Unternehmensbereich Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM)

 

2. Quartal

 

 

Jan. – Jun.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2015

2014

Absolute Veränderung

Veränderung in %

2015

2014

Absolute Veränderung

Veränderung in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge:

 

 

 

 

 

 

 

 

Managementgebühren und sonstige laufende Erträge

816

642

174

27

1.596

1.255

341

27

Transaktionsbezogene Erträge

225

159

66

41

410

342

68

20

Zinsüberschuss

191

151

40

27

383

299

84

28

Sonstige Erträge

182

101

81

80

228

172

55

32

Marktwertanpassungen im Versicherungsgeschäft in Abbey Life

1

80

–79

–98

178

130

48

37

Erträge insgesamt

1.415

1.133

282

25

2.794

2.198

596

27

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

1

–6

7

N/A

4

–7

12

N/A

Zinsunabhängige Aufwendungen

993

936

57

6

2.077

1.836

241

13

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufwendungen im Versicherungsgeschäft

10

80

–70

–88

163

132

31

24

Restrukturierungsaufwand

0

10

–10

N/A

0

14

–15

N/A

Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

N/A

0

–1

0

–67

Ergebnis vor Steuern

422

204

218

107

713

371

343

93

Quartalsvergleich 2015 versus 2014

Im zweiten Quartal 2015 hat Deutsche AWM weiterhin von steigenden Märkten, anhaltenden Nettomittelzuflüssen und einer Zunahme des verwalteten Vermögens profitiert.

Die Erträge in Deutsche AWM lagen im Berichtsquartal mit 1,4 Mrd € um 282 Mio € (25 %) über dem Wert des Vorjahresquartals.

Die Managementgebühren und sonstigen laufenden Erträge nahmen um 174 Mio € (27 %) zu. Grund hierfür war ein Anstieg des durchschnittlichen verwalteten Vermögens im Berichtsquartal nach Mittelzuflüssen sowie positiven Markt- und Währungseffekten. Die erfolgsabhängigen und transaktionsbezogenen Erträge sowie sonstigen einmaligen Erträge nahmen infolge der höheren erfolgsabhängigen Provisionen und Transaktionsgebühren im Geschäft mit alternativen Anlagen sowie gestiegenen transaktionsbezogenen Erträgen aus Aktien sowie strukturierten und Devisenprodukten zu. Der Zinsüberschuss erhöhte sich infolge positiver Währungseffekte, reduzierter Finanzierungskosten und eines gestiegenen Kreditvolumens um 40 Mio € (27 %). Die Erträge aus Sonstigen Produkten verbesserten sich gegenüber dem zweiten Quartal 2014 um 81 Mio € (80 %), hauptsächlich aufgrund günstiger Auswirkungen auf zum beizulegenden Zeitwert bewertete Garantien für Altersvorsorgeprodukte und gestiegener Erträge aus alternativen Anlagen. Die Marktwertanpassungen im Versicherungsgeschäft von Abbey Life sanken gegenüber dem Vorjahresquartal um 79 Mio €.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft blieb auf einem sehr niedrigen Niveau. Das Vergleichsquartal des Vorjahres enthält einen hohen Erlös aus einer abgeschriebenen Position in den USA.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im zweiten Quartal 2015 mit 1,0 Mrd € um 57 Mio € (6 %) über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Dies resultierte aus Währungseffekten, höheren ertragsgetriebenen Aufwendungen, gestiegenen Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten und erhöhten Vergütungsaufwendungen, die vor allem auf strengere aufsichtsrechtliche Anforderungen und strategische Neueinstellungen zurückzuführen waren. Diese Effekte wurden teilweise durch geringere Umsetzungskosten im Rahmen des OpEx-Programms und gesunkene Aufwendungen im Versicherungsgeschäft ausgeglichen.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsquartal 422 Mio € und war damit um 218 Mio € (107 %) höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ursächlich hierfür war der vorgenannte Ertragsanstieg.

Die Invested Assets beliefen sich zum 30. Juni 2015 auf 1,1 Bio €. Der Rückgang um 24 Mrd € im Vergleich zum 31. März 2015 ist hauptsächlich auf negative Markt- und Währungsentwicklungen von jeweils 19 Mrd € und 18 Mrd € zurückzuführen. Dem stehen Nettomittelzuflüsse von 15 Mrd € in allen Produkten und Regionen entgegen, insbesondere jedoch im Geschäft mit aktiven und passiven Produkten sowie in der Vermögensverwaltung.

Halbjahresvergleich 2015 versus 2014

In den ersten sechs Monaten 2015 hat Deutsche AWM weiterhin von steigenden Märkten, höheren Neumittelzuflüssen und einem Anstieg des verwalteten Vermögens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum profitiert.

Die Erträge von Deutsche AWM stiegen im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 596 Mio € (27 %). Die Managementgebühren und sonstigen laufenden Erträge nahmen um 341 Mio € (27 %) zu. Grund hierfür war ein Anstieg des durchschnittlichen verwalteten Vermögens aufgrund von Zuflüssen sowie positiven Markt- und Währungseffekten. Die erfolgsabhängigen und Transaktionsgebühren sowie die sonstigen einmaligen Erträge stiegen um 68 Mio € (20 %), was auf höhere erfolgsabhängige und Transaktionsgebühren aus alternativen Anlagen sowie gestiegene Transaktionserträge aus Kapitalmarkttransaktionen und strukturierten sowie Devisenprodukten für Privatkunden zurückzuführen war. Der Zinsüberschuss stieg infolge positiver Währungseffekte, reduzierter Finanzierungskosten und eines gestiegenen Kreditvolumens um 84 Mio € (28 %). Die Erträge aus Sonstigen Produkten erhöhten sich gegenüber den ersten sechs Monaten 2014 um 55 Mio € (32 %). Dies war hauptsächlich auf gestiegene Erträge aus alternativen Anlagen zurückzuführen, die durch eine Abschreibung im Zusammenhang mit dem HETA Engagement von 110 Mio € bei aktiven Produkten im ersten Quartal 2015 aufgehoben wurden. Die Marktwertanpassungen im Versicherungsgeschäft von Abbey Life stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 um 48 Mio € (37 %).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft blieb auf einem sehr niedrigen Niveau. Das Vergleichshalbjahr des Vorjahres beinhaltet einen hohen Erlös aus einer abgeschriebenen Position in den USA..

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen lagen im ersten Halbjahr 2015 mit 2,1 Mrd € um 241 Mio € (13 %) über dem Vergleichswert des Vorjahres. Grund dafür waren Währungseffekte, höhere ertragsgetriebene Kosten, gestiegene Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten und erhöhte Vergütungsaufwendungen, die vor allem auf strengere aufsichtsrechtliche Anforderungen und strategische Neueinstellungen zurückzuführen waren, sowie gestiegene Aufwendungen im Versicherungsgeschäft. Diese Effekte wurden teilweise durch geringere Umsetzungskosten im Rahmen des OpEx-Programms ausgeglichen.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtszeitraum 713 Mio € und war damit um 343 Mio € (93 %) höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ursächlich hierfür war der vorgenannte Ertragsanstieg.

In den ersten sechs Monaten 2015 beliefen sich die Invested Assets auf 1,1 Bio €. Der Anstieg um 96 Mrd € gegenüber dem 31. Dezember 2014 war hauptsächlich auf Währungseffekte von 45 Mrd €, Zuflüsse von 32 Mrd € sowie auf positive Marktwertentwicklungen von 27 Mrd € zurückzuführen. Dem stand ein negativer Effekt aus Veräußerungen in Höhe von 6 Mrd € entgegen.