Aktiva und Verbindlichkeiten

Entwicklung der Aktiva

Der Anstieg um 54 Mrd € (oder 3 %) zum 30. Juni 2014 gegenüber dem 31. Dezember 2013 war hauptsächlich auf eine Erhöhung um 56 Mrd € bei den Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung zurückzuführen, die dem üblicherweise zu verzeichnenden saisonalen Muster von niedrigeren Beständen zum Jahresende gegenüber höheren Volumina im Jahresverlauf entspricht.

Forderungen aus dem Kreditgeschäft stiegen um 11 Mrd € an, wobei höhere Inanspruchnahmen in CB&S sowie GTB teilweise durch einen gesteuerten Abbau in unserer NCOU kompensiert wurden.

Die Barreserve sowie verzinsliche Einlagen bei Kreditinstituten erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 4 Mrd € beziehungsweise 6 Mrd €, hauptsächlich bedingt durch den Anstieg der Einlagen sowie den Mitteln aus den vor kurzem erfolgten Kapitalerhöhungen.

Diese Anstiege wurden durch eine Verringerung der positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von 20 Mrd € teilweise ausgeglichen, diese war im Wesentlichen bei Währungs- und Aktienprodukten zu verzeichnen.

Wechselkursveränderungen (bereits in den oben erwähnten Zahlen enthalten), insbesondere die Aufwertung des Pfund Sterling, des US Dollars, des Japanischen Yen und des Australischen Dollars gegenüber dem Euro, trugen 12 Mrd € zum Anstieg unserer Bilanzsumme in den ersten sechs Monaten in 2014 bei.

Entwicklung der Verbindlichkeiten

Die Summe der Verbindlichkeiten erhöhte sich zum 30. Juni 2014 um 41 Mrd € (oder 3 %) gegenüber dem Jahresende 2013.

Verbindlichkeiten aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um 42 Mrd € erhöht, während negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten um 12 Mrd € fielen. Diese Veränderungen waren hauptsächlich auf die gleichen Ursachen zurückzuführen, die für Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung sowie positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten bereits oben beschrieben wurden.

Einlagen erhöhten sich um 10 Mrd €, bedingt durch Anstiege unserer Refinanzierung in den Bereichen Transaction Banking sowie –in geringerem Umfang– unbesicherte Wholesale-Refinanzierung.

Verbindlichkeiten aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Repos) und Wertpapierleihen, sowohl auf Basis fortgeführter Anschaffungskosten als auch zum beizulegenden Zeitwert bewertet, sind insgesamt um 9 Mrd € angestiegen, hauptsächlich bedingt durch höhere Kundenaktivität sowie befristete besicherte Finanzierung von Handelsbeständen in CB&S.

Langfristige Verbindlichkeiten haben sich um 7 Mrd € erhöht, hauptsächlich aufgrund höherer Finanzierungsaktivitäten, die das Volumen der im ersten Halbjahr 2014 fällig gewordenen Verbindlichkeiten überstiegen.