Willkommen beim Zwischenbericht zum 30. Juni 2015

John Cryan zu den Ergebnissen im 2. Quartal 2015

Das zweite Quartal verdeutlicht die Stärken der Deutschen Bank, aber auch die Herausforderungen, denen wir gegenüber stehen. Das solide Ertragswachstum unterstreicht die grundlegende Stärke unseres Geschäfts und das Engagement unserer Mitarbeiter. Allerdings werden auch unsere Herausforderungen deutlich: Inakzeptabel hohe Kosten, anhaltend hohe Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten, zu bilanzintensive Geschäfte und insgesamt eine Rendite für unsere Aktionäre, die zu niedrig ist.

Diese Themen müssen wir angehen – das ist keine Frage der Strategie. Die Strategie 2020 baut auf den Stärken der Deutschen Bank auf und daran halten wir fest. Damit unsere Strategie Erfolg hat, müssen wir effizienter werden. Wir müssen diszipliniert sein bei der Frage, wie, wo und mit wem wir Geschäfte tätigen. Wir müssen alle Länder, Geschäftsfelder, Produkte und Geschäftsbeziehungen, die ökonomisch nicht vertretbar sind, kritisch betrachten. Unsere Bilanzsumme müssen wir reduzieren, indem wir die vielen Aktiva mit geringen Erträgen abbauen. Die Komplexität unserer Organisation müssen wir reduzieren, denn diese verhindert effektive Entscheidungen, klare Verantwortlichkeiten und führt zu verschwenderisch hohen Kosten. Nur so können wir attraktive Erträge für unsere Aktionäre verdienen.

Unser finanzielles Ergebnis spiegelt nicht unser enormes Potenzial wider. Die Deutsche Bank ist ein Institut ersten Ranges, mit langjährigen und nachhaltigen Kundenbeziehungen, starken Produkten, erfahrenen und engagierten Mitarbeitern, einer wertvollen Marke und einer außergewöhnlichen Position in unserem Heimatmarkt. Wir fühlen uns verpflichtet sicherzustellen, dass unser Finanzergebnis diese grundlegenden Stärken widerspiegelt.


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