Deutsche Bank

Geschäftsbericht 2017

Infrastruktur

Die Infrastrukturfunktionen nehmen Kontroll- und Dienstleistungsfunktionen wahr. Zudem haben sie insbesondere Aufgaben in Bezug auf die konzernweite, unternehmensbereichsübergreifende Ressourcenplanung, -steuerung und -kontrolle sowie das Risiko-, Liquiditäts- und Kapitalmanagement.

Die Infrastrukturfunktionen sind in die folgenden Verantwortungsbereiche untergliedert:

  • Chairman: Vorstand, Communications, Corporate Social Responsibility, Group Audit, Corporate Strategy und Group Incident & Investigation Management
  • Chief Financial Officer: Group Finance und Regional Finance, einschließlich Cost Operations, Group Tax, Group Treasury, Investor Relations, Corporate M&A and Investments, Group Management Consulting, Planning and Performance Management und Finance Change & Administration.
  • Chief Risk Officer: Credit Risk, Market Risk, Liquidity Risk, Enterprise Risk, Business aligned Risk Management, Regional Risk Management, Non Financial Risk und Corporate Insurance
  • Chief Regulatory Officer: Group Regulatory Affairs, Government and Public Affairs, Compliance und Anti-Financial Crime
  • Chief Administrative Officer: Legal einschließlich Data Protection, Global Governance und Human Resources einschließlich Corporate Executive Matters
  • Chief Operating Officer: Chief Information Officer, Technology and Operations, Digital Transformation, Corporate Services, Chief Security Officer and Chief Data Officer

Alle Aufwendungen und Erträge der Infrastrukturfunktionen werden in vollem Umfang unseren drei Unternehmensbereichen zugeordnet.

Von 2018 an werden Infrastrukturkosten, die aus Anteilseigner bezogenen Aktivitäten gemäß der Definition in der Richtlinie OECD Transfer Pricing resultieren, nicht mehr den Unternehmensbereichen zugeordnet. Sie werden zukünftig zentral in Consolidations & Adjustments (C&A) berichtet, das in diesem Zusammenhang in „Corporate & Other“ umbenannt wird.

In 2017 beschloss die Bank, bestimmte Mitarbeiter der Infrastrukturfunktionen den Unternehmensbereichen zuzuordnen, für die sie Dienstleistungen erbringen, um so die Effektivität und Zusammenarbeit zu verstärken. Hierdurch wurde die Verantwortlichkeit und Eigenständigkeit der Unternehmensbereiche in Bezug auf ihre organisatorischen und prozessualen Entscheidungen erhöht. Die Anzahl der den Unternehmensbereichen zugeordneten Mitarbeiter stieg in Folge der geänderten Zuordnung im Vergleich zu 2016 stark an, insbesondere in der Corporate & Investment Bank und der Deutsche Asset Management. Unabhängige Kontrollfunktionen verblieben grundsätzlich in Zentralebereichen.