Marktrisiko der Handelsportfolios (ohne Postbank)

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Value-at-Risk unserer Handelsbereiche mit einem Konfidenzniveau von 99 % und einer Haltedauer von einem Tag.

Value-at-Risk der Handelsbereiche nach Risikoarten

 

Insgesamt

Diversifikations­effekt

Zinsrisiko

Credit-Spread Risk

Aktienkurs­risiko

Währungs­risiko1

Rohwarenpreis­risiko

in Mio €

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

2015

2014

1

Beinhaltet Value-at-Risk für Gold- und andere Edelmetallpositionen.

2

Die Werte geben die Schwankungsbreiten an, innerhalb deren sich die Werte in den ersten neun Monaten 2015 beziehungsweise im Gesamtjahr 2014 bewegten.

3

Angaben für 2015 zum 30. September 2015 und Angaben für 2014 zum 31. Dezember 2014.

Durchschnitt2

44,9

51,6

−42,3

−34,9

20,4

25,1

32,0

31,2

17,5

14,8

16,0

13,2

1,3

2,2

Maximum2

65,6

71,4

−59,2

−61,9

30,2

42,8

40,3

38,9

28,3

24,6

25,0

21,2

4,0

10,2

Minimum2

31,5

35,4

−31,8

−24,4

16,2

15,7

27,2

25,9

9,2

9,9

6,0

6,9

0,5

0,7

Periodenende3

40,8

49,0

−37,2

−36,0

19,2

18,1

27,2

29,6

17,7

15,5

12,9

20,5

1,0

1,3

Der durchschnittliche Value-at-Risk innerhalb der ersten neun Monate 2015 ging gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2014 um 6,7 Mio € auf 44,9 Mio € zurück. Der durchschnittliche Zins-Value-at-Risk reduzierte sich und es ergab sich eine Erhöhung des durchschnittlichen Währungs-Value-at-Risk und des Aktien-Value-at-Risk. Das Währungsrisiko erhöhte sich aufgrund einer im Durchschnitt erhöhten US-Dollar-Position im Vergleich zum Durchschnitt im Jahr 2014. Das Aktienrisiko erhöhte sich aufgrund eines erhöhten Engagements in einzelnen Aktientiteln. Zusätzlich ergaben sich Zunahmen aufgrund der erhöhten Marktvolatilität innerhalb des Einjahreszeitraums, welcher für die Berechnung des Value-at-Risk verwendet wird. Dies beeinflusste insbesondere das Währungs- und Aktienkursrisiko. Der allgemeine Rückgang ist auf eine verbesserte Diversifikation zurückzuführen.

In den ersten neun Monaten 2015 erzielten unsere Handelsbereiche an 93 % der Handelstage einen positiven Ertrag gegenüber 95 % im Kalenderjahr 2014.