Sonstige Informationen

 (nicht testiert)

Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen

Dieses Dokument und auch andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Größen des historischen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden.

Vollumgesetzte CRR/CRD 4-Verschuldungsquote

Als Teil seines Bilanzmanagements verwendet der Konzern eine CRR/CRD 4-Verschuldungsquote auf Basis der Vollumsetzung, die das Kernkapital auf Basis der Vollumsetzung im Verhältnis zum CRR/CRD 4-Risikomaß setzt. Das Risikomaß wird durch Anpassungen der Bilanzsumme gemäß IFRS ermittelt. Diese Kennzahl wird in diesem Bericht im Abschnitt “Lagebericht: Risikobericht: Bilanzmanagement” erläutert.

Eigenkapitalrendite vor Steuern und nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity (eine nicht nach IFRS ermittelte Messgröße) basiert auf dem prozentualen Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steuern am durchschnittlichen Active Equity des Konzerns. Beide werden nachfolgend definiert.

Für den Konzern werden die Eigenkapitalrenditen nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital, dem durchschnittlichen Active Equity und dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital unter Berücksichtigung der berichteten effektiven Steuerquote des Konzerns ermittelt, die für das zweite Quartal 2015 33 % (zweites Quartal 2014: 74 %) und im Sechsmonatszeitraum 2015 49 % (Sechsmonatszeitraum 2014: 48 %) betrug. Für die Segmente wird für die Eigenkapitalrendite nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity für das zweite Quartal 2015 eine Steuerquote von 35 % (zweites Quartal 2014: 35 %) und für den Sechsmonatszeitraum 2015 ein Steuerquote von 35 % (Sechsmonatszeitraum 2014: 35 %) angewendet.

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis vor Steuern: Diese nicht nach IFRS ermittelte Zielgröße errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnis vor Steuern wie folgt.

 

2. Quartal

Jan. – Jun.

in Mio €

2015

2014

2015

2014

Ergebnis vor Steuern

1.228

917

2.708

2.597

Abzüglich das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Konzernergebnis vor Steuern

−22

−1

−38

−21

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis vor Steuern

1.206

916

2.670

2.576

Durchschnittliches Active Equity: Der Konzern berechnet das Active Equity, um einen Vergleich mit Wettbewerbern zu vereinfachen, und verweist auf das Active Equity bei der Berechnung verschiedenster Kennziffern. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Messgröße nach IFRS. Bei einem Vergleich der Kennzahlen des Konzerns, die auf dem Active Equity basieren, mit denen anderer Unternehmen sollten stets auch Unterschiede bei der Berechnung dieser Kennzahlen berücksichtigt werden. Der Konzern bereinigt das durchschnittliche den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital um die durchschnittliche Dividendenzahlung, für die jedes Quartal eine Abgrenzung vorgenommen und die im Folgejahr nach Zustimmung der Hauptversammlung ausgezahlt wird.

 

2. Quartal

Jan. – Jun.

in Mio €

2015

2014

2015

2014

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

71.865

58.125

71.299

56.877

Durchschnittliche Dividendenabgrenzungen

−905

−703

−998

−757

Durchschnittliches Active Equity

70.960

57.422

70.302

56.120

Die Eigenkapitalrenditen vor Steuern und nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity werden nachfolgend dargestellt. Zum Vergleich werden die Eigenkapitalrenditen vor Steuern und nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital) dargestellt. Diese sind als prozentualer Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steuern beziehungsweise des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses nach Steuern an dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital definiert.

 

2. Quartal

Jan. – Jun.

in %

2015

2014

2015

2014

Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)

6,7

6,3

7,5

9,1

Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)

6,8

6,4

7,6

9,2

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)

4,4

1,6

3,8

4,6

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)

4,5

1,6

3,8

4,7

Eigenkapitalrendite nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren materiellen Eigenkapital

Die Eigenkapitalrendite nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital wird als den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis nach Steuern, dividiert durch das durchschnittliche den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare materielle Eigenkapital, ermittelt. Das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Ergebnis nach Steuern ist als Ergebnis nach Steuern, abzüglich des den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Konzernergebnis nach Steuern, definiert. Das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare materielle Eigenkapital wird ermittelt, indem der Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte von dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital in der Bilanz subtrahiert wird.

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2. Quartal

Jan. – Jun.

2015

2014

2015

2014

1

Das durchschnittliche den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare materielle Eigenkapital wird für das zweite Quartal als Durchschnitt der letzten vier Monatswerte und für den Sechsmonatszeitraum als Durchschnitt der letzten sieben Monatswerte ermittelt.

2

Für den Konzern basiert die Berechnung auf einer Steuerquote die unter „Eigenkapitalrendite vor Steuern und nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity“ beschrieben ist.

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital1

71.865

58.125

71.299

56.877

Durchschnittliche Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte

−15.697

−14.029

−15.548

−14.003

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares materielles Eigenkapital

56.168

44.096

55.751

42.874

Ergebnis vor Steuern2

818

238

1.377

1.341

Abzüglich Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares Konzernergebnis nach Steuern

−22

−1

−38

−21

Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Ergebnis nach Steuern

796

237

1.339

1.320

Eigenkapitalrendite nach Steuern basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital (in %)

5,7

2,1

4,8

6,2

Nettovermögen und materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)

Das Nettovermögen und das materielle Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) sind finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Sie werden von Investoren und Analysten als verlässliche Kennzahlen zur Beurteilung der Kapitaladäquanz genutzt. Das Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital dividiert durch die Anzahl der zum Bilanzstichtag ausstehenden Stammaktien (unverwässert). Das materielle Nettovermögen errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital abzüglich der Position „Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte“. Das materielle Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) entspricht dann dem materiellen Nettovermögen dividiert durch die Anzahl der zum Bilanzstichtag ausstehenden Stammaktien (unverwässert).

Materielles Nettovermögen

in Mio €

30.6.2015

31.12.2014

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital (Nettovermögen)

70.762

68.351

Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte

−15.689

−14.951

Materielles Nettovermögen

55.073

53.400

Ausstehende Stammaktien (unverwässert)

in Mio
(sofern nicht anders angegeben)

30.6.2015

31.12.2014

Anzahl ausgegebene Stammaktien

1.379,3

1.379,3

Aktien im Eigenbestand

−0,3

−0,3

Gewährte Aktienrechte (unverfallbar)

18,3

6,8

Ausstehende Stammaktien (unverwässert)

1.397,2

1.385,8

 

 

 

Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) in €

50,64

49,32

Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) in €

39,42

38,53

Bewertungsanpassungen

In der Beschreibung unserer divisionalen Performance im Abschnitt „Lagebericht: Überblick über die Geschäftsentwicklung: Deutsche Bank-Konzern: Unternehmensbereiche: Corporate Banking & Securities (CB&S)“ des vorliegenden Zwischenberichts werden die kreditrisikobezogene Bewertungsanpassung (Credit Valuation Adjustment, CVA), forderungsbezogene Bewertungsanpassung (Debt Valuation Adjustment, DVA) und refinanzierungsbezogene Bewertungsanpassung (Funding Valuation Adjustment, FVA) aufgeführt.

Wie im Finanzbericht 2014 in Anhangangabe 14 „Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente“ erläutert, wird die CVA auf Derivatepositionen angewandt und durch Einschätzung der potenziellen Kreditschulden gegenüber einem Kontrahenten bestimmt. Bei der Ermittlung der CVA werden alle gehaltenen Sicherheiten, die Effekte von Aufrechnungsvereinbarungen, die erwarteten Verluste bei Ausfall sowie die Kreditrisiken auf Basis der vorliegenden Marktinformationen, einschließlich Prämien für Kreditabsicherungen (CDS-Spreads), berücksichtigt.

Die CVA gemäß den CRR/CRD 4-Kapitalvorschriften erhöht die risikogewichteten Aktiva (RWA) des Konzerns. Der Konzern versucht diese CVA RWA durch Absicherungen über Kreditderivate-Swaps zu reduzieren. Diese regulatorische Absicherung der CVA RWA erfolgt zusätzlich zur Absicherung für CVA-Exposures gemäß den IFRS-Vorschriften für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften und führt daher zu Marktwertschwankungen in der Gewinn- und Verlustrechnung, die als Ertragsposten ausgewiesen werden.

Die DVA berücksichtigt die Auswirkungen des Kreditrisikos des Konzerns bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der finanziellen Verpflichtungen (einschließlich Derivatekontrakten).

Die FVA wird auf nicht vollständig mit Sicherheiten unterlegte Derivatepositionen angewandt. Sie reflektiert die marktimplizierten Refinanzierungskosten für Aktiva und Passiva und berücksichtigt bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts nicht vollständig mit Sicherheiten unterlegter Derivatepositionen den Barwert der Finanzierungskosten.