Unternehmensbereich Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM)

 

3. Quartal

 

 

Jan. − Sep.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2014

2013

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

2014

2013

Absolute Veränderung

Veränderung
in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge:

 

 

 

 

 

 

 

 

Managementgebühren und sonstige laufende Erträge

659

633

25

4

1.914

1.825

89

5

Transaktionsbezogene Erträge

250

229

21

9

592

657

–66

–10

Zinsüberschuss

147

135

12

9

455

432

23

5

Sonstige Erträge

131

81

50

61

298

253

44

18

Marktwertanpassungen im Versicherungsgeschäft in Abbey Life

80

186

–106

–57

210

382

–172

–45

Erträge insgesamt

1.267

1.265

1

0

3.468

3.550

–82

–2

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

1

1

0

–12

–7

14

–20

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

977

982

–5

–1

2.812

2.954

–142

–5

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufwendungen im Versicherungsgeschäft

77

171

–94

–55

209

356

–147

–41

Restrukturierungsaufwand

6

16

–10

–62

20

159

–139

–87

Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

1

N/A

0

0

0

N/A

Ergebnis vor Steuern

288

283

6

2

662

582

80

14

Quartalsvergleich 2014 versus 2013

Auch im dritten Quartal 2014 hat die Deutsche AWM von steigenden Märkten, höheren Neumittelzuflüssen und einem Anstieg des verwalteten Vermögens profitiert. Eine höhere Volatilität im Berichtsquartal führte zu gestiegenen Kundenaktivitäten und Erträgen aus Handelsgeschäften. Die Performance wird jedoch weiterhin von steigenden Kosten aufgrund aufsichtsrechtlicher Anforderungen und einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld beeinflusst. Dadurch waren die Margen im Einlagengeschäft weiterhin unter Druck.

Die Erträge in der Deutschen AWM lagen bei 1,3 Mrd € und waren damit im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert.

Die Managementgebühren und sonstigen laufenden Erträge nahmen um 25 Mio € (4 %) zu. Grund hierfür war ein Anstieg der durchschnittlichen verwalteten Vermögenswerte im Berichtsquartal nach Zuflüssen und positiven Markt- und Währungseffekten. Die transaktionsbezogenen Erträge stiegen um 21 Mio € (9 %), was auf höhere Transaktionsvolumina in strukturierten und Devisenprodukten mit Privatkunden zurückzuführen ist. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 12 Mio € (9 %) infolge eines höheren Kreditvolumens und verbesserter Kreditmargen im Berichtsquartal. Die sonstigen Erträge stiegen gegenüber dem dritten Quartal 2013 um 50 Mio € (61 %), hauptsächlich aufgrund verbesserter positiver Effekte aus Veränderungen der Marktwerte. Marktwertgewinne bei Investitionen, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken, gingen gegenüber dem Vorjahresquartal um 106 Mio € zurück.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft blieb gegenüber dem dritten Quartal 2013 unverändert auf sehr niedrigem Niveau.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im dritten Quartal 2014 mit 977 Mio € um 5 Mio € (1 %) unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Grund dafür waren niedrigere Aufwendungen im Versicherungsgeschäft. Diese Effekte wurde aufgehoben durch die im vergangenen Jahr erfolgte Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, gestiegene Vergütungsaufwendungen im Zusammenhang mit erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Berichterstattung und vermehrten Umsetzungskosten im Rahmen von OpEx.

Das Ergebnis vor Steuern lag im Berichtsquartal mit 288 Mio € um 6 Mio € (2 %) über dem Wert des Vergleichszeitraums.

Im dritten Quartal 2014 beliefen sich die Invested Assets auf 1.006 Mrd € und lagen damit um 51 Mrd € höher als zum 30. Juni 2014. Dies war hauptsächlich zurückzuführen auf positive Währungseffekte von 31 Mrd €, Zuflüsse von 17 Mrd € und Markteffekte von 5 Mrd €. Die Nettomittelzuflüsse von 17 Mrd € waren in allen Produkten sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Geschäft mit institutionellen Kunden zu verzeichnen.

Neunmonatsvergleich 2014 versus 2013

Auch in den ersten neun Monaten 2014 hat die Deutsche AWM von steigenden Märkten, höheren Neumittelzuflüssen und einem Anstieg des verwalteten Vermögens profitiert. Dieser positive Effekt wurde aufgehoben durch niedrigere transaktionsbezogene Erträge, geringere Kundenaktivitäten und gestiegene Aufwendungen hauptsächlich im Zusammenhang mit erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Die Erträge von Deutsche AWM gingen in den ersten neun Monaten 2014 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 82 Mio € (2 %) zurück. Die Managementgebühren und sonstigen laufenden Erträge nahmen um 89 Mio € (5 %) zu. Grund hierfür war ein Anstieg der durchschnittlichen verwalteten Vermögenswerte nach Zuflüssen und Markteffekten. Die erfolgsabhängigen, transaktionsbezogenen Erträge sanken um 66 Mio € (10 %), was auf niedrigere erfolgsabhängige Provisionserträge aus alternativen Anlageformen sowie geringere Transaktionserträge aus Kapitalmarkt- und Devisenproduktgeschäften mit Privatkunden zurückzuführen ist. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 23 Mio € (5 %) infolge eines höheren Kreditvolumens und verbesserter Kreditmargen. Die Sonstigen Erträge stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum um 45 Mio € (18 %), teilweise aufgrund höherer Erträge aus alternativen Anlageformen. Marktwertgewinne bei Investitionen, die Leistungen im Zusammenhang mit dem Versicherungsgeschäft von Abbey Life decken, reduzierten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 172 Mio € (45 %).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag um 20 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Rückgang resultierte vorwiegend aus geringeren Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen im Kreditgeschäft sowie Wertaufholungen im zweiten Quartal 2014.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen in den ersten neun Monaten 2014 bei 2,8 Mrd € und waren damit um 142 Mio € (5 %) niedriger als im Vorjahreszeitraum. Dies ist zurückzuführen auf niedrigere Aufwendungen im Versicherungsgeschäft, geringere Umsetzungskosten für das OpEx-Programm sowie die positiven Auswirkungen der fortlaufenden OpEx-Maßnahmen. Diese Effekte wurden aufgehoben durch die im vergangenen Jahr erfolgte Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und gestiegene Vergütungsaufwendungen im Zusammenhang mit erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Berichterstattung.

Das Ergebnis vor Steuern lag im Berichtszeitraum mit 662 Mio € um 80 Mio € (14 %) über dem Wert des Vergleichszeitraums, hauptsächlich aufgrund niedrigerer Zinsunabhängiger Aufwendungen.