Segmentbericht­erstattung

 (nicht testiert)

Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem sogenannten „Managementansatz“, demzufolge diese auf Basis der internen Managementberichterstattung darzustellen sind. Der Vorstand der Deutschen Bank als sogenannter Chief Operating Decision Maker überprüft diese regelmäßig, um den verschiedenen Segmenten Ressourcen zuzuteilen und ihre Performance zu bewerten.

Zu Beginn des ersten Quartals 2014 wurde der Zinsüberschuss als Teil der Erträge, des Ergebnisses vor Steuern und darauf bezogener Kennzahlen für US-amerikanische steuerfreie Wertpapiere im Bereich CB&S als voll steuerpflichtig ausgewiesen. Dadurch kann das Management die Performance steuerpflichtiger und steuerfreier Wertpapiere in Corporate Banking & Securities vergleichen. Durch diese Modifizierung des Bilanzausweises erhöhte sich der Zinsüberschuss in CB&S im zweiten Quartal 2015 um 29 Mio € (im zweiten Quartal 2014: 14 Mio €) beziehungsweise 55 Mio € im ersten Halbjahr 2015 (im ersten Halbjahr 2014: 22 Mio €). Dieser Anstieg wird in den konsolidierten Konzernzahlen durch einen umgekehrten Betrag in Consolidation & Adjustments ausgeglichen. Der für die Ermittlung des Zinsüberschusses – bei einer unterstellten vollen Steuerpflicht – angewandte Steuersatz beträgt für den überwiegenden Teil der steuerfreien US-Wertpapiere 35 %. Die in der NCOU gehaltenen US-amerikanischen steuerfreien Wertpapiere werden aufgrund unterschiedlicher Methoden bei der Steuerung von zum Kerngeschäft und nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten als nicht voll steuerpflichtig ausgewiesen.

Mit Beginn des zweiten Quartals 2015 werden spezifische Ertrags- und Kostenpositionen, wie die Bankenabgabe, die bisher in C&A erfasst wurden, den Geschäftsbereichen zugewiesen. Die Bankenabgabe wird über das Geschäftsjahr hinweg allokiert. Der Steuersatz der bei der Berechnung der Eigenkapitalrendite nach Steuern zugrunde gelegt wurde, ist ebenfalls angepasst worden. Die Vergleichswerte des Vorjahres wurden angepasst, um diese Änderungen widerzuspiegeln.

Segmente

Die Segmentberichterstattung folgt der den internen Managementberichterstattungssystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Auf dieser Basis wird die finanzielle Performance der Segmente beurteilt und über die Zuteilung der Ressourcen zu den Segmenten entschieden. Vergleichszahlen für frühere Perioden wurden bei geringfügigen organisatorischen Änderungen angepasst, wenn diese in den Managementberichterstattungssystemen des Konzerns berücksichtigt wurden.

Im zweiten Quartal 2015 haben wir die nachstehenden Investitionen oder Desinvestitionen getätigt:

Im Juni hat der Finanzinformationsdienstleister Markit eine Zweitplatzierung (Secondary Public Offering) durchgeführt. Im Rahmen dieses Angebots hat Markit zudem Eigene Aktien von zahlreichen Aktionären, darunter die Deutsche Bank, zurück erworben. Die Deutsche Bank hat rund 4 Millionen der 5,8 Millionen (2,7 %) ihrer Markit-Aktien angeboten.

Im April 2015 gab die Deutsche Bank ihre Absicht bekannt, die Deutsche Postbank AG („Postbank“) im Rahmen der Strategie 2020 zu entkonsolidieren. In einem vorbereitenden Schritt erwarb die Deutsche Bank zusätzlich 2,7 % der Postbank-Aktien und erhöhte damit ihre Beteiligung auf 96,8 %. Darüber hinaus bat die Deutsche Bank das Management der Postbank, alles Erforderliche zu tun, um Minderheitsaktionäre auszuschließen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Signifikante Transaktionen“ in diesem Zwischenbericht.

Allokation des durchschnittlichen Active Equity

Der zugewiesene Gesamtbetrag des durchschnittlichen Active Equity wird nach dem höheren Wert des ökonomischen Risikos und des aufsichtsrechtlichen Kapitalbedarfs des Konzerns bestimmt. Ab 2015 berücksichtigt der Konzern bei der Allokation des durchschnittlichen Active Equity auf die Segmente die bekannt gegebenen Kapital- und Verschuldungsziele. Nach der neuen Methode wird der interne Bedarf an aufsichtsrechtlichem Kapital auf Basis einer angestrebten Tier-1-Kernkapitalquote von 10 % (11 % ab Juni 2015) und einer Zielverschuldungsquote nach CRD 4 von 3,5 % (5 % ab Juni 2015), jeweils auf Konzernebene, berechnet. Dabei wird für beide Quoten von einer Vollumsetzung der CRR/CRD 4-Vorschriften ausgegangen. Übersteigen die Tier-1-Kernkapitalquote und die Verschuldungsquote des Konzerns die Zielwerte, wird das überschüssige durchschnittliche Active Equity C&A zugeordnet. Das durchschnittliche Active Equity ist der Mittelwert aus den vorgenannten unterschiedlichen Zielen.

Segmentergebnisse

Weitere Informationen zu den Segmentergebnissen einschließlich der Überleitung auf den Konzernabschluss nach IFRS enthält der Abschnitt „Lagebericht: Überblick über die Geschäftsentwicklung: Geschäftsergebnisse: Segmentergebnisse“ dieses Zwischenberichts.