Unternehmensbereich Non-Core Operations Unit (NCOU)

 

2. Quartal

 

 

Jan. – Jun.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2015

2014

Absolute Veränderung

Veränderung in %

2015

2014

Absolute Veränderung

Veränderung in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge insgesamt

201

–53

253

N/A

537

9

528

N/A

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

5

19

–14

–72

33

86

–53

–62

Zinsunabhängige Aufwendungen

1.104

518

586

113

1.794

1.056

738

70

Davon:

 

 

 

 

 

 

 

 

Restrukturierungsaufwand

3

1

2

N/A

3

3

0

–6

Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Ergebnis vor Steuern

–909

–590

–319

54

–1.290

–1.133

–157

14

Quartalsvergleich 2015 versus 2014

Im Berichtsquartal hat die NCOU ihre Strategie zur Risikoreduzierung mit einem besonderen Fokus auf Kapitalbeitrag und Initiativen zum Schuldenabbau fortgesetzt. Beim Abbau von Risikoaktiva wurden im zweiten Quartal Gewinne von 94 Mio € erzielt. Das Ergebnis vor Steuern wurde jedoch durch einen Anstieg der Zinsunabhängigen Aufwendungen beeinflusst, der vor allem auf die Entwicklung der Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen war.

Die Erträge der NCOU erhöhten sich im Berichtszeitraum um 253 Mio € auf 201 Mio €. Diese Zunahme resultierte vorwiegend aus der Übertragung von 314 Mio € Marktwertverlusten aus der sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung in die Gewinn- und Verlustrechnung im zweiten Quartal 2014, insbesondere im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung von Maher Terminals. Außerdem haben sich die Portfolioerträge nach der Veräußerung von Vermögenswerten reduziert. Dieser Rückgang wurde teilweise durch die Nettoeffekte aus Bewertungs- und Marktwertanpassungen kompensiert. Die NCOU generierte im Berichtsquartal durch ihre Aktivitäten zum Risikoabbau Gewinne von 71 Mio € gegenüber Gewinnen von 52 Mio € im Vergleichsquartal 2014.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im Berichtsquartal 14 Mio € und war damit um 72 % geringer als im Vorjahresquartal. Zu diesem Rückgang trugen alle Anlageklassen bei, vor allem jedoch eine niedrige Risikovorsorge aus nach IAS 39 umklassifizierten Vermögenswerten.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen gegenüber dem zweiten Quartal 2014 um 586 Mio € (113 %). Der Anstieg war im Wesentlichen durch höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten bedingt. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten waren um 27 % niedriger als im Vorjahr. Grund hierfür war die Veräußerung von Vermögenswerten einschließlich The Cosmopolitan of Las Vegas.

Der Verlust vor Steuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 319 Mio € auf 909 Mio €. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten in diesem Quartal zurückzuführen.

Halbjahresvergleich 2015 versus 2014

Im Berichtszeitraum hat die NCOU ihre Strategie zur Risikoreduzierung mit einem besonderen Fokus auf Kapitalbeitrag und Initiativen zum Schuldenabbau fortgesetzt. Beim Abbau von Risikoaktiva wurden im ersten Halbjahr 2015 Gewinne von 205 Mio € erzielt. Das Ergebnis vor Steuern wurde jedoch durch einen Anstieg der Zinsunabhängigen Aufwendungen beeinflusst, der vor allem auf die Entwicklung der Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen war.

Die Erträge in der NCOU waren um 528 Mio € höher als im ersten Halbjahr 2014. Dies resultierte hauptsächlich aus einer Zahlung von 219 Mio € im Zusammenhang mit einer spezifischen Rechtsstreitigkeit im ersten Quartal 2015 und der einmaligen Übertragung von Marktwertverlusten von 314 Mio € aus der sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung in die Gewinn- und Verlustrechnung im zweiten Quartal 2014. Die Portfolioerträge haben sich nach der Veräußerung von Vermögenswerten reduziert. Dieser Rückgang wurde teilweise durch den Nettoeffekt aus Marktwertschwankungen, wie Verlusten der Special Commodities Group von 151 Mio € in 2014, kompensiert.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft war in den ersten sechs Monaten 2015 um 53 Mio € (62 %) niedriger als im ersten Halbjahr 2014. Dieser Rückgang war vor allem auf geringere Kreditverluste aus gemäß IAS 39 umklassifizierten Vermögenswerten zurückzuführen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2015 auf 738 Mio €. Der Anstieg um 70 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum war durch höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten bedingt. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten waren um 35 % niedriger als im Vorjahr. Grund hierfür war die Veräußerung von Vermögenswerten, einschließlich The Cosmopolitan of Las Vegas.

Der Verlust vor Steuern stieg gegenüber der ersten Hälfte des Vorjahres um 157 Mio € auf 1,3 Mrd €. Die Geschäftsentwicklung wurde in beiden Zeiträumen von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren beeinflusst.