Behandlung von weiteren wesentlichen Risiken

Hinsichtlich der wesentlichen Risikoarten „Kreditrisiko“, „Marktrisiko“, „operationelles Risiko“ und „Liquiditätsrisiko“ sowie ihrer Entwicklung innerhalb des dritten Quartals des Jahres 2015 können weitere Details den jeweiligen Abschnitten dieses Risikoberichts entnommen werden, die den spezifischen Risikoarten gewidmet sind. In Bezug auf die weiteren wesentlichen Risikoarten „Geschäftsrisiko“, „Reputationsrisiko“, „Modellrisiko“ und „Compliance-Risiko“ finden sich Informationen zu ihrer Definition, ihrer Identifizierung und ihrem Management in verschiedenen Abschnitten unseres Finanzberichts 2014 (hier sei im Besonderen auf die dezidierten Abschnitte in der „Risikoinventur“ und dem „Rahmenwerk zum Risikomanagement – Wesentliche Risikoarten“ verwiesen). Vor kurzem wurden „Regional Reputational Risk Committees“ (RRRCs) als Unter-Komitees des Group Reputational Risk Committee („GRRC“) eingerichtet. Die RRRCs verantworten die Aufsicht, Steuerung und Koordination des Managements von Reputationsrisiken in den jeweiligen Regionen in Vertretung des Vorstands. Darüber hinaus gibt es keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Behandlung, des Managements und der Berichterstattung dieser Risikoarten im Vergleich zu den Erläuterungen und Ausführungen, die im Finanzbericht 2014 veröffentlicht wurden. Alle als wesentlich identifizierten Risikoarten werden in unserem internen Kapitaladäquanz-Bewertungsprozess (ICAAP) abgedeckt, der im Abschnitt „Interne Kapitaladäquanz“ dieses Berichts dargestellt wird. Modellierungs- und Bewertungsansätze zur Quantifizierung von Kapital und Kapitalanforderungen sind über alle wesentlichen Risikoarten implementiert. Nicht-Standard-Risikoarten (Reputationsrisiko, Modellrisiko und Compliance-Risiko) sind implizit durch unser Rahmenwerk zum Ökonomischen Kapital abgedeckt, hier primär im operationellen und strategischen Risiko.