Deutsche Bank

Geschäftsbericht 2016

Versicherungsrisiko

Seit dem Verkauf von Abbey Life entstehen Versicherungsrisiken vor allem aus unseren Verpflichtungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen (Pensionsverpflichtungen), die in Anhangangabe 36 „Leistungen an Arbeitnehmer“ im Detail beschrieben werden. Im Rahmen unseres Risikomanagements betrachten wir die versicherungsbezogenen Risiken aus den Pensionsverpflichtungen als Teil der Marktrisiken aus Nichthandelsaktivitäten. Es gibt außerdem versicherungsbezogene Risiken innerhalb des Pensions & Insurance Risk Markets-Geschäfts, die wir als Marktrisiken aus Handelsaktivitäten einordnen. Wir überwachen die Annahmen, die der Berechnung dieses Risikos zugrunde liegen, regelmäßig und treffen gegebenenfalls risikomindernde Maßnahmen wie Rückversicherungen. Innerhalb des Pensions & Insurance Risk Markets-Geschäfts ist der Großteil der versicherungsbezogenen Risiken abgesichert, so dass die Bank nur Residualrisiken ausgesetzt ist. Risiken entstehen vor allem aus:

  • Langlebigkeitsrisiko – Das Risiko, dass die Lebenserwartung schneller oder langsamer steigt als angenommen und sich sowohl auf gegenwärtige als auch auf zukünftige Rentenzahlungen auswirkt.
  • Sterblichkeits- und Invaliditätsrisiken – Das Risiko, dass die Anzahl der Versicherungsansprüche infolge von Todesfällen oder Berufsunfähigkeit höher oder niedriger als erwartet ist und ein oder mehrere umfangreiche Ansprüche geltend gemacht werden.
  • Bestandsrisiko – Das Risiko, dass der Prozentsatz der stornierten Verträge höher oder niedriger als erwartet ist.