Unternehmensbereich Private & Business Clients (PBC)

 

2. Quartal

 

 

Jan. – Jun.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2015

2014

Absolute Veränderung

Veränderung in %

2015

2014

Absolute Veränderung

Veränderung in %

N/A – Nicht aussagekräftig

1

Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 hat PBC die internen Kostenallokationen zwischen der Privat- und Geschäftskundenbank und Advisory Banking International adjustiert. Vorperioden wurden entsprechend angepasst.

2

Beinhaltet wesentliche Geschäftsaktivitäten der Postbank AG sowie von BHW und norisbank.

Erträge:

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreditgeschäft

914

858

55

6

1.843

1.704

140

8

Einlagengeschäft

685

749

−63

−8

1.379

1.505

−126

−8

Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft

239

246

−7

−3

474

494

−19

−4

Wertpapier- und Versicherungsgeschäft

355

308

48

15

761

656

105

16

Postdienstleistungen und bankfremde Produkte

61

103

−43

−41

122

208

−86

−41

Sonstige Produkte

105

88

16

19

248

234

14

6

Erträge insgesamt

2.358

2.353

6

0

4.828

4.801

27

1

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

100

145

−45

−31

235

285

−51

−18

Zinsunabhängige Aufwendungen

1.775

1.828

−53

−3

3.574

3.662

−88

−2

Davon: Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Ergebnis vor Steuern

483

379

104

27

1.019

854

165

19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgliederung von PBC nach Geschäftsbereich1

 

 

 

 

 

 

 

 

Privat- und Geschäftskundenbank:

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge insgesamt

919

923

−4

0

1.873

1.949

−76

−4

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

15

19

−4

−20

29

39

−10

−26

Zinsunabhängige Aufwendungen

768

809

−41

−5

1.583

1.613

−30

−2

Ergebnis vor Steuern

137

96

41

43

261

297

−37

−12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advisory Banking International:

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge insgesamt

601

531

70

13

1.184

1.051

133

13

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

57

63

−6

−10

117

129

−12

−10

Zinsunabhängige Aufwendungen

320

322

−2

−1

638

671

−33

−5

Ergebnis vor Steuern

224

146

78

53

430

251

179

71

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Postbank:2

 

 

 

 

 

 

 

 

Erträge insgesamt

838

898

−60

−7

1.771

1.801

−30

−2

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

29

64

−35

−55

89

117

−28

−24

Zinsunabhängige Aufwendungen

687

697

−10

−1

1.353

1.378

−25

−2

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

0

0

0

−10

0

0

0

−46

Ergebnis vor Steuern

122

137

−15

−11

328

305

23

7

Quartalsvergleich 2015 versus 2014

Das Marktumfeld war mit anhaltend niedrigen Zinsen, steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen und einem wettbewerbsintensiven Geschäftsumfeld für PBC im zweiten Quartal 2015 weiterhin herausfordernd. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete PBC im zweiten Quartal 2015 ein starkes Ergebnis vor Steuern. Das ist auf einen Rückgang der Zinsunabhängigen Aufwendungen, eine niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft sowie gestiegene Erträge aus dem Kredit-, Wertpapier- und Versicherungsgeschäft zurückzuführen.

In PBC erhöhten sich die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6 Mio €. Die im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 55 Mio € (6 %) gestiegenen Erträge im Kreditgeschäft sind auf höhere Kreditvolumina, vor allem im Hypotheken- und Konsumentenfinanzierungsgeschäft, zurückzuführen. Diese Entwicklung ging mit positiven Effekten aus erfolgreichen Vertragsanpassungen mit Geschäftspartnern der Postbank einher. Die Zunahme der Erträge im Wertpapier- und Versicherungsgeschäft um 48 Mio € (15 %) gegenüber dem Vorjahresquartal spiegelte die positive Entwicklung des Wertpapiergeschäfts und der Vermögensverwaltung mit höheren Transaktionsvolumina wider. Der Rückgang der Erträge im Einlagengeschäft um 63 Mio € (8 %) gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres wurde vor allem durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Europa verursacht. Die Erträge aus Postdienstleistungen und bankfremden Produkten sanken im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 43 Mio € (41 %). Dieser Rückgang war auf einen neuen Vertrag mit der Deutsche Post DHL zurückzuführen und wurde teilweise durch geringere Kosten im Zusammenhang mit diesen Vertragsänderungen kompensiert. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7 Mio € (3 %) leicht zurück. Dies resultierte unter anderem aus strengeren Regulierungen in Bezug auf Gebühren im Kartengeschäft. Die Erträge aus Sonstigen Produkten stiegen gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 16 Mio € (19 %). Die bessere Performance der Beteiligung an der Hua Xia Bank wurde durch niedrigere Erträge aus nicht operativen Aktivitäten der Postbank teilweise aufgehoben.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft reduzierte sich um 45 Mio € (31 %). Dies war auf die Effekte aus dem Verkauf ausgewählter Portfolios, die Qualität des Kreditportfolios von PBC und das anhaltend günstige wirtschaftliche Umfeld in Deutschland zurückzuführen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 53 Mio € (3 %) auf 1,8 Mrd €. Die Umsetzungskosten im Rahmen des OpEx-Programms und der Postbank-Integration gingen unter der Berücksichtigung der Diskussion über die Strategie 2020 um 56 Mio € zurück. Zudem wirkte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal der Wegfall der Aufwendungen für die Erstattung von Kreditbearbeitungsgebühren, die auf zwei Urteile des Bundesgerichtshofs im Jahr 2014 zurückzuführen waren, günstig aus. Neben diesen Effekten erzielte PBC dank Effizienzsteigerungen im Rahmen des OpEx-Programms weiterhin inkrementelle Einsparungen. Diese Effekte wurden teilweise durch höhere Kosten aufgehoben, die vor allem durch gestiegene aufsichtsrechtliche Anforderungen und Aufwendungen für Technologie verursacht wurden.

Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 104 Mio € (27 %) auf 483 Mio €. Diese Entwicklung spiegelte einen Rückgang der Zinsunabhängigen Aufwendungen, eine niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft wie auch gestiegene Erträge wider.

Die Invested Assets verringerten sich gegenüber dem 31. März 2015 um 8 Mrd €. Dies war hauptsächlich auf negative Marktwertentwicklungen in Höhe von 6 Mrd € und Mittelabflüsse im Einlagengeschäft zurückzuführen.

Halbjahresvergleich 2015 versus 2014

Trotz des weiter anhaltenden Niedrigzinsumfeldes verzeichnete PBC im ersten Halbjahr 2015 ein sehr starkes Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der von einem Einmalgewinn aus einem Geschäftsverkauf in einer vorangegangenen Berichtsperiode profitierte. Die starke Performance von PBC war auf eine niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft, einen Rückgang der Zinsunabhängigen Aufwendungen und ein starkes Ergebnis im Kredit- sowie Wertpapier- und Versicherungsgeschäft zurückzuführen.

In PBC erhöhten sich die Erträge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 um 27 Mio €. Der Anstieg der Erträge im Kreditgeschäft um 140 Mio € (8 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 ist vor allem auf höhere Kreditvolumina, insbesondere im Hypotheken- und Konsumentenfinanzierungsgeschäft, zurückzuführen. Dies ging mit spezifischen Effekten aus den erfolgreichen Vertragsanpassungen mit Geschäftspartnern der Postbank sowie Sondereffekten im Zusammenhang mit der Anpassung interner Refinanzierungsmodelle in der Privat- und Geschäftskundenbank einher. Die gestiegenen Erträge aus dem Wertpapier- und Versicherungsgeschäft von 105 Mio € (16 %) spiegelten eine weiterhin starke Geschäftsdynamik in allen Geschäftsbereichen von PBC wider. Die Erträge aus Sonstigen Produkten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Mio € (6 %). Dies ist vor allem auf eine verbesserte Performance der Beteiligung an der Hua Xia Bank sowie höhere Erträge im Zusammenhang mit nicht operativen Aktivitäten der Postbank zurückzuführen. Diese Effekte konnten den Einmalgewinn aus einem Geschäftsverkauf in einer vorangegangenen Berichtsperiode im ersten Halbjahr 2014 mehr als ausgleichen. Der Rückgang der Erträge im Einlagengeschäft um 126 Mio € (8 %) gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres wurde vor allem durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld in Europa verursacht. Die Erträge aus Postdienstleistungen und bankfremden Produkten sanken im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2014 um 86 Mio € (41 %). Dieser Rückgang war auf einen neuen Vertrag mit der Deutsche Post DHL zurückzuführen und wurde teilweise durch geringere Kosten im Zusammenhang mit diesen Vertragsänderungen kompensiert. Ursächlich für den Rückgang der Erträge aus dem Zahlungsverkehrs-, Karten- und Kontengeschäft um 19 Mio € (4 %) gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 war die strengere Regulierung in Bezug auf Gebühren im Zahlungsverkehr und Kartengeschäft.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft reduzierte sich um 51 Mio € (18 %). Dies war auf die Effekte aus dem Verkauf ausgewählter Portfolios, die Qualität des Kreditportfolios von PBC und das anhaltend günstige wirtschaftliche Umfeld in Deutschland zurückzuführen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 88 Mio € (2 %) auf 3,6 Mrd €. Die Umsetzungskosten im Rahmen des OpEx-Programms und der Postbank-Integration gingen unter der Berücksichtigung der Diskussion über die Strategie 2020 um 79 Mio € zurück. Zudem wirkte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der Wegfall der Aufwendungen für die Erstattung von Kreditbearbeitungsgebühren, die auf zwei Urteile des Bundesgerichtshofs im Jahr 2014 zurückzuführen waren, günstig aus. Neben diesen Effekten erzielte PBC dank Effizienzsteigerungen im Rahmen des OpEx-Programms weiterhin inkrementelle Einsparungen. Diese Effekte wurden teilweise durch höhere Kosten aufgehoben, die vor allem durch gestiegene aufsichtsrechtliche Anforderungen und Aufwendungen für Technologie verursacht wurden.

Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem ersten Halbjahr um 165 Mio € (19 %) auf 1,0 Mrd €. Diese Entwicklung spiegelte einen Rückgang der Zinsunabhängigen Aufwendungen, eine niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft wie auch gestiegene Erträge wider.

Die Invested Assets erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 4 Mrd €, was hauptsächlich Folge von positiven Marktwertentwicklungen war. Mittelzuflüsse im Wertpapiergeschäft wurden durch Mittelabflüsse im Einlagengeschäft kompensiert.