

Die Erträge in PBC werden weiterhin von dem aktuellen Niedrigzinsumfeld beeinflusst. Auch verschiedene Sondereffekte haben sich auf die Ergebnisse der ersten Jahreshälfte von 2014 beziehungsweise 2013 ausgewirkt. Im ersten Quartal 2014 wurde ein Gewinn in Private & Commercial Banking aus einem in einer vorangegangenen Berichtsperiode getätigten Geschäftsverkauf ausgewiesen. Das zweite Quartal 2014 umfasste Aufwendungen in Bezug auf Kreditbearbeitungsgebühren, die das Urteil des Bundesgerichtshofs in Deutschland im Mai 2014 reflektieren. In der ersten Jahreshälfte 2013 hatten sich die teilweise Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank-Kreditkartenkooperation sowie die teilweise Auflösung von Risikovorsorge der Postbank positiv ausgewirkt.

Die Erträge in PBC nahmen im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2013 um 10 Mio € zu. Das Ertragswachstum im Kreditgeschäft um 43 Mio € (3 %) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 war auf erhöhte Volumina und Margen zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr um 33 Mio € (5 %) gestiegene Erträge aus dem Wertpapier- und Versicherungsgeschäft spiegeln einen verbesserten Ergebnisbeitrag aller Geschäftseinheiten wider, die im Jahresvergleich gute Fortschritte erzielt haben. Die Erträge aus Sonstigen Produkten reduzierten sich im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Mio € (11 %). In der ersten Jahreshälfte 2014 wurde der vorgenannte Gewinn aus einem Geschäftsverkauf ausgewiesen, der in einer vorangegangenen Berichtsperiode abgeschlossen worden war. Dieser Gewinn wurde jedoch durch gesunkene Erträge aus dem nicht operativen Geschäft der Postbank sowie einer Änderung in der Bilanzierung bestimmter produktbezogener Aufwendungen mehr als aufgehoben. Zusätzlich war das erste Halbjahr 2013 durch eine teilweise Auflösung von Risikovorsorge der Postbank positiv beeinflusst worden (in den Erträgen aus Sonstigen Produkten reflektiert, da die Risikovorsorge vor der Konsolidierung gebildet worden war). Die Erträge aus dem Einlagengeschäft sanken infolge einer strategischen Reduzierung von Kundeneinlagenvolumina, insbesondere bei der Postbank, um 14 Mio € (1 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ursächlich für den leichten Rückgang der Erträge aus dem Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft um 13 Mio € (3 %) gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren insbesondere regulatorische Änderungen im Hinblick auf Gebühren für Zahlungstransaktionen. Die Erträge aus Postdienstleistungen und bankfremden Produkten der Postbank sind gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um 8 Mio € (4 %) gesunken. Dies entspricht der üblichen Ertragsvolatilität.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft verringerte sich dank des günstigen Umfelds in Deutschland um 20 Mio € (6 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vorjahreszeitraum wurde ein zusätzlicher Betrag in Höhe von 60 Mio € im Sonstigen Zinsüberschuss ausgewiesen, der eine teilweise Auflösung von Risikovorsorge der Postbank sowie eine Verbesserung der Kreditqualität der Postbank-Kredite widerspiegelt. Letztere hatte der Konzern anlässlich der erstmaligen Postbankkonsolidierung zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um 96 Mio € (3 %). Im Vorjahreszeitraum wirkte sich die Auflösung einer Rückstellung im Zusammenhang mit der Hua Xia Bank-Kreditkartenkooperation positiv aus, während der aktuelle Berichtszeitraum durch die vorgenannten Aufwendungen in Bezug auf Kreditbearbeitungsgebühren belastet wurde. Niedrigeren Umsetzungskosten standen höhere Infrastrukturkosten, vorwiegend infolge der gestiegenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen, gegenüber.

Das Ergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 67 Mio € (7 %), vor allem aufgrund der oben erwähnten Sondereffekte.

Die Invested Assets stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2013 um 4 Mrd €. Diese Entwicklung war auf Nettomittelzuflüsse von 2 Mrd €, insbesondere im Wertpapiergeschäft, und weitere positive Marktwertentwicklungen zurückzuführen.