Deutsche Bank

Geschäftsbericht 2016

Governance der Vorstandsvergütung

Der Aufsichtsrat ist als Gesamtplenum zuständig für die Ausgestaltung des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands sowie für die Festsetzung ihrer individuellen Bezüge. Unterstützt wird der Aufsichtsrat dabei durch den Vergütungskontrollausschuss. Der Vergütungskontrollausschuss überwacht die angemessene Ausgestaltung des Vergütungssystems und bereitet die Beschlüsse des Aufsichtsrates über die Vergütung der Vorstandsmitglieder vor. Zusätzlich werden vom Vergütungskontrollausschuss und/oder Aufsichtsrat externe unabhängige Berater hinzugezogen, falls dies als erforderlich angesehen wird.

Der Vergütungskontrollausschuss besteht zurzeit aus insgesamt vier Mitgliedern. Entsprechend der regulatorischen Vorgaben verfügt mindestens ein Mitglied über ausreichend Sachverstand und Berufserfahrung im Bereich Risikomanagement und Risikocontrolling und mindestens ein Mitglied kommt aus dem Kreis der Arbeitnehmervertreter.

Das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands wird vom Aufsichtsrat regelmäßig überprüft. Im Fall einer Änderung oder Neustrukturierung des Vergütungsrahmens nutzt der Aufsichtsrat zudem die durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung („VorstAG“) geschaffene Möglichkeit, dass auch die Hauptversammlung über die Billigung des Vergütungssystems beschließt.

Der Aufsichtsrat hat das Vergütungssystem für das Geschäftsjahr 2016 der Hauptversammlung im Mai 2016 zur Billigung vorgelegt. Die Hauptversammlung hat die Billigung jedoch nicht mehrheitlich erteilt. Aufgrund dieses Abstimmungsergebnisses hat der Aufsichtsrat das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 erneut geändert. Der Hauptversammlung wird im Mai 2017 die Möglichkeit gegeben, über die Billigung des geänderten Vergütungssystems Beschluss zu fassen.