Überblick zur Finanz- und Ertragslage

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft

Wirtschaftswachstum (%)1

30.9.2015

30.6.2015

Haupttreiber

1

Quellen: Nationale Behörden, falls nicht anders angegeben.

2

Quellen: Deutsche Bank Research Prognosen.

3

Enthält: China, Indien, Indonesien, Republik Korea und Taiwan.

Weltwirtschaft

3,1 %

3,2 %2

Ein anhaltend schwacher Welthandel, hohe Verschuldung und strukturelle Schwächen führen zu einer Wachstumsverlangsamung in den Industrie- und Schwellenländern. Die Binnenwirtschaft stabilisiert, insbesondere in den Industrieländern.

Davon: Industrieländer

1,8 %

2,0 %2

Davon: Schwellenländer

4,2 %

4,3 %2

Eurozone

1,7 %

1,5 %2

Niedrige Ölpreise und extrem expansive Geldpolitik.

Davon: Deutschland

1,8 %

1,6 %2

Solider privater Konsum, aber externer Gegenwind.

USA

2,1 %

2,7 %2

Starker US-Dollar negativ für exportorientierte Sektoren, solide Entwicklung der Binnenwirtschaft (Konsum, Wohnungsbau).

Japan

1,1 %

0,9 %2

Schwaches internationales Umfeld dämpft.

Asien3

6,3 %

6,3 %2

Schwache Nachfrage aus China und in den Industrieländern.

Davon: China

6,9 %

7,0 %

Verlangsamung des sekundären Sektors wird teilweise durch den primären und tertiären Sektor abgefedert.

Die Bankenbranche

Im Euroraum setzte sich im dritten Quartal 2015 das leichte Wachstum der Kreditvergabe an private Haushalte fort, während die Kreditvergabe an Unternehmen erstmals seit Anfang 2012 wieder minimal im Plus gegenüber Vorjahr lag. Auf der Einlagenseite hielt der Aufwärtstrend trotz extrem niedriger Zinsen an. Die Einlagen von Unternehmen erreichten erstmals ein Volumen von 2 Billionen €, während private Haushalte Einlagen in Höhe von etwa 6,5 Billionen € hielten. Insgesamt war bei der Bilanzsumme der Banken im Euroraum nach dem rasanten Anstieg zu Jahresbeginn in den letzten Monaten wieder ein leichter Rückgang zu verzeichnen, während sich gleichzeitig die Eigenkapitalausstattung verbesserte. In Deutschland wurde die Kreditvergabe insbesondere durch die Ausweitung des privaten Hypothekengeschäfts positiv beeinflusst. Auch die Konsumenten­kreditfinanzierung und die Kreditvergabe an Unternehmen konnten dort leicht zulegen.

In den USA sank das Wachstumstempo des Kreditvolumens mit Unternehmen nach starken Zuwachsraten zu Jahresbeginn deutlich, blieb aber weiterhin hoch. Das Immobilienkreditgeschäft mit Privatpersonen war leicht rückläufig, bei Konsumentenkrediten hielt die Belebung dagegen an. Die Einlagen des Privatsektors wuchsen ein zweites Quartal in Folge deutlich schwächer als im Durchschnitt der letzten Jahre, so dass sich die Expansionsrate auf nunmehr nur noch 4,8 % weiter verringerte.

In Japan lag das Wachstum des Kredit- sowie des Einlagenvolumens über dem langjährigen Trend. In China stiegen der Kredit- sowie der Einlagenbestand sowohl von Privathaushalten als auch Unternehmen etwas langsamer als zuvor, die Raten lagen aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.