Deutsche Bank

Geschäftsbericht 2017

Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen

Dieses Dokument und auch andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am ehesten vergleichbaren und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden.

Eigenkapitalrendite-Quoten

Der Konzern berichtet die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) und die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital), von denen jede eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße darstellt.

Die Eigenkapitalrenditen nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital und durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) werden als Ergebnis nach Steuern ermittelt, das den Deutsche Bank-Aktionären als prozentualer Anteil am durchschnittlichen Eigenkapital und durchschnittlichen materiellen Eigenkapital zuzurechnen ist.

Das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Ergebnis nach Steuern ist eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße und ist definiert als Ergebnis nach Steuern ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Ergebnis nach Steuern. Auf Konzernebene spiegelt es die berichtete effektive Steuerquote des Konzerns wider. Diese belief sich für das Gesamtjahr 2017 auf 160 %, für 2016 auf negative 67 % und für 2015 auf negative 11 %. Für die Segmente belief sich die verwendete Steuerquote in allen Berichtsperioden im Geschäftsjahr 2017 auf 33 % und in allen Berichtsperioden im Geschäftsjahr 2016 auf 35 %.

Das materielle Eigenkapital auf Konzernebene wird ermittelt, indem der Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte von dem Eigenkapital in der Konzernbilanz subtrahiert werden. Das materielle Eigenkapital der Segmente wird ermittelt, indem der Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte von dem den Segmenten allokierten Eigenkapital subtrahiert werden. Nähere Informationen zur Allokation zu den Segmenten enthält die Anhangangabe 4 „Segmentberichterstattung“ im Konzernanhang im Abschnitt „Bemessung von Segmentgewinnen oder -verlusten“. Das Eigenkapital und das materielle Eigenkapital werden mit Durchschnittswerten ausgewiesen.

Der Konzern ist der Ansicht, dass die Darstellung der Messgrößen des durchschnittlichen materiellen Eigenkapitals die Vergleiche zu unseren Wettbewerbern vereinfacht, und bezieht sich auf diese Messgrößen bei den berichteten Kapitalrenditequoten für den Konzern. Jedoch ist das durchschnittliche materielle Eigenkapital keine nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße und die Messgrößen des Konzerns sollten nicht mit denen anderer Unternehmen verglichen werden, ohne die Unterschiede in der Berechnung zu berücksichtigen.

Die Überleitung der vorstehenden Quoten wird in der folgenden Tabelle beschrieben:

 

2017

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Corporate & Invest­ment Bank

Private & Commercial Bank

Deutsche Asset Manage­ment

Non-Core Oper­ations Unit

Consoli­dation & Adjust­ments

Insgesamt

Ergebnis vor Steuern

843

359

720

−695

1.228

Ertragsteueraufwand/-ertrag (–)

0

0

0

0

−1.963

Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (–)

565

241

482

−2.023

−735

Den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares Konzernergebnis

0

0

0

−15

−15

Den Deutsche Bank-Aktionären und Zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen zurechenbares Konzernergebnis

565

241

482

−2.038

−751

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

44.169

14.934

4.725

99

63.926

Zuzüglich (abzüglich): Durchschnittliche Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

−2.965

−2.079

−3.837

−1

−8.881

Durchschnittliches materielles Eigenkapital

41.203

12.855

888

98

55.045

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)

1 %

2 %

10 %

N/A

−1 %

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)

1 %

2 %

54 %

N/A

−1 %

 

2016

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Corporate & Invest­ment Bank

Private & Commercial Bank

Deutsche Asset Manage­ment

Non-Core Oper­ations Unit

Consoli­dation & Adjust­ments

Insgesamt

Ergebnis vor Steuern

1.705

1.439

−206

−3.207

−541

−810

Ertragsteueraufwand/-ertrag (–)

0

0

0

0

0

−546

Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (–)

1.115

941

−135

−2.097

−1.181

−1.356

Den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares Konzernergebnis

0

0

0

0

−45

−45

Den Deutsche Bank-Aktionären und Zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen zurechenbares Konzernergebnis

1.115

941

−135

−2.097

−1.226

−1.402

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

40.518

15.018

4.864

1.682

0

62.082

Zuzüglich (abzüglich): Durchschnittliche Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

−2.749

−1.896

−4.907

−324

0

−9.876

Durchschnittliches materielles Eigenkapital

37.769

13.122

−43

1.359

0

52.206

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)

3 %

6 %

−3 %

N/A

N/A

−2 %

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)

3 %

7 %

N/A

N/A

N/A

−3 %

 

2015

in Mio €
(sofern nicht anders angegeben)

Corporate & Invest­ment Bank

Private & Commercial Bank

Deutsche Asset Manage­ment

Non-Core Oper­ations Unit

Consoli­dation & Adjust­ments

Insgesamt

Ergebnis vor Steuern

−376

−3.370

682

−2.264

−770

−6.097

Ertragsteueraufwand/-ertrag (–)

0

0

0

0

0

−675

Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (–)

−243

−2.177

441

−1.463

−3.331

−6.772

Den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbares Konzernergebnis

0

0

0

0

−21

−21

Den Deutsche Bank-Aktionären und Zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen zurechenbares Konzernergebnis

−243

−2.177

441

−1.463

−3.353

−6.794

 

 

 

 

 

 

 

Durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

39.258

14.333

5.352

3.735

6.377

69.055

Zuzüglich (abzüglich): Durchschnittliche Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

−3.177

−1.781

−5.048

−72

−3.831

−13.909

Durchschnittliches materielles Eigenkapital

36.081

12.552

304

3.663

2.546

55.146

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)

−1 %

−15 %

8 %

N/A

N/A

−10 %

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)

−1 %

−17 %

145 %

N/A

N/A

−12 %

Bereinigte Kosten

Die bereinigte Kostenbasis ist für den Deutsche Bank Konzern eine Kernfinanzkennzahl und eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße und am ehesten direkt vergleichbar mit der IFRS-Messgröße der Zinsunabhängigen Aufwendungen. Die bereinigte Kostenbasis wird errechnet, indem die nach IFRS ermittelten Zinsunabhängigen Aufwendungen um (i) Wertberichtigungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte, (ii) Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, (iii) Aufwendungen im Versicherungsgeschäft und (iv) Restrukturierung und Abfindungszahlungen angepasst werden. Aufwendungen im Versicherungsgeschäft ergaben sich aus dem Geschäftsbetrieb der Abbey Life Assurance, die Ende 2016 veräußert wurde, und werden sich somit in künftigen Berichtsperioden nicht mehr ergeben. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Darstellung der Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne diese Komponenten eine entscheidungsrelevantere Darstellung der Kosten im Zusammenhang mit unseren operativen Bereichen ermöglicht.

 

2017

in Mio €

Corporate & Invest­ment Bank

Private & Commercial Bank

Deutsche Asset Manage­ment

Non-Core Oper­ations Unit

Consoli­dation & Adjust­ments

Konzern insgesamt

Zinsunabhängige Aufwendungen insgesamt

13.143

9.518

1.811

223

24.695

Wertberichtigungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

6

12

3

0

21

Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten

44

53

5

112

213

Aufwendungen im Versicherungsgeschäft

0

0

0

0

0

Restrukturierung und Abfindungszahlungen

152

399

18

2

570

Bereinigte Kostenbasis

12.941

9.054

1.786

109

23.891

 

2016

in Mio €

Corporate & Invest­ment Bank

Private & Commercial Bank

Deutsche Asset Manage­ment

Non-Core Oper­ations Unit

Consoli­dation & Adjust­ments

Konzern insgesamt

Zinsunabhängige Aufwendungen insgesamt

14.193

9.212

3.220

2.701

116

29.442

Wertberichtigungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

285

0

1.021

−49

−0

1.256

Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten

608

56

−0

1.750

−18

2.397

Aufwendungen im Versicherungsgeschäft

0

0

374

0

0

374

Restrukturierung und Abfindungszahlungen

391

204

69

23

−6

681

Bereinigte Kostenbasis

12.909

8.951

1.757

977

140

24.734

 

2015

in Mio €

Corporate & Invest­ment Bank

Private & Commercial Bank

Deutsche Asset Manage­ment

Non-Core Oper­ations Unit

Consoli­dation & Adjust­ments

Konzern insgesamt

Zinsunabhängige Aufwendungen insgesamt

18.856

13.495

2.334

3.006

976

38.667

Wertberichtigungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte

2.168

3.608

0

0

0

5.776

Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten

2.932

56

1

1.849

380

5.218

Aufwendungen im Versicherungsgeschäft

0

0

256

0

0

256

Restrukturierung und Abfindungszahlungen

257

679

8

24

−3

965

Bereinigte Kostenbasis

13.499

9.152

2.069

1.133

599

26.451

Nettovermögen und materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie

Das Nettovermögen und das materielle Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) sind finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Sie werden von Investoren und Analysten als verlässliche Kennzahlen zur Beurteilung der Kapitaladäquanz genutzt. Das Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital dividiert durch die Anzahl der zum Bilanzstichtag ausstehenden Stammaktien (unverwässert). Das materielle Nettovermögen errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital abzüglich der Position „Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte“. Das materielle Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) entspricht dann dem materiellen Nettovermögen dividiert durch die Anzahl der zum Bilanzstichtag ausstehenden Stammaktien (unverwässert).

Materielles Nettovermögen

in Mio €

 

 

 

Veränderung 2017
gegenüber 2016

Veränderung 2016
gegenüber 2015

(sofern nicht anders angegeben)

2017

2016

2015

in Mio €

in %

in Mio €

in %

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital (Nettovermögen)

63.174

59.833

62.678

3.341

6

−2.845

−5

Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte

−8.839

−8.982

−10.078

143

−2

1.096

−11

Materielles Nettovermögen

54.335

50.851

52.600

3.484

7

−1.750

−3

Ausstehende Stammaktien

in Mio €

 

 

 

Veränderung 2017
gegenüber 2016

Veränderung 2016
gegenüber 2015

(sofern nicht anders angegeben)

2017

2016

2015

in Mio €

in %

in Mio €

in %

1

Die ausstehenden Stammaktien (unverwässert) wurden für vergleichbare Perioden angepasst, um den Effekt der Bonuskomponente von Bezugsrechten, die im April 2017 im Rahmen der Kapital-erhöhung ausgegeben wurden, zu berücksichtigen.

Anzahl ausgegebene Stammaktien

2.066,8

1.545,5

1.545,5

521,3

33,7

0

0

Ausstehende Aktien:

 

 

 

 

 

 

 

Aktien im Eigenbestand

−0,4

−0,2

−0,4

−0,1

63,5

0,2

−46,0

Gewährte Aktienrechte

28,5

23,3

9,9

5,2

22,4

13,4

134,3

Ausstehende Stammaktien1

2.094,9

1.568,6

1.555,0

526,3

33,6

13,6

0,9

 

 

 

 

 

 

 

 

Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) in €

30,16

38,14

40,31

−7,98

−20,9

−2,17

−5,4

Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) in €

25,94

32,42

33,83

−6,48

−20,0

−1,41

−4,2

CRR/CRD 4 Messgrößen in Vollumsetzung

Unsere regulatorischen Aktiva, Risikopositionswerte, risikogewichtete Aktiva, regulatorisches Kapital und regulatorische Quoten die sich hieraus ergeben, werden für aufsichtsrechtliche Zwecke berechnet und basieren innerhalb dieses Dokuments auf den Regelungen gemäß CRR/CRD 4. CRR/CRD 4 erlaubt Übergangsregeln gemäß denen Kapitalinstrumente, die nach dem neuen Regelwerk nicht länger anerkannt werden, sukzessive auslaufen, während die neuen Regeln zu aufsichtsrechtlichen Anpassungen schrittweise eingeführt werden. Derartige Übergangsregelungen bestehen ebenfalls für die Risikogewichtung bestimmter Vermögenswerte. In manchen Fällen behält die CRR/CRD 4 Übergangsregeln bei, die bereits in früheren Kapitaladäquanz-Rahmenwerke wie Basel 2 beziehungsweise Basel 2.5, eingeführt wurden. Soweit nicht anders angegeben unterliegen unsere CRR/CRD 4 Solvabilitätsmessgrößen in diesem Dokument diesen Übergangsregeln.

Weiterhin befinden sich in diesem Dokument CRR/CRD 4 Messgrößen auf Basis der Vollumsetzung, die die Vollanwendung der finalen CRR/CRD 4 Regelungen darstellt, ohne die Übergangsregelungen gemäß CRR/CRD 4 zu berücksichtigen, außer in den unten dargestellten Ausnahmefällen.

Die Übergangsregeln enthalten Regelungen, welche die Nutzung von Bestandschutzregelungen für Kapitalbeteiligungen mit einem Risikogewicht von 100 % erlauben. Unter den Regeln der CRR/CRD 4 (Vollumsetzung) würden dabei nach Artikel 155 CRR Risikogewichte zwischen 190 % und 370 % zur Anwendung kommen. Obwohl diese Bestandschutzregelung nicht im Rahmen der CRR/CRD 4-Vollumsetzung gültig sein wird, nutzen wir sie dort weiterhin für eine kleine Anzahl an Beteiligungspositionen für die Jahresenden 2015 und 2016, begründet durch unser Ziel, die Auswirkungen des Auslaufs der Bestandschutzregelung durch eine Veräußerung dieser Positionen bis zum Jahresende 2017 oder anderer Maßnahmen zu begegnen. Wir wenden diese Bestandsschutzregelung im Rahmen der CRR/CRD4-Vollumsetzung zum Jahresende 2017 nicht mehr an.

Zum 31. Dezember 2016 belief sich unser Beteiligungsportfolio, für das wir die Bestandsschutzregelung für Beteiligungspositionen angewandt haben, bestehend aus 15 Transaktionen, auf einen Gesamtwert von 220 Mio €. Ohne Fortsetzung der Anwendung der Bestandsschutzregelung für diese Transaktionen würden sich deren RWA gemäß CRR/CRD 4-Vollumsetzung auf maximal 816 Mio € belaufen, die RWA insgesamt somit auf maximal 358,1 Mrd € zum 31. Dezember 2016. Im Gegensatz dazu hat der Konzern unter Anwendung der Bestandschutzregelung risikogewichtete Aktiva (in Vollumsetzung) in Höhe von 357,5 Mrd € ausgewiesen. Würden wir die zugehörigen Harte Kernkapitalquote, Kernkapitalquote und Gesamtkapitalquote unter Nutzung von 358,1 Mrd € RWA berechnen, so blieben diese (aufgrund von Rundungen) unverändert bei jeweils 11,8 %, 13,1 % und 16,6 % die wir unter Anwendung der Bestandschutzregelung angeben.

Zum 31. Dezember 2015 belief sich unser Beteiligungsportfolio, für das wir die Bestandsschutzregelung für Beteiligungspositionen angewandt haben, auf einen Gesamtwert von maximal 1,5 Mrd €. Ohne Anwendung der Bestandsschutzregelung für diese Transaktionen würden sich deren RWA gemäß CRR/CRD 4-Vollumsetzung auf maximal 5,4 Mrd € belaufen, die RWA insgesamt somit auf maximal 400,7 Mrd € zum 31. Dezember 2015. Würden wir die zugehörigen Harte Kernkapitalquote, Kernkapitalquote und Gesamtkapitalquote ohne die Anwendung der Bestandsschutzregelung berechnen, so würden diese sich auf 11,0 %, 12,1 % und 15,2 % belaufen anstatt 11,1 %, 12,3 % und 15,4 %, die wir unter Anwendung der Bestandschutzregelung angeben.

Da die finale Implementierung der CRR/CRD 4 von unseren Erwartungen abweichen kann und zudem die Annahmen und Schätzungen unserer Wettbewerber über die Implementierung variieren kann, sind unsere CRR/CRD 4 Kennzahlen (Vollumsetzung) möglicherweise nicht mit ähnlich bezeichneten Messgrößen unserer Wettbewerber vergleichbar, da deren Annahmen und Einschätzungen von unseren abweichen könnten.

Wir sind der Ansicht, dass diese CRR/CRD 4 Messgrößen (Vollumsetzung) nützliche Informationen für Investoren darstellen, da sie den Fortschritt hin zur Anwendung der neuen aufsichtsrechtlichen Kapitalstandards widerspiegeln. Weiterhin haben viele unserer Wettbewerber CRR/CRD 4 Messgrößen ebenfalls in Vollumsetzung angegeben.

Eine nähere Beschreibung der CRR/CRD 4 (Vollumsetzung) angewandten Messgrößen, sowie die Unterschiede zu den angewandten CRR/CRD 4 (Übergangsregelungen) Regeln ist im Kapitel „Lagebericht: Risikobericht: Materielles Risiko und Kapitalperformance: Kapital- und Verschuldungsquote“ zu finden, dort im Besonderen unter den Unterkapitel „Entwicklung des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals“, „Entwicklung der risikogewichteten Aktiva (RWA)“ und „Verschuldungsquote“.