Segmentbericht­erstattung

 (nicht testiert)

Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem sogenannten „Managementansatz“, demzufolge Segmentinformationen auf Basis der internen Managementberichterstattung darzustellen sind. Der Vorstand der Deutschen Bank als sogenannter Chief Operating Decision Maker überprüft diese regelmäßig, um den verschiedenen Segmenten Ressourcen zuzuteilen und ihre Performance zu bewerten.

Zu Beginn des ersten Quartals 2014 wurde der Zinsüberschuss als Teil der Erträge, des Ergebnisses vor Steuern und darauf bezogener Kennzahlen für US-amerikanische steuerfreie Wertpapiere im Bereich Corporate Banking & Securities als voll steuerpflichtig ausgewiesen. Dadurch ist es dem Management möglich, die Performance steuerpflichtiger und steuerfreier Wertpapiere in Corporate Banking & Securities zu vergleichen. Durch diese Modifizierung des Bilanzausweises erhöhte sich der Zinsüberschuss in CB&S im dritten Quartal 2014 um 19,5 Mio € (für die ersten neun Monate 2014 um 41,6 Mio €). Dieser Anstieg wird in den konsolidierten Konzernzahlen durch einen umgekehrten Betrag in Consolidation & Adjustments ausgeglichen. Die Vergleichszahlen des vorangehenden Berichtszeitraums wurden wegen ihrer geringen Bedeutung nicht angepasst. Der für die Ermittlung des Zinsüberschusses – bei einer unterstellten vollen Steuerpflicht – genutzte Steuersatz beträgt für den überwiegenden Teil der steuerfreien US-Wertpapiere 35 %. Die in der NCOU gehaltenen US-amerikanischen steuerfreien Wertpapiere werden aufgrund unterschiedlicher Methoden bei der Steuerung von zum Kerngeschäft und nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten als nicht voll steuerpflichtig ausgewiesen.

Segmente

Die Segmentberichterstattung folgt der den internen Managementberichtssystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Auf dieser Basis wird die finanzielle Performance der Segmente beurteilt und über die Zuteilung der Ressourcen zu den Segmenten entschieden. Vergleichszahlen für frühere Perioden wurden aufgrund geringfügiger organisatorischer Änderungen angepasst, wenn diese in den internen Berichtssystemen des Konzerns berücksichtigt wurden.

Allokation des durchschnittlichen Active Equity

Der zuzurechnende Gesamtbetrag des durchschnittlichen Active Equity wird nach dem höheren Wert von gesamtökonomischem Risiko und aufsichtsrechtlichem Kapitalbedarf des Konzerns bestimmt. Seit 2013 verwendet der Konzern eine angepasste Allokationsmethode des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente, um den weiter gestiegenen Anforderungen an das aufsichtsrechtliche Kapital gemäß CRR/CRD 4 Rechnung zu tragen und die Kapitalallokation auch weiterhin mit den kommunizierten Kapital- und Renditezielen im Einklang zu halten. Nach der neuen Methode wird der interne Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital auf Grundlage einer Kernkapitalquote von 10 % auf Konzernebene berechnet, wobei von einem voll implementierten CRR/CRD 4-Regelwerk ausgegangen wird. Daher ist auch die Basis der Allokation, das heißt Risikoaktiva und bestimmte regulatorische Kapitalabzugsposten, auf Basis eines voll umgesetzten CRR/CRD 4-Regelwerks definiert. Überschreitet das durchschnittliche Active Equity des Konzerns den höheren Wert des gesamtökonomischen Risikos oder des aufsichtsrechtlichen Kapitalbedarfs, wird der Mehrbetrag C&A zugeordnet.

Segmentergebnisse

Weitere Informationen zu den Segmentergebnissen einschließlich der Überleitung auf den Konzernabschluss nach IFRS enthält der Abschnitt „Lagebericht: Überblick über die Geschäftsentwicklung: Geschäftsergebnisse: Segmentergebnisse“ dieses Zwischenberichts.