Grundlage der Erstellung

 (nicht testiert)

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss beinhaltet die Abschlüsse der Deutschen Bank AG sowie ihrer Tochtergesellschaften (zusammen der „Konzern“) und wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Dieser Abschluss wird in Übereinstimmung mit dem IFRS-Standard zur Zwischenberichterstattung (IAS 34, „Interim Financial Reporting“) dargestellt und steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards („IFRS“), wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden. Die Anwendung der IFRS führt zu keinen Unterschieden zwischen den von der EU übernommenen IFRS und den vom IASB veröffentlichten IFRS.

Einige im Lagebericht enthaltene IFRS-Anhangangaben sind ein wesentlicher Bestandteil des Konzernzwischenabschlusses. Diese sind die Segmentergebnisse in den Angaben zur Segmentberichterstattung, die im „Überblick zur Finanz- und Ertragslage: Segmentüberblick“ des Lageberichts dargestellt sind. Die Darstellung dieser Informationen erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 34 und IFRS 8 „Operating Segments“.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Deutschen Bank ist nicht testiert und beinhaltet zusätzliche Angaben zur Segmentberichterstattung, zur Gewinn- und Verlustrechnung, zur Bilanz und zu Sonstigen Finanzinformationen. Er sollte in Verbindung mit dem testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2013 gelesen werden, der mit Ausnahme der in der Anhangangabe „Effekt aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden“ dargelegten erstmals angewandten Rechnungslegungsvorschriften nach den gleichen Rechnungslegungsgrundsätzen und wesentlichen Rechnungslegungseinschätzungen aufgestellt wurde.

Die Erstellung von Abschlüssen gemäß IFRS verlangt vom Management, Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu treffen.

Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Ausweis von Aktiva und Passiva, von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen. Die veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres gewertet werden.

Funding Valuation Adjustment

Im vierten Quartal 2013 hat der Konzern die Einführung einer Bewertungsmethodik zur Berücksichtigung von marktimplizierten Refinanzierungskosten für nicht besicherte derivative Positionen abgeschlossen (üblicherweise als „Funding Valuation Adjustment“ bezeichnet). Die Einführung des Funding Valuation Adjustment ist eine Antwort auf zunehmende Belege dafür, dass die Fristigkeit der Finanzierung einen wichtigen Bestandteil des beizulegenden Zeitwerts für nicht besicherte Derivate darstellt. Der daraus resultierende Verlust von 366 Mio € wurde in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im vierten Quartal 2013 erfasst.

Zinserträge und -aufwendungen aus Forderungen und Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen und Provisionsüberschuss aus dem Beratungsgeschäft

Als Folge von Fehlern passte der Konzern im vierten Quartal 2013 für die am 31. Dezember 2012 und 2011 abgelaufenen Geschäftsjahre Vergleichsangaben für bestimmte Positionen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt an. Diese Anpassung hatte keine Auswirkungen auf den Zinsüberschuss, die Erträge, den Jahresüberschuss oder das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital. Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen des Fehlers auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das dritte Quartal 2013 und die ersten neun Monate 2013.

 

3. Quartal 2013

in Mio €

Bestand wie ausgewiesen

Forderungen aus Wertpapier­leihen/Verbindlich­keiten aus Wertpapier­leihen

Provisions­überschuss aus dem Beratungs­geschäft

Bestand berichtigt

Zinsen und ähnliche Erträge

6.718

–170

0

6.548

Zinsaufwendungen

–3.081

170

0

–2.911

Provisionsüberschuss

3.028

0

106

3.134

Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen

413

0

–106

307

 

Jan. – Sep. 2013

in Mio €

Bestand wie ausgewiesen

Forderungen aus Wertpapier­leihen/Verbindlich­keiten aus Wertpapier­leihen

Provisions­überschuss aus dem Beratungs­geschäft

Bestand berichtigt

Zinsen und ähnliche Erträge

20.301

–504

0

19.797

Zinsaufwendungen

–9.362

504

0

–8.858

Provisionsüberschuss

8.878

0

356

9.234

Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen

4.594

0

–356

4.238

Zinserträge und -aufwendungen aus Forderungen und Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen. Rückwirkende Anpassungen zur Neudarstellung von Zinserträgen und -aufwendungen sind durchgeführt worden, um gezahlte und erhaltene Provisionen für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihegeschäften präziser darzustellen. Die Anpassung führte zu einer Verminderung des Zinsertrags und -aufwands, hatte aber keine Auswirkungen auf den Zinsüberschuss, den Jahresüberschuss oder das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital.

Provisionsüberschuss aus dem Beratungsgeschäft. Rückwirkende Anpassungen zur Umklassifizierung von Provisionen des Beratungsgeschäfts aus dem Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen in den Provisionsüberschuss sind durchgeführt worden. Im Einklang mit den Rechnungslegungsgrundsätzen des Konzerns spiegelt diese Umklassifizierung besser die Art der Provisionsüberschüsse als leistungsbasierte Aktivität wider. Die Umklassifizierung hatte keine Auswirkungen auf die Erträge, den Jahresüberschuss oder das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital.