Deutsche Bank

Geschäftsbericht 2016

2017 Retention Award-Programm

Zu Beginn des Jahres 2017 wurde für eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern ein längerfristiges Anreizprogramm eingeführt (sogenannte „Retention Awards“). Um Abwanderungsrisiken vorzubeugen und die Bank zu schützen, hat der Vorstand entschieden, diese Retention Awards denjenigen Mitarbeitern zu gewähren, deren Positionen besonders entscheidend für den zukünftigen Erfolg der Bank sind, für die eine hohe Nachfrage im Markt besteht und die zudem äußerst schwer zu ersetzen sind.

Diese Retention Awards dienen nicht der Vergütung der Mitarbeiter für ihre Leistung im Jahr 2016 und sind daher auch kein Vergütungsbestandteil für 2016. Die Awards sollen den Verbleib der Mitarbeiter in der Bank fördern. Im Gegensatz zur jährlichen variablen Vergütung werden die Retention Awards vollständig aufgeschoben; es gibt somit keine sofort fällige oder auszahlbare Komponente. 50 % der Awards wurden in Form von Aktien gewährt und 50 % als Barkomponente. Die Awards werden jeweils für drei bis fünf Jahre zurückgehalten und unterliegen zudem den gleichen Maßnahmen der nachträglichen Risikoadjustierung, die auf der vorherigen Seite beschrieben sind. Die frühest mögliche Auszahlung für Bestandteile dieser Awards ist daher zu Beginn des Jahres 2018 für Mitarbeiter, die nicht als MRTs identifiziert wurden, und im Jahr 2020 für MRTs. Die Aktienkomponenten für MRTs unterliegen zusätzlichen Haltefristen, sodass die entsprechenden Anteile den MRTs erst nach bis zu sechs Jahren geliefert werden. Um die Retention Awards erhalten zu können, müssen die berechtigten Mitarbeiter bei der Deutschen Bank verbleiben. Wenn sie zu einem Wettbewerber wechseln, verfallen die jeweils noch nicht gelieferten Award-Bestandteile.

Insgesamt wurden 5.522 Mitarbeitern Retention Awards gewährt, was ungefähr 5 % der globalen Belegschaft der Deutschen Bank entspricht. 554 Mio € wurden als aufgeschobene Barkomponente gewährt, die für bis zu drei bis fünf Jahre zurückbehalten wird, und 554 Mio € wurden als aufgeschobene aktienbasierte Komponente gewährt. Um die Retention Awards noch stärker am langfristigen Erfolg der Bank und den Interessen der Aktionäre zu orientieren, ist die Aktienkomponente des Awards zusätzlich an die Entwicklung des Aktienkurses der Bank gebunden. Dies bedeutet, dass der Aktienanteil nur bei vorherigem Erreichen eines festgelegten Aktienkurses geliefert wird. Wird dieser Aktienkurs nicht erreicht, verfällt der Aktienanteil des Awards. Mitarbeiter, die nicht als MRT identifiziert wurden, erhalten die aktienbasierte Komponente nach drei Jahren, MRTs jedoch erst nach fünf bis sechs Jahren.

Überblick über Struktur der Retention Awards