Wesentliche Transaktionen

 (nicht testiert)

Die Deutsche Bank ist zu der Überzeugung gelangt, dass, unabhängig von der endgültigen Entscheidung in Bezug auf die zu wählende Strategie 2020, ein Squeeze-out der Minderheitsaktionäre der Postbank alle in Betracht gezogenen strategischen Optionen unterstützt.

Dementsprechend und um die 95 % Schwelle für den Squeeze-out zu erreichen, hat die Deutsche Bank am 22. April 2015 einen Vertrag zum Erwerb zusätzlicher 5,9 Millionen (2,7 %) Postbank-Aktien unterzeichnet. Damit steigt der Anteil des Konzerns an der Postbank von 94,1 % auf 96,8 %. Die Transaktion führte zu einer teilweisen Ausbuchung der Verbindlichkeit, die zuvor im Jahr 2012 für die Verpflichtung zum Erwerb von Postbank-Aktien oder für eine an Minderheitsaktionäre der Postbank im Rahmen des Barabfindungsangebots zu leistende Ausgleichszahlung gebildet worden war. Darüber hinaus wurde eine Rückstellung für Grunderwerbsteuerverpflichtungen erfasst. Insgesamt führte die Transaktion zu einem Verlust vor Steuern in Höhe von rund 92 Mio €, der in C&A im zweiten Quartal 2015 erfasst wurde.

Am 27. April 2015, nachdem die 95 %-Schwelle überschritten wurde, gab die Deutsche Bank bekannt, dass sie die Postbank gebeten hat, alle erforderlichen Maßnahmen zur Vorbereitung eines Squeeze-out der Minderheitsaktionäre gemäß § 327a ff. AktG zu ergreifen.

Am 7. Juli 2015 konkretisierte die Deutsche Bank ihr Squeeze-out-Verlangen gegenüber der Postbank, einschließlich der Höhe der Barabfindung, die auf 35,05 € je Postbank-Aktie festgelegt wurde. Die Hauptversammlung der Postbank hat den Squeeze-out am 28. August 2015 beschlossen. Es wurden Anfechtungsklagen gegen den Squeeze-out erhoben. Am 15. Oktober 2015 leitete die Postbank ein Freigabeverfahren beim Oberlandesgericht Köln ein. In Folge des Beschlusses der Hauptversammlung wurde im dritten Quartal 2015 in C&A ein Verlust vor Steuern in Höhe von 69 Mio € erfasst.