Unternehmensbereich Non-Core Operations Unit (NCOU)

 

3. Quartal

 

 

Jan. − Sep.

 

 

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

2015

2014

Absolute Verän­derung

Verän­derung in %

2015

2014

Absolute Verän­derung

Verän­derung in %

N/A – Nicht aussagekräftig

Erträge insgesamt

169

11

158

N/A

706

20

686

N/A

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

2

42

−40

−95

35

128

−93

−73

Zinsunabhängige Aufwendungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

Personalaufwand

18

22

−3

−14

72

88

−16

−18

Sachaufwand

426

1.003

−577

−58

2.164

1.990

174

9

Aufwendungen im Versicherungsgeschäft

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte

0

0

0

N/A

0

0

0

N/A

Restrukturierungsaufwand

0

1

−1

N/A

2

4

−2

−40

Zinsunabhängige Aufwendungen insgesamt

444

1.026

−582

−57

2.238

2.082

156

8

Anteile ohne beherrschenden Einfluss

1

0

1

N/A

1

0

1

N/A

Ergebnis vor Steuern

−278

−1.058

779

−74

−1.569

−2.190

622

−28

Quartalsvergleich 2015 versus 2014

Im dritten Quartal 2015 hat die NCOU ihre Strategie zum Risikoabbau weiter umgesetzt. Dazu gehörte auch der Abschluss des Verkaufs von Maher Prince Rupert. Beim Abbau der Risikoaktiva wurden im Berichtsquartal Nettogewinne in Höhe von 164 Mio € erzielt.

Die Erträge in der NCOU erhöhten sich im Berichtszeitraum um 158 Mio € auf 169 Mio € nach 11 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Erhöhung resultiert vor allem aus Gewinnen aus Risikoabbauaktivitäten einschließlich eines Gewinnes von 195 Mio € aus dem Verkauf von Maher Prince Rupert. Die geringeren Portfolioerträge nach dem Verkauf von Beteiligungen einschließlich The Cosmopolitan of Las Vegas wurden durch den Nettoeffekt aus Bewertungs- und Marktwertanpassungen teilweise kompensiert.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ging um 40 Mio € (95 %) auf 2 Mio € nach 42 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf eine niedrigere Risikovorsorge auf nach IAS 39 umklassifizierte Aktiva zurückzuführen inklusive Auflösungen von Risikovorsorge im Commercial Real Estate-Portfolio.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen gingen um 582 Mio € (57 %) auf 444 Mio € nach 1.026 Mio € im dritten Quartal 2014 zurück. Dieser Rückgang war im Wesentlichen durch niedrigere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten bedingt. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten waren um 31 % niedriger als im Vorjahr. Grund hierfür war die Veräußerung von Vermögenswerten einschließlich The Cosmopolitan of Las Vegas.

Der Verlust vor Steuern verringerte sich um 779 Mio € auf 278 Mio €. Dieser Rückgang gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres war in erster Linie auf die unterschiedlichen Zeitpunkte des Anfalls der Kosten für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen, die teilweise durch die vorgenannten Gewinne aus Risikoabbauaktivitäten kompensiert wurden.

Neunmonatsvergleich 2015 versus 2014

Die Ergebnisse der NCOU in den ersten neun Monaten 2015 reflektieren die großen Fortschritte beim Abbau von Risiken sowie Änderungen des beizulegenden Zeitwerts, Wertminderungen und Entwicklungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten. Durch den Abbau von Risikoaktiva wurden 2015 Nettogewinne in Höhe von 370 Mio € erzielt.

Die Erträge in der NCOU waren in 2015 um 686 Mio € höher, vor allem aufgrund einer Zahlung im Zusammenhang mit einer spezifischen Rechtsstreitigkeit in Höhe von 219 Mio € im ersten Quartal 2015 sowie infolge eines Gewinnes aus dem Verkauf von Maher Prince Rupert in Höhe von 195 Mio €. Die Portfolioerträge sind nach der Veräußerung von Vermögenswerten rückläufig. Dieser Rückgang wurde durch den Nettoeffekt aus Marktwertschwankungen, wie Verlusten im Rohstoffgeschäft von 151 Mio € in 2014, teilweise kompensiert.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist um 93 Mio € (73 %) auf 35 Mio € gesunken. Dieser Rückgang ist vor allem auf eine niedrigere Risikovorsorge für nach IAS 39 umklassifizierte Aktiva inklusive Auflösungen von Risikovorsorge im Commercial Real Estate-Portfolio zurückzuführen.

Die Zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen um 8 % auf 156 Mio infolge höherer Kosten im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten. Die Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten waren um 34 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Grund hierfür war die Veräußerung von Vermögenswerten einschließlich The Cosmopolitan of Las Vegas.

Der Verlust vor Steuern verringerte sich um 622 Mio € auf 1,6 Mrd €. Dieser Rückgang gegenüber 2014 war in erster Linie auf Risikoabbauaktivitäten sowie Marktwerteffekte und Entwicklungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen.