Deutsche Bank

Geschäftsbericht 2016

Regelungen zur Aktienhaltepflicht

  • Nachhaltige Bindung der Vorstände an die Bank
  • Identifikation mit Unternehmen und Aktionären
  • Bindung an die Wertentwicklung durch aufgeschobene Vergütung

Sämtliche Mitglieder des Vorstands sind verpflichtet, einen bestimmten Wert an Deutsche Bank-Aktien zu halten. Durch diese Verpflichtung wird zum einen die Identifikation des Vorstands mit dem Unternehmen und dessen Aktionären gestärkt und zum anderen eine nachhaltige Bindung an die geschäftliche Entwicklung der Bank sichergestellt.

Die Anzahl zu haltender Aktien beträgt beim Vorstandsvorsitzenden das 2-Fache und bei den ordentlichen Vorstandsmitgliedern das 1-Fache ihrer jährlichen Grundvergütung.

in €

Aktienhaltepflicht

Vorstandsvorsitzender

7.600.000

Ordentliches Vorstandsmitglied

2.400.000

Es gilt grundsätzlich eine Karenzfrist von 36 Monaten für den Vorstandsvorsitzenden beziehungsweise 24 Monaten für die ordentlichen Vorstandsmitglieder, bis zu der diese Vorgaben erfüllt sein müssen. Die Karenzzeit verlängert sich jeweils um 12 Monate für ein Geschäftsjahr, das in die Karenzzeit fällt und für das den Vorstandsmitgliedern keine variable Vergütung gewährt wird. Aufgeschobene aktienbasiert gewährte Vergütungen können zu 75 % auf die Halteverpflichtung angerechnet werden.

Die Einhaltung der Vorgaben wird halbjährlich zum 30.06. beziehungsweise 31.12. eines Jahres überprüft. Bei festgestellten Differenzen haben die Vorstandsmitglieder bis zur nächsten Prüfung Zeit zur Korrektur. Sämtliche Vorstandsmitglieder haben im Jahr 2016 den Vorgaben zur Aktienhaltepflicht entsprochen.

Durch aufgeschoben gewährte beziehungsweise über mehrere Jahre gestreckte Vergütungskomponenten bleibt eine weitere Verbundenheit mit der Wertentwicklung der Deutsche Bank-Aktie in der Regel gleichwohl auch für einen Zeitraum nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand bestehen.